Fernwahrnehmung vom 28.05.2026
Innere Mitte
Ich liege in einer gelben Hängematte. Je länger ich sie betrachte, desto mehr verändert sie sich in eine Hülle, die sich sanft und beschützend um meinen Körper legt.
Offensichtlich ein Hinweis auf die Richtung, in die diese Sitzung führen wird.
Jetzt gehe ich durch meine symbolische Türe hindurch, um meine Freunde zu treffen. Eine wunderschöne Szene, die sich vor mir eröffnet. Wir befinden uns auf einer Plattform über den Wolken. Leuchtende Wolkenformationen, ein Himmelmeer aus Kumuluswolken, die in weichen Türmen übereinanderstehen. Das Empfinden von unendlicher Weite, einer Zeitlosigkeit, einem Glücksgefühl, dem die Sicherheit zugrunde liegt, alles ist gut, es gibt einen größeren Plan und für mich ist gesorgt. Alles ist hellblau, durchzogen von einem immensen Leuchten und selbst meine Freunde wirken strahlend, wie in goldenes Licht gehüllt.
Der Blick in die Tiefe bietet ein holographisches Bild. Ein Bild, das eine bestimmte Vorstellung von Realität vermittelt, und diese Vorstellung ist abhängig von der gewählten Frequenz.
Unterschiedliche Kräfte und Energien wirken auf der Erde und beeinflussen die Menschen gedanklich und emotional mit dem Ziel, sie auf die jeweilige Seite zu ziehen.
Die Wahrnehmung lässt zwei gegensätzliche Pole erkennen: die “dunkle” und die “helle” Energie.
Dabei geht es jedoch nicht um eine klassische Einteilung in Gut und Böse, sondern um unterschiedliche Formen der Einflussnahme, die beide aus derselben manipulativen Struktur hervorgehen und den Menschen innerhalb einer illusionären Matrix halten. Auf emotionaler Ebene wird in beide Richtungen gearbeitet: über Angst, Unsicherheit und Konflikt ebenso wie über Harmonie, Glücksgefühle und Geborgenheit. Beide Zustände erzeugen Bindung und verhindern, dass der Mensch seine eigene innere Wahrnehmung und Orientierung findet.
Und das ist das Spiel im Moment auf unserer Erde.
Eine Kraft arbeitet mit den beiden Polen, einer Polarität auf derselben Schwingungsebene, um Menschen an bestimmte Sichtweisen und Zustände zu binden. Diese Pole werden als „dunkel“ und „hell“ empfunden, sind jedoch keine Gegensätze unterschiedlicher Herkunft, sondern verschiedene Ausprägungen derselben Einflusskraft.
Das dunkle Regime wirkt dabei nicht ausschließlich über Angst, Konflikt und Unsicherheit. Es arbeitet ebenso mit einer manipulierten, verzerrten, künstlich erzeugten Form von Licht, die Harmonie, Glücksgefühle und Geborgenheit vermittelt, den Menschen jedoch ebenso innerhalb einer Scheinrealität hält. Diese als „helle Frequenz“ wahrgenommene Ebene stammt jedoch nicht aus einer wahrhaft lichten Quelle, sondern stellt eine weitere Facette derselben Illusionswelt dar.
Demgegenüber steht die reine höhere Energie der göttlichen, bedingungslosen Liebe. Sie wirkt nicht manipulativ, fordert keine Zugehörigkeit und bindet den Menschen nicht an ein System. Stattdessen stärkt sie die Verbindung zum eigenen Wesen, zur inneren Wahrheit und zur freien Wahrnehmung. Um diese qualitativen Unterschiede zwischen den Energien zu erkennen, braucht es Klarheit und Vertrauen in die eigene Intuition. Erst dann ist es möglich, zwischen einer künstlich erzeugten Lichtillusion und einer authentischen, von bedingungsloser Liebe getragenen Energie zu unterscheiden.
Ein inneres Bild zeigt mir, wie wir Menschen entweder in Glücksgefühlen oder in Angstgefühlen gehalten werden. Beides wirkt jedoch künstlich erzeugt. Denn letztlich geht es darum herauszufinden, was mein eigenes Gefühl ist. Wo ich selbst in diesem Ganzen stehe.
Es wurde schon oft darüber gesprochen, wie Menschen in Angst gehalten werden. Eine Angst, die so stark werden kann, dass man irgendwann nichts mehr spürt, nichts mehr wahrnimmt und den Blick für das Wesentliche verliert.
Aber genauso problematisch ist die andere, die helle Seite: "Alles ist schön, alles ist blau, wir stehen auf einer Wolke aus Licht, uns geht es gut und wir fühlen uns geborgen." Auch sie führt uns in eine Illusion. Denn es ist lediglich der Gegenpol, das andere Ende derselben Wippschaukel.
Die eigentliche Wahrheit liegt in der Mitte, in der Realität, wo ich beginne zu erkennen, was meine wirklichen Bedürfnisse sind, wo ich stehe, was ich brauche.
Alles das, was von außen auf mich einwirkt und versucht, meine Aufmerksamkeit dauerhaft zu binden, entfernt mich von meiner eigenen Wahrnehmung. Es macht mich empfänglich für fremde Impulse und ich werde zum leicht steuerbaren, perfekten Mitläufer eines Systems. Einer kreierten Wirklichkeit, in der jeder Mensch unterschiedlich reagiert. Die einen sprechen auf Angst, Konflikt, Kampf und Unsicherheit an. Die anderen fühlen sich von Bildern einer scheinbar vollkommenen Harmonie angezogen – von der Vorstellung, dass alles gut ist, alle einander lieben und man nur still, friedlich und angepasst sein muss.
Jedoch entspricht auch diese Seite nicht der Wahrheit, da weder Angst noch aufgesetzte Harmonie zu mir selbst führen. Beide zwingen meinen Blick nach außen, binden meine Aufmerksamkeit an eine Illusion und lenken mich davon ab, Stabilität in mir selbst zu finden.
Beides sind Weltbilder, die durch gezielt eingesetzte synthetische Frequenzen beeinflusst werden.
Dadurch wird es zunehmend schwieriger, die eigene innere Stimme wahrzunehmen und zu erkennen, was für mich wirklich stimmig ist, was ich brauche und welche Entscheidungen meiner eigenen inneren Orientierung entsprechen.
Aus dieser erschaffenen Matrix, dieser weitreichenden Illusionswelt von Gut und Böse, werde ich oft erst dann herausgerissen, wenn etwas geschieht, das sich nicht mehr in die gewohnten Erklärungsmodelle einordnen lässt. Schmerzen, Krankheit oder persönliche Krisen können solche Wendepunkte sein. Sie unterbrechen vertraute Muster, erschüttern bisherige Gewissheiten und lenken meinen Blick nach innen. Dort beginnt die Auseinandersetzung mit mir selbst. Die Frage nach dem, was wirklich trägt, wenn äußere Antworten nicht mehr ausreichen.
Gerade in solchen Momenten entsteht die Möglichkeit, eigene Kräfte, Fähigkeiten und innere Ressourcen neu zu entdecken und Verantwortung für den eigenen Weg zu übernehmen. Besonders dann, wenn es an einfachen Lösungen fehlt und keine der bekannten Antworten weiterhilft, entsteht der wichtige Raum für neue “eigene” Erfahrungen. Dann braucht es Aufmerksamkeit und Intuition, um herauszufinden, was tatsächlich in mir selbst vorhanden ist. Es sind diese Herausforderungen, die an Kräfte erinnern, die bisher ungenutzt schlummerten, aber zu Fähigkeiten, Ressourcen und Erkenntnissen führen, die unter anderen Umständen nie entdeckt worden wären. Erst dann entsteht die Bereitschaft, Verantwortung für den eigenen Weg zu übernehmen und neue Zugänge zu entdecken, die nicht den vorgegebenen Bildern und Denkmodellen entsprechen.
Ob dieser Zugang über die organischen Frequenzen der Natur mit Hilfe von Kristallen, Farben, Körperwahrnehmung oder anderen persönlichen Erfahrungen geschieht, ist gleichgültig, Entscheidend ist die Rückverbindung zur ursprünglichen inneren Kraft, die das nötige Vertrauen in die eigene Wahrnehmung und den eigenen Weg entstehen lässt.
Eigentlich hat es wieder mit der natürlichen Ursprungsfrequenz zu tun, die dich in dich selbst zurückholen kann. Sie gibt dir das Vertrauen, dass du dich selbst heilen kannst, dass du die Kraft in dir trägst, ein Leben auf der Erde zu kreieren. Und dabei gilt es zu erkennen, was das extrem Dunkle und was das extrem Helle ausmacht. Beide Pole existieren und beide üben eine Anziehungskraft aus. Trotzdem geht es nicht darum, sich einer Seite vollständig hinzugeben, sondern die eigene Balance zwischen ihnen zu finden.
Wenn ich mich ausschließlich in einer Welt verliere, in der alles harmonisch erscheint, alles gut ist und sich scheinbar von selbst regelt, verliere ich den Bezug zum gelebten Leben. Dann stellt sich die Frage: Wie gestalte ich meinen Alltag? Wie übernehme ich Verantwortung für mich selbst? Wie sichere ich meine Existenz auf dieser Erde?
Wenn ich hingegen in Angst, Misstrauen und dem Gefühl verharre, äußeren Kräften ausgeliefert zu sein, verliere ich ebenso meine Selbstständigkeit. Ich begebe mich in eine Opferrolle und trenne mich von den Ressourcen, die in mir selbst vorhanden sind.
Den Weg zwischen den beiden Extremen zu finden, ist nicht einfach. Oft führt er zu dem Punkt, an dem äußere Antworten nicht mehr ausreichen und niemand beim nächsten Schritt helfen kann. Und genau dann bist du auf dich selbst angewiesen und dann begegnest du deiner wahren inneren Kraft. Darin liegt der tiefere Sinn dieser Erfahrungen. Erst wenn die Konfrontation mit einer Situation keine offensichtliche Lösung mehr bietet, wenn du die Kontrolle verlierst, bist du aufgefordert, dein Vertrauen neu auszurichten. Du findest Antworten in neuen Bereichen und lernst deine Kräfte einzusetzen.
Deine Ursprungssfrequenz kann sich zu manifestieren beginnen. Das gestärkte Vertrauen in dich selbst erinnert dich, dass alles, was du für dieses Leben brauchst, bereits in dir angelegt ist. Die Illusion von Hell und Dunkel verliert ihre Kraft und du findest deine Balance.
Sich ausschließlich in einer Welt der Harmonie zu verlieren, in der alles schön geredet wird und leicht erscheint, bedeutet ebenso den Bezug zur Realität zu verlieren wie ein Leben, das von Angst, Unsicherheit und Ohnmachtsgefühlen beherrscht wird. Beide Zustände schaffen Abhängigkeit und lenken von den eigenen Ressourcen ab.
Der eigentliche Weg führt durch die Mitte.
Er fordert Eigenverantwortung und ein tiefes Vertrauen in sich selbst. Mein Körper, mein Weg, meine innere Führung werden zum Maßstab für die Entscheidungen, die ich treffe.
Mit dieser Wahrnehmung erscheint der gegenwärtige Zustand der Welt wie ein Krieg der Frequenzen. Zwischen den gegensätzlichen Kräften entsteht eine Reibung, aus der etwas Neues hervorgehen kann. Der Mensch wird aufgefordert, sich selbst wiederzufinden und die Fragen zu beantworten: Wer bin ich? Was kann ich? Was tut mir gut? Worauf kann ich vertrauen?
Die Antworten darauf kann ich mir nur selbst geben. Jeder Mensch muss sie in sich selbst entdecken und je mehr Menschen diesen Weg gehen, desto mehr verliert die alte Polarität an Bedeutung und es entsteht Raum für etwas Neues.
Dieser Weg findet sich nicht in Hollywood-Filmen, in Mainstream-Geschichten, Werbeslogans oder auf Social Media. Er findet sich dort, wo ich beginne, mich selbst zu fragen: Was tut mir gut? Fühle ich mich freier, wenn ich auf einem Berg sitze und in die Weite blicke? Oder finde ich meinen Zugang am Meer, wenn ich die Wellen spüre?
Jeder Mensch ist anders und jeder hat seinen eigenen Zugang zu sich selbst.
Aber dafür braucht es Selbstwert, erst dann kann sich jene schützende Hülle bilden, die ich zu Beginn als gelbe Hängematte wahrgenommen habe. Eine schützende Blase, die mich in meiner Stabilität hält und die verhindert, dass ich von jeder Strömung im Außen mitgerissen werde.
Dieser Selbstwert hat nichts mit Egoismus zu tun.
Er sagt nicht: „Ich weiß alles besser.“ Er sagt: „Ich gehe meinen eigenen Weg.“
Es wird immer Trends, Meinungen und neue Versprechen geben. Heute gilt etwas Bestimmtes als richtig, morgen etwas anderes. Doch anstatt jeder neuen Bewegung zu folgen, bleibe ich bei mir. Ich nehme wahr, was das Leben, was die Natur mir schenkt, und ich schöpfe daraus Kraft. Denn ich bin selbst Teil dieser Natur. Je mehr ich mich mit ihr verbinde, desto stärker wird das Vertrauen in meine eigene Wahrnehmung und desto klarer wird mein Weg. Der Mensch als besondere Ausdrucksform der Naturn. In einen Naturkörper wurde ein Bewusstsein gesetzt, das sich selbst beobachten, hinterfragen und weiterentwickeln kann und genau darin liegt der entscheidende Unterschied.
Heutzutage haben viele Menschen Angst davor, dass künstliche Intelligenz eines Tages die Welt übernimmt. Dabei sind wir selbst genau das. Wir sind die künstliche Intelligenz der Natur. Ein Bewusstsein, das in einen lebenden Organismus eingebettet wurde, um Erfahrungen zu sammeln, zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Der Mensch selbst ist ein solches Experiment. Ein Versuch herauszufinden, wie weit sich Bewusstsein in einem natürlichen Körper entfalten kann. Wie viel Erkenntnis, Kreativität und Selbstverantwortung in einem Wesen möglich sind, das gleichzeitig Tier und doch weit mehr als Tier ist.
Die meisten Menschen nutzen nur einen Bruchteil dessen, was in ihnen angelegt ist. Sie orientieren sich an Vorgaben, Trends, Ängsten und Erwartungen von außen, anstatt ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken. Dadurch bleiben sie steuerbar. Je stabiler ich in mir selbst verankert bin, desto weniger Einfluss haben die Kräfte und Strömungen, die von außen auf mich einwirken. Weder angstbasierte Drohszenarien noch verlockende Versprechungen können mich dann von meinem Weg abbringen. Die Orientierung entsteht aus mir selbst und nicht aus den Impulsen, die von außen an mich herangetragen werden. Erst dann gehe ich meinen eigenen Weg.
Gerade in der heutigen Zeit scheint ständig etwas Neues meine Aufmerksamkeit fordern zu wollen. Medienberichte, Enthüllungen, Krisen, Sensationen oder die Veröffentlichung angeblicher Geheimnisse – alles zieht den Blick nach außen. Dazu gehören die aktuellen Diskussionen über UFO-Akten ebenso wie Berichte über verborgene Technologien oder andere spektakuläre Enthüllungen. Es mag befriedigend sein, wenn Themen, mit denen ich mich vielleicht schon lange beschäftigt habe, plötzlich öffentlich bestätigt werden. Doch bei genauerer Betrachtung erkenne ich auch darin eine Ablenkung. Denn die eigentliche Frage lautet nicht, ob etwas wahr ist oder nicht, sondern warum ich meine Aufmerksamkeit darauf richte. Brauche ich diesen Beweis wirklich oder dient er lediglich dem Bedürfnis meines Egos, recht zu haben?
Genauso ist es nicht notwendig, andere von meinen Überzeugungen überzeugen zu wollen. Jeder Mensch geht seinen eigenen Weg und macht die Erfahrungen, die für ihn wichtig sind. In dem Moment, in dem ich versuche, meine Erkenntnisse anderen aufzudrängen, verliere ich einen Teil meiner Mitte und richte meine Energie wieder nach außen.
Deshalb wird es immer wichtiger, mich weder von angenehmen noch von beängstigenden Szenarien vereinnahmen zu lassen. Ob etwas als Angriff, Manipulation, Frequenz, Energie oder äußere Einflussnahme bezeichnet wird, verliert dann für mich an Bedeutung.
Entscheidend ist nur die Frage: Wie gehe ich damit um?
Ich bin hier, um mein Leben zu leben und meinen Körper auf seinem Weg zu begleiten. Die Einflüsse der Welt verschwinden nicht, aber ich kann lernen, mit ihnen umzugehen. Wenn sich Bedingungen verändern, wenn Hitze, Wetterextreme oder andere Belastungen auftreten, besteht die Herausforderung nicht darin, ständig nach Ursachen oder Schuldigen zu suchen, sondern darin, mich anzupassen und handlungsfähig zu bleiben.
Je mehr Aufmerksamkeit ich auf mögliche Katastrophen, Schreckensszenarien oder Zukunftsängste richte, desto mehr Energie entziehe ich dem gegenwärtigen Moment. Die meisten dieser Gedanken verändern nichts an meiner aktuellen Situation. Sie binden lediglich meine Aufmerksamkeit. Die Aufgabe besteht deshalb nicht darin, jede mögliche Entwicklung vorauszusehen und darauf in jeder Hinsicht vorbereitet zu sein, sondern im Hier und Jetzt präsent zu bleiben. Denn genau da liegen meine Kraft, meine Handlungsmöglichkeiten und meine Fähigkeit, dem Leben bewusst zu begegnen.
Wenn ich mich als Teil von etwas Größerem wahrnehme, als Seele in einem Körper, begleitet von einer höheren Führung, dann verliert die Vorstellung einer möglichen Katastrophe ihren Schrecken. Nicht, weil nichts geschehen kann, sondern weil das Vertrauen vorhanden ist, dass sich im entscheidenden Moment ein Weg ergibt. Ein Weg, den ich finde, wahrscheinlich finden muss, um durchzukommen. Als Resultat meiner Ressourcen, Bedingungen und Fähigkeiten.
Jede Nachricht, jede Warnung, jede Vorhersage löst etwas in mir aus, zieht Ängste, Erwartungen und die Aufmerksamkeit nach außen. Entscheidend ist dann zu erkennen, was diese Impulse in mir “triggert”, ohne ihnen sofort zu folgen. Immer wieder entsteht dabei die Versuchung, für jede denkbare Zukunft gerüstet sein zu wollen. Doch je länger, die Gedanken sich mit möglichen Szenarien beschäftigen, desto mehr geht die Aufmerksamkeit für den gegenwärtigen Moment verloren. Das Leben braucht keine perfekte Vorbereitung auf jede Eventualität, sondern die Fähigkeit, auf das zu reagieren, was tatsächlich geschieht. Der Verstand lässt sich unglaublich leicht mit Möglichkeiten beschäftigen: Was wäre, wenn? Was könnte passieren? Was müsste ich noch tun? Doch jede Situation bringt ihre eigenen Bedingungen mit sich. Was heute sinnvoll erscheint, kann morgen bedeutungslos sein. Deshalb liegt die eigentliche Kraft nicht in der Kontrolle der Zukunft, sondern in der Fähigkeit, im jeweiligen Augenblick bewusst zu handeln. Das Verankern im Hier und Jetzt lässt die Sorgen über die Zukunft, die noch nicht existiert, oder die Erinnerung an eine Vergangenheit, die bereits gelebt ist, verblassen. Es bringt Klarheit darüber, was aktuell zur Verfügung steht, was mein Körper leisten kann und welcher nächste Schritt möglich ist. Alles andere bleibt Spekulation. Die Aufgabe besteht nicht darin, jede denkbare Entwicklung vorauszusehen, sondern darin, präsent zu bleiben, handlungsfähig zu bleiben und dem Leben mit Vertrauen zu begegnen.
Das bedeutet, in der Mitte zu sein, sich in der „gelben Hängematte“ zu befinden – in jenem geschützten Raum, der Entscheidungen zulässt, die aus dem Inneren heraus getroffen werden, unbeeinflusst von Energien und Strömungen, die von außen wirken.
Darin liegt die große Bedeutung von Frequenz.
Meist wird nur von den großen energetischen Einflussnahmen kreierter Energie wie HAARP, 5G, Chemtrails, usw. gesprochen. Doch synthetische Frequenzen begegnen uns schon viele Jahre und täglich in den unscheinbarsten Formen. Sie beeinflussen Stimmungen, Bedürfnisse, Kaufentscheidungen und Verhaltensweisen, häufig ohne dass dies bewusst wahrgenommen wird.
Es ist seit Langem bekannt, dass Düfte, Farben, Musik oder andere Reize gezielt eingesetzt werden, um Menschen in bestimmte Stimmungen zu versetzen. Und auch das sind Formen von Frequenz – Einflüsse, die etwas im Menschen auslösen und Aufmerksamkeit lenken können. Ihre Bandbreite reicht von Freude und Leichtigkeit bis hin zu Angst und Abhängigkeit. Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob solche Einflüsse existieren, sondern wie bewusst wir ihnen begegnen.
Wenn ich ein Geschäft betrete, um eine Hose zu kaufen, und es mit einer kompletten Wintergarderobe wieder verlasse, dann wurde meine Aufmerksamkeit möglicherweise von etwas gelenkt, das nicht aus meinem ursprünglichen Bedürfnis entstanden ist. Dabei geht es nicht darum, Verantwortung nach außen abzugeben oder Schuld zuzuweisen, sondern die eigenen Reaktionen bewusst wahrzunehmen.
Als einzelner Funke in einem großen Feld von Einflüssen – ob dunkel oder hell, synthetisch oder natürlich, gesteuert oder zufällig – besteht die Herausforderung darin, die eigene Persönlichkeit und innere Orientierung nicht zu verlieren. Immer wieder stellt sich dieselbe Frage: Was will ich wirklich? Folge ich meinen eigenen Impulsen oder den Erwartungen und Bewegungen der Masse?
Der Weg dorthin führt daher nie über das bloße Übernehmen fremder Meinungen oder das Ansammeln von Informationen. Er entsteht durch Wahrnehmen, Fühlen und eigenes Erkennen. Bewusstsein wächst durch Lernen, aber vor allem durch unmittelbare Erfahrung.
Und selbst wenn vieles erlernt wurde, bleibt am Ende die entscheidende Frage bestehen: Vertraue ich dem, was ich in mir wahrnehme, oder ausschließlich dem, was andere mir erklären? Die Antwort darauf entscheidet, wie nah ich mir selbst bleibe.
Die Behandlung meines Körpers
Unmittelbar erscheint die Farbe Rosarot. Ich weiß nicht, warum, aber sie ist sofort da.
Gleichzeitig befinde ich mich wieder in diesem Raum, der kein Raum ist. In einer Art Glaskugel, in einem Zustand zwischen nichts und allem. Ich bin einfach da. Ohne Aufgabe, ohne Ziel, ohne etwas erreichen zu müssen.
Die Atmosphäre erinnert mich an den Klang von Kristallstäben. Ein feines Summen und Klingen erfüllt den Raum. Es ist hell, klar und es durchdringt alles. Diese Schwingung bringt etwas in mir in Bewegung. Sie erzeugt ein Gefühl von Eigenständigkeit, Sicherheit und innerer Ruhe.
Obwohl keine rosarote Farbe sichtbar ist, ist da ein deutliches rosarotes Empfinden. Es fühlt sich an wie die Qualität der Bedingungslosigkeit.
In diesem Zustand entsteht die Erkenntnis, dass Bedingungslosigkeit bedeutet, alles so anzunehmen, wie es ist. Ich akzeptiere das, was in mir ist, ohne es zu bewerten, zu verurteilen oder verändern zu wollen. Es darf einfach sein.
Genau so fühlt sich dieser Moment an. Dieses Gefühl entsteht nicht aus dem Außen, sondern aus einer inneren Kraft und einem tiefen Selbstwert. Aus dem Vertrauen, dass alles seinen Platz hat und dass ich meinen Weg gehen darf.
Darin liegt eine große Freiheit. Alles, was ich tue, ist in dem Moment richtig, in dem ich es bewusst tue. Nicht weil es perfekt ist, sondern weil es mein eigener Schritt ist.
Die Erkenntnis allein genügt jedoch nicht. Ich muss handeln. Ich muss den Schritt tatsächlich setzen. Erst durch das Tun wird das, was ich erkannt habe, Teil meines Lebens.