Fernwahrnehmung vom 27.04.2026

Evolution


Immens helles Licht zischt von oben, vom Scheitel, in meinen Körper hinein und verwandelt mich in eine strahlende Riesenlichtsäule. Alles in mir beginnt zu vibrieren. Eine Leichtigkeit umfängt mich und dann bin ich auf der Raumstation.

Am Eingang werde ich von den galaktischen Freunden empfangen. Sie drängen mich schneller voranzugehen, nehmen mich in ihre Mitte und wir kommen in die große Kommandohalle der Raumstation, dem Herzstück, wo alle Steuerungsfunktionen zusammenlaufen.

Hier befindet sich, genau im Zentrum, die große Plasmaröhre, wo alle energetischen Befindlichkeiten der Erde und ihrer Bewohner anschaulich und exakt widergespiegelt werden. Eine Röhre, in der das gesamte Bewusstsein in farblichen Abstufungen zu kreisen scheint. Farben, die sich harmonisch ineinander verweben, wirbeln in sanften Schwaden, mal erkennbar, mal verschwommen, und erfüllen normalerweise die gesamte Röhre mit ihrer pulsierenden Energie. Dieses Mal ist jedoch eine Trennung erkennbar.

Im Mittelteil scheint es sich zu verdichten, als würden sich diese Verwirbelungen zusammenziehen.

Zu Beginn eine sehr starke und unruhige Bewegung mit einer großen Menge an Turbulenzen, sodass keine klaren Farben erkennbar sind. Alles wirkt vermischt und diffus. Diese Dichte bildet eine dunklere Linie, die sich abhebt und diesen Eindruck einer Trennlinie erzeugt. Im weiteren Verlauf verändert sich das Bild deutlich. Die Struktur wird weiter und offener. Die Bewegung wirkt ruhiger und gleichmäßiger. Und damit auch die Farbverteilung. Während zuvor viele graue Bereiche mit einzelnen Lichtpunkten sichtbar waren, verteilen sich nun die hellen Farben gleichmäßiger und erzeugen einen harmonisch fließenden Eindruck.


Viele Wesenheiten sind hier in diesem Raum beschäftigt. Sie sitzen an ihren jeweiligen Plätzen vor Geräten oder Oberflächen und beobachten aufmerksam das Geschehen. Keine Knöpfe oder ähnliche Armaturen sind erkennbar. Es entsteht der Eindruck, als würde sich ihr Bewusstsein direkt mit diesem System verbinden, denn eine Vielzahl von Energien scheint gleichzeitig aktiv zu interagieren und koordiniert zusammenzuarbeiten.

Der Zustand der Erdbewohner steht in diesem Raum im Fokus. Die einzelnen Mitarbeiter scheinen bestimmte Bereiche zu überwachen. Es wirkt, als würden sie wahrnehmen, wo sich Störungen oder Spannungen aufbauen. Diese erscheinen dann wie kleine Flammen, die durch gezielte Energieerhöhung im Umfeld dieses Bereiches quasi gelöscht werden. Deeskalation ohne direktes Eingreifen, da ausschließlich das Umfeld gereinigt und stabilisiert wird.

Die kreisförmig an den Außenwänden angeordneten Arbeitsplätze sind alle belegt und im Zentrum des Raumes befindet sich die zuvor beschriebene Energie-Bewusstseinssäule. Die Gruppe wirkt konzentriert aktiv und betriebsam, ohne Aufregung oder Anspannung, so als wären sie mit ihrem Gefühl intensiv mit dem der Erde verbunden. Das Planetenbewusstein steht mit ihrem in enger Verbindung, völlig miteinander vernetzt und Anweisungen werden im augenblicklichen Moment ausgeführt und umgesetzt.

Hier ist auch der Grund für die optischen Unregelmäßigkeit im Energiefluss der Lichtsäule zu finden. Es sind die resultierenden Verwirbelungen, die eine dunklere Trennschicht erzeugen. Da geschieht Veränderung!

Für die Menschen bedeutet ein solcher Input das Gefühl von Sicherheit. Eine Wahrnehmung, die intuitiv entsteht. Ein Gefühl von "ich bin sicher eingebettet, sobald ich meine Verantwortung übernehme". Ein intuitiver Kick wie etwa in einem Gespräch, in dem man innehält, weil ein Gedanke auftaucht, und man diesen bewusst verfolgt. Der äußere Ablauf ist dann kurz unterbrochen, weil die Aufmerksamkeit nach innen wandert.

Genauso scheint es auch in großen Belangen zu funktionieren: In entscheidenden Momenten nehmen sich die Menschen, durch die Energieveränderung getriggert, innerlich zurück, reflektieren bewusster und handeln weniger impulsiv, sondern zunehmend aus der Klarheit heraus.

Die Tatsache der laufenden Energieanhebung auf der Erde ist vielen bereits bewusst. Wahrscheinlich findet genau deshalb eine wichtige Versammlung der Galaktischen Föderation statt und macht auch die Dringlichkeit verständlich, mit der ich auf die Raumstation gebracht wurde, denn ich sollte diesen Moment miterleben.


Ich finde mich nun in einem sehr großen Raum wieder. Dieser ist ausgestattet mit allen technischen Funktionen, um jedem Teilnehmer die optimalen Grundlagen sowohl bezüglich Verständnis als auch Wohlbefinden zu erschaffen.

Der Saal ist vollständig gefüllt und von einer hohen Aktivität erfüllt, die jedoch nicht über hörbare Stimmen wahrgenommen wird. Stattdessen entsteht ein intensives Gefühl von Energie und Austausch – als würden viele gleichzeitig kommunizieren und diskutieren, jedoch nicht auf akustischer Ebene. Eine klare Geräuschkulisse lässt sich nicht beschreiben – eher handelt es sich um eine Form von Vibration oder Schwingung, die körperlich wahrgenommen werden kann. Ähnlich einem gleichmäßigen, flächigen Pulsieren, vergleichbar mit der Spannung einer Trommelhaut. Der gesamte Raum vermittelt den Eindruck von konzentrierter, koordinierter Aktivität. Alle Plätze sind besetzt, und alle Anwesenden scheinen aktiv beteiligt zu sein.

Meine Begleiter stehen weiterhin neben mir. Sie wirken als meine Übersetzer oder Vermittler, aber nicht weil Gefahr besteht, sondern damit ich die Eindrücke des Ortes überhaupt einordnen, verstehen kann. Sie helfen mir dabei, Gedanken und Wahrnehmungen aufzugreifen, da vieles die menschliche Bewusstseinsfähigkeit übersteigt.

Mitten im Saal ist eine holographische Darstellung der Erde zu sehen und daneben eine weitere holographische Erde - eine abgespaltene oder abgetrennte Version.


Die Diskussion im Raum dreht sich um die heikle Frage, wie weit überhaupt eingegriffen werden darf - ohne den freien Willen zu untergraben - um mehr Energie auf diese “neue Erde” zu bringen.

Ein wesentliches Ziel scheint darin zu bestehen, dass die Menschen dieser Zeit diese Energien bewusster wahrnehmen, aufnehmen und in ihr eigenes Leben integrieren können. Dabei geht es nicht darum, den Menschen ein neues Bewusstsein zu geben, sondern Bedingungen zu schaffen die mehr Klarheit ermöglichen. Es erweckt den Anschein, als ob der Mensch oft wie durch einen Nebel hindurch handelt - geprägt von Belastungen, Ablenkungen und unbewussten Mustern. Durch erhöhte Klarheit könnten sie besser erkennen, warum und wie sie handeln. Der Fokus richtet sich daher weniger auf die direkte Veränderung des menschlichen Bewusstseins. Er liegt hauptsächlich auf der  Klärung seines Umfeldes, damit Hindernisse reduziert werden, die ihn davon abhalten, Situationen bewusster wahrzunehmen.


Während dieser Diskussionen kommen fortlaufend Reaktionen aus verschiedenen Richtungen des Saales. Es erinnert an Parlamentsdebatten mit Zwischenrufen - jedoch nicht akustisch, sondern auf telepathischer Ebene. Immer tritt eine Instanz oder ein Wesen hervor, während gleichzeitig die Gedankenimpulse der anderen wahrnehmbar bleiben. Jedoch steht niemand im Zentrum des Geschehens, es gibt keine dominante Führung. Vielmehr wirkt es wie ein permanenter Austausch vieler Perspektiven und Ansichten.


Teile der Diskussion beschäftigen sich damit, mehr von “ihnen” auf die Erde zu bringen, um Prozesse zu stabilisieren oder zu klären.

Gleichzeitig aber die Hinweise, wie schwierig es für Menschen geworden ist, zwischen zutreffenden und falschen Informationen zu unterscheiden, da sehr viele widersprüchliche Inhalte existieren. Eine Herausforderung, die bedingt, dass wertvolle und hilfreiche Informationen erst herausgefiltert werden müssen, ohne sich dabei in die Irre führen zu lassen. Denn selbst wenn richtige Informationen vorhanden sind, werden sie häufig durch Störungen, Verzerrungen oder Fehlinterpretationen überlagert, sodass am Ende ein verfälschtes Bild im Bewusstsein der Menschen entsteht.


Der Gedanke, das Umfeld des Menschen so zu klären, dass er mehr Möglichkeiten zur bewussten Umsetzung seiner Wahrnehmung gewinnt, steht im Raum.

Im Moment, in dem äußere Eindrücke auf ihn treffen, soll er stabil genug bleiben, um sich nicht in den Illusionen der Matrix zu verlieren. Welche Art von energetischer oder bewusstseinsmäßiger Unterstützung wäre machbar, damit mehr Klarheit gewonnen wird?

Letztendlich ist dies nur durch das eigene Bewusstsein erreichbar. Erst mit Wissen und innerer Reflexion kann der Mensch an einen Punkt gelangen, an dem er beginnt zu hinterfragen, abzulehnen oder bewusst Stellung zu beziehen. Vor allem ist es wichtig, sich nicht immer als Opfer äußerer Gegebenheiten zu sehen, sondern vielmehr innerlich stabil zu bleiben - mit einer eigenen Haltung, einem eigenen Weg und einem Bewusstsein für die eigene Aufgabe.

Es besteht jedoch die Sorge, dass sich aus der Passivität oder Unentschlossenheit der Menschen erneut Energien oder Strukturen manifestieren könnten, die die Freiheit der Menschen einschränken. Deshalb liegt der Fokus darauf, solche Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und ihnen bewusst Grenzen zu setzen.

Und immer wieder steht derselbe Gedanke im Mittelpunkt der Diskussion: Bewusstsein.

Der einzelne Mensch soll die Fähigkeit entwickeln, klar ein „Ja“ oder „Nein“ ausdrücken zu können. Ein bewusstes  Zustimmen oder Ablehnen, das wie ein Lichtfunken innerlich stabilisiert und äußerlich deklariert.

Entscheidend dafür ist, nicht in Gleichgültigkeit oder Meinungslosigkeit zu verharren – also nicht in dem Gefühl, ohnehin nichts verändern zu können. Dabei geht es nicht zwingend um äußeren Aktivismus, sondern zunächst um innere Klarheit: Was will ich? Was will ich nicht? Womit bin ich einverstanden, womit nicht? Darin liegt die eigene Kraft und das Bewusstsein über den eigenen Wert. Aus dieser Haltung heraus entsteht die Fähigkeit, Manipulation, Verwirrung oder widersprüchliche Einflüsse klarer zu erkennen.

Die Wichtigkeit der bewussten Ablehnung, auch unausgesprochen, liegt darin, den eigenen freien Willen zu deklarieren und damit dunkle Energien zu schwächen. Solange Gleichgültigkeit die einzige Reaktion auf die Informationsflut der Medien ist, bleibt die Illusion der Matrix erhalten. Daraus resultieren Unsicherheit, Angst und Orientierungslosigkeit, allesamt Energien, die dunkle Machtstrukturen nähren und sie in ihrem Verhalten bestätigen.

Somit ist die Aktivierung des eigenen Widerstands und der Fähigkeit, bewusst Grenzen zu setzen, die erwünschte Maßnahme.

Der zentrale Gedanke dabei ist, dass der Mensch sein eigenes Licht nutzt, um innerlich klar Stellung zu beziehen. Dass er für sich erkennt und ausspricht: „Das entspricht mir.“ oder „Das entspricht mir nicht.“
Nicht aus Angst oder Kampf heraus, sondern aus einer bewussten Entscheidung für den eigenen Weg. Genau dann verliert vieles von dem an Macht, was von außen auf den Menschen einwirkt – all die widersprüchlichen Vorgaben, Erwartungen und Informationen, die ihn ständig beschäftigen und von sich selbst entfernen.

Der Mensch muss im Alltag permanent funktionieren. Neben dem Erhalt seines eigenen Lebens ist er mit unzähligen Anforderungen, Regeln und Meinungen konfrontiert. Dadurch entsteht das Gefühl, sich ständig durch eine graue Wand hindurchdenken zu müssen.

Mit der Zeit geht dabei oft das Bewusstsein für das eigene Handeln verloren. Man bewegt sich von Aufgabe zu Aufgabe, von A nach B, ohne wirklich wahrzunehmen, was man tut oder wer man dabei ist. Vieles scheint bereits vorgegeben zu sein – wie man leben soll, was richtig ist, was falsch ist, wie man denken oder handeln sollte. Durch diese Vielzahl an Informationen entsteht  Verwirrung. Der innere rote Faden wird schwer erkennbar.

Genau dort setzt der Gedanke dieser Unterstützung an: den roten Faden wieder sichtbarer zu machen. Dem Menschen zu helfen, sich selbst wieder klarer wahrzunehmen.

Der erste Schritt dazu scheint sehr einfach zu sein und gleichzeitig grundlegend, nämlich dass der Mensch innerlich sagen kann: „Ich bin.“

Nicht als bloße Aussage, sondern als bewusstes Gefühl von Selbstwert, Würde, Freude und innerer Klarheit. Ein Zustand, der so stark wird, dass äußere Unsicherheit oder „graue Schleier“ ihn nicht mehr vollständig überdecken können.


Ich selbst sehe mich dort innerhalb einer Art Lichtblase stehen, doch bin ich nicht allein. Überall in diesem Raum befinden sich weitere solche Lichtfelder mit anderen Anwesenden.

Der Eindruck entsteht, dass wir alle Beobachter oder Zuhörer sind, die von außen in diese Situation in diese Sitzung der Galaktischen Föderation hineingeführt wurden. Ich habe das starke Gefühl, mit dem eigenen Bewusstsein zwar anwesend zu sein, aber dennoch nur einen Teil des gesamten Geschehens erfassen zu können. Am Rand der großen Halle befinden sich mehrere Ebenen, ähnlich wie Zuschauertribünen. Dort stehen zahlreiche weitere Wesen oder Bewusstseinsformen. Einige wirken menschlich, andere scheinen aus völlig anderen Bereichen oder Welten zu stammen. Ich denke, dass nicht nur Menschen von der Erde anwesend sind, sondern auch Beobachter oder Abgesandte anderer Ebenen, die dieselben Informationen wahrnehmen. Alle scheinen auf ihre eigene Weise in diese Wahrnehmung eingebunden zu sein. Und jeder trägt das, was er dort erkennt oder versteht, später auf unterschiedliche Art weiter – angepasst an die Menschen oder Bereiche, mit denen er verbunden ist.


Jetzt meine neugierige Frage an meine Begleiter:  Wie kann sich der einzelne Mensch daran beteiligen - was kann man konkret tun?

Die Antwort, die ich wahrnehme, ist überraschend schlicht. Es geht nicht um große Taten oder darum, die Welt im Außen kontrollieren zu wollen. Es beginnt viel näher.

Der Mensch soll lernen, bewusst wahrzunehmen. Sich nicht permanent von Angst, Ablenkung oder äußeren Vorgaben treiben zu lassen. Sondern innezuhalten und sich selbst klar zu fragen:

Was entspricht mir wirklich? Womit gehe ich in Resonanz – und womit nicht?

Es geht darum, innerlich Haltung einzunehmen. Ein bewusstes Ja oder Nein zu entwickeln, statt in Gleichgültigkeit oder Überforderung zu verharren. Je klarer der Mensch in sich selbst wird, desto weniger verliert er sich in den vielen widersprüchlichen Informationen und Einflüssen im Außen. So entsteht Stabilität. Die Beteiligung des Einzelnen liegt nicht im äußeren Handeln, sondern in Bewusstheit, Klarheit und Eigenverantwortung. Einem bewussten Erinnern daran, wer man ist und welchen Weg man gehen möchte.


Genau da, wo du in dir selbst Klarheit entwickelst und dich bewusst für oder gegen etwas entscheidest, wählst du einen Weg. Nicht unbedingt im Sinn einer äußeren Partei oder Gruppierung, sondern als innere Ausrichtung. Da zeigt sich dein freier Wille.


Wenn ein Mensch diesen Weg bewusst geht und in sich klar bleibt, entsteht das Gefühl, dass äußere Manipulationen oder destruktive Einflüsse weniger Macht über ihn haben. Viele problematische Entwicklungen können nur deshalb bestehen, weil Menschen unbewusst handeln, wegsehen oder sich von äußeren Reizen und Versprechungen lenken lassen.

Jetzt tauchen Bilder und Themen auf, die als Ausdruck tiefgreifender gesellschaftlicher Fehlentwicklungen verstanden werden – etwa Ausbeutung, Menschenhandel, Kindesmissbrauch oder Manipulation. Und die Wahrnehmung, dass vieles davon nicht vollständig verborgen geschieht, sondern ständig auf subtile Weise sichtbar ist: in Medien, Werbung oder in den "Idealen", denen der Mensch nacheifert.

Er orientiert sich meist an Erfolg, Anerkennung oder gesellschaftlichem Status. Das eigene Ego beginnt zu sagen: „Das will ich auch haben.“ Und genau durch dieses Streben geht der Blick für das Wesentliche verloren. Unbewusst wird den negativen Machenschaften zugestimmt, der freie Wille “ausgenützt” und das “Böse” darf sich  weiterhin vor unseren Augen manifestieren. So entfernt sich der Mensch mehr und mehr von den eigenen Werten und unterstützt Strukturen, die ihm eigentlich nicht entsprechen.

Der Grundgedanke ist aber nicht, andere von bestimmten Theorien oder Vorstellungen überzeugen zu wollen. Es geht vielmehr darum, dass jeder Mensch für sich selbst Klarheit entwickelt. Dass er lernt, bewusst wahrzunehmen, eigenständig zu denken und innerlich zu entscheiden, womit er in Resonanz gehen möchte – und womit nicht.

Bei den realen Problemen wie Menschenhandel, Ausbeutung und Missbrauch ist der entscheidende Punkt die Frage, wie der Einzelne innerlich damit umgeht. Oft ist seine Haltung von Ohnmacht oder Gleichgültigkeit - dem Gefühl, ohnehin nichts verändern zu können - geprägt.

Wichtig wäre, bewusst eine klare innere Position einzunehmen und für sich selbst zu sagen: „Damit bin ich nicht einverstanden. Das entspricht nicht meinen Werten.“

Das ist die Klarheit, die es braucht: Jeder Mensch erkennt für sich, was er will und was er ablehnt. Erst dann entsteht ein bewussterer Umgang mit dem eigenen Denken und Handeln und er bleibt nicht in einer unklaren und gleichgültigen Haltung stecken, in der Verantwortung abgegeben wird oder in der die Dinge einfach hingenommen werden. Die klare Aufforderung, aufmerksam, mit offenen Augen und Ohren wahrzunehmen und dabei vor allem ehrlich zu sich selbst zu bleiben.


Hier im Konferenzraum wird deutlich, dass unterschiedliche Sichtweisen aufeinandertreffen. Eine Seite vertritt sehr klare Positionen, während die andere verschiedene Möglichkeiten und Lösungsansätze diskutiert.

Nie geht es um Kontrolle oder Entscheidungen gegen den Menschen, sondern immer um die Frage, wie Entwicklung unterstützt werden kann, ohne den freien Willen zu verletzen. Ideen tauchen auf und werden sofort wieder hinterfragt, weil bestimmte Formen des Eingreifens nicht erlaubt erscheinen. Die Atmosphäre, ein fortlaufender Austausch zwischen verschiedenen Perspektiven, nie im Streit, sondern ein gemeinsames Suchen nach Lösungen. Alle Erfahrungen und Methoden, die auch in anderen Bereichen oder Welten bereits angewandt wurden, werden ebenfalls mit einbezogen.

Ständig steht die Frage im Raum, wie der Mensch seinen eigenen Entwicklungsweg bewusst gehen kann. Wie er selbst erkennt, dass er Verantwortung für sein Denken, Fühlen und Handeln trägt. Äußere Ereignisse dienen als Spiegel oder Impulse und sollen den Menschen dazu auffordern, bewusst Stellung zu beziehen und Entscheidungen zu treffen. Er soll nicht passiv durchs Leben treiben, sondern lernen, bewusst zu handeln und den eigenen Weg aktiv mitzugestalten. Jede Erfahrung hat ihren eigenen Sinn und jeder Mensch seine unterschiedlichen Zugänge und Entwicklungswege. Es gibt kein einheitliches Tempo und keinen festen Maßstab.

In jedem existiert ein innerer „Funke“, ein inneres Feuer, das für Bewusstsein, Eigenverantwortung und Lebendigkeit steht, und dieser soll erhalten bleiben.

Leider ist dieses innere Feuer bei vielen nur noch schwach wahrnehmbar. Deshalb gilt es, diesen Funken wieder zu stärken, damit der Mensch erkennt, dass er die Fähigkeit besitzt, das eigene Leben bewusst zu gestalten und dem inneren Licht Ausdruck zu geben.


Wie kann nun der Mensch dabei unterstützt werden, damit er diesen Lichtweg aus eigener Entscheidung bewusst einschlägt und erkennt, dass er alleinige Verantwortung für alles trägt, was in ihm selbst und in seinem unmittelbaren Umfeld geschieht?

Alle Geschehnisse im Außen sind keine Zufälle sondern Reflexionen und Aufforderungen. Es sind die Lehren und Aufgaben, die es erst ermöglichen sich selbst und den eigenen Weg zu erkennen, und Lösungen zu finden, um dem Lebensauftrag in Würde und mit Selbstwert gerecht zu werden.

Selbst da geht es ab jetzt weniger um äußere Ereignisse, sondern um eine tiefere Ebene der Wahrnehmung. Die sichtbare Welt – Besitz, Status oder alltägliche Probleme – erscheint nur als kleiner Teil einer viel größeren göttlichen Manifestation. Das Leben als Ausdruck eines umfassenderen Bewusstseins, das sich in vielen Formen zeigt: im Menschen, in Tieren, Pflanzen und anderen Lebensformen oder Ebenen des Seins. Als Teil eines größeren Ganzen.

Äußere Kämpfe verschieben sich hin zu einer Vertiefung der inneren Entwicklung. Nicht dem Sichtbaren, sondern den Ebenen der Erfahrung, die nur intuitiv oder durch innere Wahrnehmung zugänglich erscheinen. Einem tieferen Bewusstsein mit einer stärkeren Verbindung zur eigenen Intuition, also jenem inneren Erleben, das nicht ausschließlich auf Intellekt, Wissen oder erlernten Strukturen basiert. Der Mensch soll lernen, die eigene innere Wahrnehmung mit seinem äußeren Leben und seinen Erfahrungen zu verbinden. Nicht entweder Verstand oder Gefühl, sondern ein Zusammenspiel beider Ebenen.

Bei dieser Entwicklung sollte er mit klarem Zugang zu seiner Intuition, dem Bewusstsein von “Ich bin ich” und der eigenen Göttlichkeit, weniger anfällig für Manipulation oder Beeinflussung sein.


Ich hatte jetzt das Bedürfnis, mehr über den Vorsitzenden oder Initiator dieser Versammlung zu erfahren. Kaum angedacht, wurde ich von meinen Begleitern näher zu jenen Instanzen geführt, die diese galaktische Konferenz organisiert oder zusammengeführt haben.

Es waren Wesenheiten mit einer außergewöhnlich ruhigen und vollkommenen in sich ruhenden Ausstrahlung. Ohne spürbare Anspannung, ohne Dominanz und auch ohne Gefühl, dass eine bestimmte Richtung erzwungen werden soll.

Anders als bei menschlichen Diskussionen, die oft von Zielen, Interessen oder Macht geprägt sind, entsteht hier der Eindruck eines offenen Entwicklungsprozesses. Unterschiedliche Gedanken und Möglichkeiten dürfen nebeneinander bestehen, sich miteinander verbinden und sich weiterentwickeln. Es herrscht eine tiefe Ruhe und Gelassenheit. Jede Perspektive scheint ihren benötigten Raum zu bekommen, ohne jemals bewertet oder unterdrückt zu werden. Der Fokus liegt nicht auf Kontrolle, sondern dem natürlichen Entstehen und Entfalten.

Eine Haltung, die auch im Zusammenhang mit den Themen der Menschen wahrnehmbar ist.
Sie sollen einfach lernen, wieder zur Ruhe zu kommen, sich zu erden und bewusster im gegenwärtigen Moment zu sein. Den Boden unter den Füßen wahrzunehmen, bewusst zu atmen und sich den Gegebenheiten des Lebens nicht ständig entgegenzustellen, sondern mit ihnen in einen bewussten Fluss zu kommen.

Der Mensch als Teil eines größeren Ganzen – nicht getrennt von seiner Umgebung, sondern in Verbindung mit seiner Göttlichkeit.



Was geschieht mit meinem Körper?


Ich gehe in meinen Behandlungsraum, dieses Mal ganz rosarot, lege mich bewusst auf das Bett und spüre sofort, wie alles unglaublich ruhig wird. Es fühlt sich an, als würde mein ganzer Körper liebevoll gereinigt und von Belastungen befreit. Nicht hektisch oder technisch, sondern weich und wellenförmig – wie ein harmonisches Angleichen an etwas Höheres, an eine neue Frequenz.

Ein Gefühl, dass alter Ballast entfernt wird. Dinge, die sich über lange Zeit angestaut haben, lösen sich langsam auf.

Besonders ist die Veränderung im Kopfbereich zu spüren. Plötzlich wird mir auch bewusst, dass die geometrischen Zeichen, die ich zuvor in einem Traum um meinen Kopf gesehen habe, damit zusammenhängen. Es wirkt, als würde dort etwas gereinigt oder gelöst werden.

Dabei habe ich nicht das Gefühl, dass mir Wissen genommen wird. Vielmehr lösen sich alte Verbindungen oder Muster, an denen ich innerlich noch festgehalten habe. Diese Zeichen wirken rückblickend wie eine Art geistiger Anschluss oder „Denkerhelm“, der bestimmte Denkweisen manifestiert und ständig aktiviert und hat.

Nun fühlt es sich an, als würden diese Zugänge geschlossen. Vor allem im Bereich der Stirn, des dritten Auges entsteht ein starkes Pulsieren und ein spürbarer Druck.

Gleichzeitig beginnt alles freier zu fließen. Die Energie aus dem Inneren verbindet sich nach oben,  über das Halschakra, das dritte Auge, durch mein Scheitelchakra hindurch bis in die höheren Bewusstseinsebenen. Zum ersten Mal wirkt dieser Fluss ungehindert. Der frühere Druck – dieses ständige Denken in Angst, Zugehörigkeit oder dem Bedürfnis, immer mehr wissen zu müssen, um wichtig zu sein, scheint sich völlig aufzulösen.

Zurück bleibt ein Gefühl von Freiheit.
Mein Bewusstsein, niemandem Rechenschaft schuldig zu sein, außer mir selbst.

Der rosafarbene Raum verändert sich dabei langsam. Warmes, helles Licht breitet sich aus wie Sonnenlicht und durchdringt alles. Das Gefühl wird ruhig, klar und leicht.