Fernwahrnehmung vom 25.06.2026
Ergriffenheit
Ich bin völlig eingenommen von einem Vogel, der vor dem offenen Fenster sein Lied trällert.
Sein lautes Gezwitscher durchdringt meine Gedanken, bringt meine Zellen zum Schwingen und alles in mir vibriert in der Frequenz seines Gesanges.
Plötzlich ist da der Gedanke, dass der Mensch sich einfach draußen in der Natur mit diesen organischen Geräuschen verbinden müsste, um seine eigene Schwingung zu verändern.
Denn je mehr ich mich jetzt auf die Melodie des Vogels einlasse, desto mehr öffnet sich meine Wahrnehmung und bringt mich in eine tiefe Verbundenheit, eine Ergriffenheit.
Es ist ein Ruf, ein Aufruf, meine eigene Frequenz zu harmonisieren.
Ich stehe bereits draußen bei meinen Freunden und vor mir eröffnet sich ein rosarotes Lichtermeer, ein dichter rosa Nebel, aus dem unermesslich viele leuchtende Funken wie Kerzenflammen herausleuchten. Dazu kommt der telepathische Untertitel:
Mach dir keine Sorgen, das ist der Zustand der Erde.
Alle diese Lichtfunken sind miteinander verbunden und bilden ein gemeinsames Schwingungsfeld aus bedingungsloser Liebe, dieser wunderschönen Herzenergie.
Ich bin ergriffen, unglaublich tief berührt. Genau dieses Gefühl erreicht die gesamte Menschheit. Eine Verbundenheit. Ein "Wir gehören zusammen." Wir schaffen das gemeinsam, ohne Angst.
Ein gemeinsames Ziel.
Angst in jeder Form ist vollkommen fehl am Platz, denn es geht darum, sich als diese Flamme zu erkennen, sich als diese Flamme zu sehen und als diese Flamme zu wirken.
Nicht zu überlegen: Ich muss jetzt ins Herz gehen. Ich muss jetzt gut sein. Ich muss jetzt irgendetwas sein, sondern einfach nur zu atmen. In diese Verbundenheit einzutauchen und diese Verbundenheit mit allem, was ist, zu erfühlen und wahrzunehmen.
Einfach wahrnehmen.
Sobald in irgendeiner Situation die Angst doch hochkommt, geh in die Natur, geh hinaus, nimm die Kraft jedes Sonnenstrahls wahr, fühle die Luft auf deiner Haut, berühre bewusst einen Baum, berühre ein Blatt, spüre den Boden unter deinen nackten Füßen, streichle ein Tier. Tauche mit Intention in diese Gemeinsamkeit ein, die alle irdischen Existenzformen miteinander verbindet.
Das Leben ist ein Geschenk – in einem Körper.
Es ist eigentlich gar nicht so wichtig, auf diesen Körper aufzupassen und aus Angst die gesamte Aufmerksamkeit, den alleinigen Fokus darauf zu richten, ihn beschützen zu wollen. Wichtig ist nur, seine eigene Schwingung zu halten. Schwierig in diesem Wellenbad oft gesteuerter synthetischer Frequenzen, sich mit den von der Natur vorgegebenen Frequenzen zu synchronisieren. Doch wenn es gelingt, wird aus deinem Funken eine Wellenbewegung, die alles mitreißen kann. Wenn sich in Folge mehrere dieser hochschwingenden Funken vereinen, ergibt sich eine immer größere Welle, die alles tiefer Schwingende überlagert und verdrängt.
Das funktioniert ohne Kampf, ohne Kraft, ohne viel Dazutun. Einfach nur mit dem Wollen, mit der inneren Angst und dem inneren Widerstand umzugehen. Dieses innere Gefühl von "Ich bin machtlos. Ich kann mich nicht schützen. Ich habe niemanden. Ich bin alleine. Was tue ich?" wird abgelöst durch das Gefühl "Wir sind alle eins. Wir tragen alle das Gleiche."
Jeder Baum neben dir, jedes Tier neben dir, jede Ameise, jeder Mensch, jede Seele - alle haben in diesem Moment das gleiche Schicksal. Erst wenn du erkennst, dass diese Gemeinsamkeit zu etwas führt, kann sich diese Kraft ausbreiten.
Jetzt erkenne ich auch den Zusammenhang, warum ich diese Bilder und Erklärungen bekomme:
Heute früh kam es zu einem schweren Erdbeben, über das noch nicht viel bekannt ist. Ich sitze hier mit meinen Freunden und beobachte diese Zone, dieses Chaos von oben.
Vor mir öffnet sich ein riesiger Lichttrichter, der das gesamte betroffene Gebiet umfasst. Sein helles Strahlen beleuchtet den körperlosen Bereich der vierten Dimension. Bei genauerem Hinsehen sind unzählige Menschen in ihren feinstofflichen Körpern erkennbar. Alles Wesen, die diesem irdischen Desaster, diesem Aufrichten der Erde, zum Opfer gefallen sind. Ihre Seelen sind jetzt als helle leuchtende Funken sichtbar, die entweder von noch strahlenderen Lichtern abgeholt werden oder sich zu Lichtgruppen zusammenballen.
Wenn ich in diese Szene eintauche und mich in ihre Energie hineinfühle, nehme ich keine Angst wahr, sondern einfach nur eine unglaublich erhebende Schwingung von Glück, von Befreiung und von dem tiefen Wissen: Es ist alles gut.
Alle Seelen, die in dem heftigen Beben zu Tode kamen, werden von Lichtwesen intensiv betreut.
Im äußeren Umfeld, sprich auf der Erde, herrschen, menschlich absolut verständlich, Panik, Hektik und Aufregung. “Wir müssen retten, wir müssen suchen, wir müssen etwa tun."
Diese Energie erscheint dunkel und von Blitzen durchzogen. Immer wieder schimmert zwar Rosa hindurch, aber überwiegend ist alles geprägt von Angst, Enge, Sorge und Trauer. Vollkommen normalen menschlichen Reaktionen, die aus dem Ego entstehen und vermitteln: “Wir müssen helfen, denn sie müssen leben. Sie müssen auf der Erde bleiben.”
Machst du aber den Schritt hinein ins Licht, in diesen fluktuierenden Lichttrichter, dann spürst du absolute Liebe. Alles ist frei, alles ist offen, alles ist richtig so, wie es ist.
Was nicht bedeutet, dass die Menschen nicht ihr Möglichstes tun sollen, um zu retten, Hilfe zu leisten und einander zu unterstützen. Aber sie sollten in diesen Momenten aus der Angst, der Panik und dem Gefühl der Hilflosigkeit und Machtlosigkeit herausgehen und ganz bewusst ihre innere Ruhe finden. Denn im Grunde versuchen sie verzweifelt, oft unter Einsatz ihres eigenen Lebens, eine Hülle zu retten. Den Körper, der für den Menschen einen unglaublichen Wert besitzt, denn er ermöglicht das Leben.
Aus der höheren Sicht, im Großen betrachtet, ist er jedoch nur eine jederzeit tauschbare Hülle, die zur Erfüllung einer gewählten Aufgabe verwendet wird.
Das eigentliche Thema ist, die Balance zu finden, die eigene Mitte zu suchen. In dir selbst und im Umgang mit jedem, der von diesem Schicksalsschlag betroffen ist.
Anerkenne, dass diese Seele nicht verlorengegangen ist. Nur der Körper, die Hülle, das Fahrzeug der Seele, hat diesen gewaltigen Kräften nicht standgehalten. Aber das Eigentliche, die Essenz, die Seele in ihm, existiert weiter und bleibt erhalten.
Und irgendwann, oft schneller, als wir es uns vorstellen können, trifft man einander wieder. Sitzt gemeinsam an diesem großen imaginären Tisch in der vierten oder fünften Dimension und beschließt, bespricht und berät, welchen nächsten Schritt man gehen möchte. Welcher Weg für das nächste Lebensabenteuer passend ist.
Auch wenn diese Haltung vielen Menschen abstrakt oder kalt erscheint, zeigt sie genau das Gegenteil. Nämlich die Anerkennung des Lebens jedes Einzelnen und das Anerkennen seiner Wahl, wie er diese Erfahrung machen möchte. Denn alles, was geschieht, auch eine große Katastrophe, ist vorher mit den geistigen Begleitern festgelegt worden und dient immer dem Wachstum, dem eigenen und dem der Mitmenschen.
Somit haben auch diese Seelen, die in diesem Desaster zu Tode gekommen sind, genau diesen Plan auf einer höheren Ebene erstellt, auch wenn es ihnen in ihrem Erdenkörper nicht bewusst war.
Und genau das gilt es anzuerkennen.
Mit dem Wissen, dass jeder in Würde sein Packerl trägt. Immer auch zum Wohle des anderen und der Lebensgemeinschaft Erde.
Hier in diesem Geschehen handelt es sich um einen großen Aufstiegsmoment für viele Seelen. Es sind Tausende. Man weiß noch gar nicht, wie viele Menschen davon betroffen sind und wie viele Opfer es zu beklagen gibt.
Jedoch erzeugen die vielen Seelen durch ihren gemeinsamen Tod so etwas wie einen Sog, ein Portal nach oben, das auch die Erde in ihrem Aufstieg unterstützt. Schwere Energien finden so ihren Weg in die Transformation, reinigen und erleichtern speziell in diesem Bereich die Last der Erde.
Viele wählen ein solches Ereignis auch als ein sich anbietendes Ausstiegsszenario.
In Rücksprache mit ihren Geistführern entscheiden sie sich, ihren Lebensweg frühzeitig zu beenden. Gründe dafür sind zum Beispiel eine zu schwierige Aufgabe, die in der verbleibenden Lebenszeit nicht mehr zu Ende gebracht werden kann, oder dass die Energie des Körpers nicht mehr mit der Frequenz des Lebensraums – der neuen Erde – kompatibel ist. Ein Neubeginn mit einem neuen Körper bringt dann einfach bessere Möglichkeiten für das Wachstum der Seele.
Auf meine Frage, warum es genau an diesem Ort in Südamerika zu dem Beben gekommen ist, lautet die Antwort: "Weil das alles zuvor so geplant war.“
Es gibt keinen Zufall. Es existiert ein großer Inkarnationsplan mit vielen Wahrscheinlichkeiten, Optionen und Perspektiven. Ich entscheide den Ort meiner Inkarnation, ob Industrie- oder Entwicklungsland, ob arm oder reich, ob gebildet oder einfach, ebenso die Lebensumstände mit ihren unterschiedlichen Möglichkeiten.
Mein freier Wille gibt mir den irdischen Handlungsspielraum innerhalb dieses Lebens. Habe ich mich durch meine Entscheidungen zu weit vom ursprünglich geplanten Ziel entfernt und ist klar erkennbar, dass ich dieses nicht mehr erreichen kann, gebe ich mir bereits vor der Geburt vorausschauend Möglichkeiten, früher auszusteigen.
Eine solche Option ist zum Beispiel ein Unglück mit unzähligen Opfern, bei dem nur ein einziger Mensch überlebt. Umgekehrt wäre es ein völlig unspektakulärer Unfall mit Todesfolge, eine menschlich verursachte Katastrophe wie ein Bombenattentat, ein Industrieunfall oder eine Naturkatastrophe, wie in diesem Fall das Erdbeben. Dort finde ich dann meinen gewünschten Abschluss.
Bei genauer Betrachtung der Szene erkenne ich jetzt den Zusammenhang zum Lichtermeer, das mich zu Beginn so ergriffen hat.
Es sind die rosafarbenen Schwingungen, die Fluktuation des Lichtes mit den einzelnen herausragenden, leuchtenden Funken, die sich im Lichttrichter, vor allem aber im gesamten irdischen Umfeld die Erde umspannend, ausbreiten.
Es ist der Moment kollektiver Anteilnahme, der durch Ergriffenheit und Mitgefühl das Herz öffnet und seine Energie zum Fließen bringt.
Niemand ist schuld. Die Natur, die Erde, hat gesprochen und den Menschen auf seinen Platz in der göttlichen Kreation verwiesen. Eine Machtlosigkeit, deren einziger Ausweg die Dankbarkeit ist. Ein bedingungsloses Gefühl, das – ähnlich wie im Gebet – über das Scheitelchakra die Verbindung zum Göttlichen wiederherstellt.
In diesem Fall gibt es keine Möglichkeit zu "zerdenken" oder zu polarisieren. Es gibt kein Gut, es gibt kein Böse. Es war nicht zu verhindern. Es gibt nur: Es ist geschehen. Es ist.
Es ist wie ein Schicksalsschlag – ein großer Schicksalsschlag für sehr viele Menschen, der eine Energieanpassung bewirkt. Sowohl für die Erde als auch für den Menschen.
Und so vereint sich die Erde, die gesamte Erde, in diesem rosa Lichtermeer, weil sich jeder, wenn auch nur für einen Moment, in Gedanken dorthin verbindet.
Vielleicht ist der erste Gedanke: Ich bin so froh, dass ich da nicht drinnen stecke.
Der zweite Gedanke gilt den Menschen, die jemanden verloren haben. Den Müttern, die ihre Kinder suchen. Den Partnern, die sich im Moment des Bebens an verschiedenen Orten befanden und jetzt in ihrer Verzweiflung suchen, retten und helfen wollen.
Der dritte Gedanke richtet sich auf die Toten, auf die Erde und auf das, was an materiellen Dingen zerstört worden ist.
Aber ganz tief drinnen entsteht ein anderes Gefühl. Es ist ein Gefühl der Anerkennung, des Respekts vor einer höheren Instanz, einer Macht, der man in diesem Moment ausgeliefert ist. In diesem Fall ist es die Natur, die Erde, die sich geschüttelt hat.
Vielleicht ist es eine Situation, in der die Erde selbst am Aufstieg mitgewirkt hat. Als würde sie sagen: Es ist besser, diesen Menschen genau diesen Weg zu ermöglichen, weil sich dadurch die Energie verändert.
Wir werden wahrscheinlich nie wissen, was der eigentliche Grund dafür war. Welche Einflüsse hier wirksam wurden, ob die Erde selbst als bewusstes Wesen an diesem großen kosmischen Rat beteiligt war – als hätte sie mit am Tisch gesessen und gemeinsam beraten: Sollen wir? Wollen wir? Können wir?
Schließlich gibt es Regionen, in denen sich die Erde seit langer Zeit bewegt und Spannung aufbaut. Vielleicht ist genau dies ein Punkt, an dem eine Balance hergestellt wird. Sonst wäre es nicht genau dort geschehen. Denn jeder Punkt auf der Erde besitzt ein Gegenüber. Und dieses Gegenüber wirkt wie eine Opposition in der Astrologie – es löst etwas aus.
Man kann dieses Geschehen aus unzähligen Blickwinkeln betrachten und mit den unterschiedlichsten Modellen beschreiben, die wir Menschen entwickelt haben. Aber im Prinzip bleibt es eine Tatsache.
Ein Ereignis, das geschehen ist und die Menschheit auf eine Weise berührt, die die Herzen öffnet, Mitgefühl entstehen lässt und die bedingungslose Liebe auf weltumspannende Weise harmonisiert.
Ein Moment, der ausreicht. Der Moment, in dem jeder diese Nachricht erhält und zuerst denkt: Um Gottes willen!
Und in diesem Moment ist etwas geschehen, das ausreicht, um die ganze Menschheit in einer größeren Bewusstheit zu vereinen.
Die Erde sind wir.
Meine Gedanken kehren wieder zu dem Bild des Vogelgezwitschers zurück. Die Natur geht weiter. Nicht an diesem Ort – dort wird jetzt Stille einkehren. Dort herrschen Panik, Schreie und Zerstörung. Dort sind die Vögel verstummt, die Tiere leiden genauso unter diesem Geschehen und vieles ist zerstört.
Doch rundherum geht alles seinen Weg. Die Natur lebt weiter. Sie entwickelt sich weiter und setzt ihre Evolution fort.
Beim Urknall, der Entstehung der Sonne oder eines Sterns war es nicht anders. Vieles ging zu Ende, aber gleichzeitig entstand Neues.
Jetzt stehen wir am untersten Punkt dieser langen Spirale. An dem Punkt, an dem wir uns vollkommen machtlos fühlen und glauben, nichts beeinflussen zu können.
Dabei geht es im Grunde nur darum, dieses rosa Lichtermeer in uns selbst zu entdecken – jene Ergriffenheit zu verspüren, aus der ein weltumspannender Zusammenhalt entsteht. Ein Schulterschluss: Wir schaffen den Weg. Wir gehen ihn weiter.
Auf dieser Seite der Erde ist es für uns eine Erinnerung daran, dass genau darin die einzige Kraft liegt, die uns wirklich weiterbringt. Auch wenn damit Leid verbunden ist und Dinge geschehen, die schrecklich sind.
Du hast dich vor deiner Geburt für genau dieses Leben entschieden und bist daher auch bereit, etwas zu verändern.
Und genau diese Veränderung liegt jetzt auf unseren Schultern. Einfach in der Energie. In diesem Vogel, der draußen weiterzwitschert.
Mein Körper
Wo bin ich?
Eigentlich, wie zu erwarten war, in einem rosafarbenen Raum.
Dieses Mal nicht wie sonst im Hohlraum einer Kristalldruse, sondern tatsächlich im Inneren eines riesengroßen rosafarbenen Kristalls.
Er ist nicht einfach Materie. Er ist ein Wesen. Ein Wesen voller Informationen.
Mein gesamter Energiekörper ist in diesen Kristall integriert, eingehüllt und von ihm durchdrungen.
Sein Inneres erinnert mich an ein riesiges Netzwerk, an die Darstellung eines Gehirns mit seinen unzähligen Verbindungen und Synapsen, in denen ständig kleine Lichtfunken aufblitzen und durch sie hindurchlaufen.
Ich habe das Gefühl, nicht nur Teil dieser Kristallstruktur zu sein, sondern vollständig von ihrer Energie durchdrungen und erfüllt zu werden. Eine Energie des gemeinsamen Wachsens, des gemeinsamen Stärkerwerdens und einer tiefen Stabilität.
Ein Kristall steht fest verankert. Er besitzt eine klare, durchsichtige Struktur und wächst nach oben zu einer Spitze. Diese Spitze gleicht einer Pyramide, deren höchster Punkt eine Verbindung zum universellen Netzwerk herstellt. Gleichzeitig bleibt er nach unten fest verwurzelt in dem, was ihm ursprünglich überhaupt erst die Kraft zum Wachsen gegeben hat.
Eine Energie, die vermittelt: Alles geht weiter. Alles nimmt seinen Lauf. Mit deiner Ausrichtung nach oben, zu deinem Ursprung, zu deiner Göttlichkeit.
Mit jedem Tag, mit jeder Schicht, mit jeder Zellteilung, mit jeder Information, die auf dich trifft, die du empfindest, fühlst und wahrnimmst, entsteht ein neuer Lichtpunkt. Ein "Bling". Und genau das bedeutet Leben.
Die ganze Menschheit sollte diese Verbindung, diese Gemeinsamkeit leben, in der jedes Bling eine Auswirkung hat, um gemeinsam diese Spitze zu erreichen.
Wir, die gesamte planetare Bevölkerung, sind selbst wie ein Kristall. Jede Information, jedes Bling, jede Erfahrung fließt in das Seelenbewusstsein des Planeten ein.
Wir Menschen sind diese unzähligen Lichtpunkte. Diese Verbindungen. Und je mehr wir erfahren und Bewusstsein entwickeln, desto größer und stärker wird auch das Bewusstsein der Erde.
Wir bilden die unterste dichte Schicht dieses Kristalls, dort, wo das Wachstum stattfindet. Alles, was wir mit unserem Bewusstsein entwickeln, steigt gleichzeitig auf in das Bewusstsein des Planeten.
Das ist die Information, die ich in diesem Kristall vermittelt bekomme.
Jedes einzelne Mineral, jede chemische Verbindung, jede Lebensform – alles erzeugt ständig, in jeder Sekunde, jeder Millisekunde, mit seinem Bling einen Lichtimpuls, der dem Ganzen etwas hinzufügt.
Wie bei einem Kind, das auf die Welt kommt. Es muss sich an seinen Körper erinnern, in ihn hineinwachsen und Erfahrungen machen. Es greift auf eine heiße Herdplatte und lernt, sie künftig nicht mehr zu berühren. Das ist nur einer von unzähligen Lernschritten, unzähligen Blings, von denen viele gar nicht bewusst wahrgenommen werden. Selbst wenn sich eine Fliege auf deine Hand setzt und es kitzelt, ist das bereits ein Lichtpunkt.
Alles ist Erfahrung.
Wir schauen oft nur auf uns als einzelne Menschen, was absolut verständlich ist. Doch in diesem Moment geht es gar nicht um unseren Körper.
Es geht um die Entwicklung des Bewusstseins und um das Erkennen, dass wir nur gemeinsam ein Ganzes sind.
Jeder Einzelne glaubt bereits, ein Ganzes zu sein. Doch in Wirklichkeit ist es die Gemeinsamkeit, die das Große erschafft.
Während ich in diesem rosafarbenen, durchsichtigen Kristall stehe und vollkommen von seiner Energie durchflutet werde, erhält jede einzelne meiner Zellen ihr eigenes Bling. Und genau das löst in mir eine tiefe Ergriffenheit aus.
Worauf dürfen wir unseren Blick richten?
Auf dieses Gefühl.
Auf diesen Schulterschluss.
Auf dieses Bling, das jedes Mal entsteht, wenn wir einem anderen Wesen begegnen.
Auf diese Erfahrungen.
Auf diese energetische Verbindung.