Fernwahrnehmung vom 22.07.2026

Verbundenheit  


Ich stehe in der Mitte einer unendlichen gelben Spirale, in der ununterbrochen Lichtfunken aufblitzen und die sich ständig bewegt. Ich drehe mich um meine eigene Achse und beobachte den gleichmäßigen Fluss dieser wunderschönen Energie. Dabei frage ich mich, was das hier alles bedeutet.

Ich habe das Gefühl, einfach nur dazustehen, während unzählige dieser Glitzerpunkte ständig auf mich treffen. Es ist, als würden sie mit jedem Aufblitzen eine Verbindung zu mir herstellen und Kontakt zu meinem Körper und meinem Energiefeld suchen.

Trotzdem fühle ich mich völlig isoliert. Ich gehe oder, besser gesagt, ich denke mich aus der Spirale hinaus. Es fühlt sich an, als würde ich auf eine andere Ebene wechseln.

Tatsächlich treffe ich sofort meine arcturianischen Freunde, die bereits in einem dunklen Bereich auf mich warten, einem Raum, der vollständig von dem zuvor erlebten Licht abgegrenzt ist.

Auf meine Frage, was dort draußen gerade geschehen ist, sagen sie:

Dieses Gefühl, das du inmitten dieser Lichtspirale hattest, ist das, was du bist, wenn du in dein körperloses Sein eingebettet bist. Dein Bewusstsein als Teil eines riesigen Universums, in dem jeder Funke, jede Energie mit dir in Kontakt und in ständiger Verbindung ist. Du bist in diesen Raum gekommen und hast dich davon getrennt, dich abgegrenzt, was gleichzusetzen ist mit dem Moment, in dem du als Mensch deinen Körper übernimmst. Auch da gehst du quasi in eine selbstgewählte Isolation.

Jetzt, da du hier bist, hast du vergessen, was du eigentlich bist. Als Teil des großen Ganzen bist du das große Ganze, mit jeder Zelle deines Körpers.


Der Aufstieg der Erde, so wie er jetzt geschieht oder geschehen soll, ist für die Erde und für alle Wesen gedacht. Es ist ein Aufstieg, der diesen Mantel der isolierenden Begrenzung verschwinden lässt.

Die Erde selbst ist auf einer höheren Bewusstseinsebene bereits einen Schritt weiter. Für den Menschen bedeutet dies jedoch eine tiefgreifende Veränderung seines Empfindens:

Wer bin ich? Oder: Was bin ich?

Bis jetzt hatte der Mensch das Gefühl, für sich allein kämpfen zu müssen. Er musste überleben. Er musste schauen, dass er alles auf die Reihe bringt, sich selbst erhält und überlebt.

Jetzt kippt es in eine andere Richtung. Der Mensch soll lernen, sich als einen Punkt in einem großen Ganzen zu sehen, in dem jede Handlung, jede Idee und jeder Gedanke mit einem Gesamtbewusstsein vernetzt ist – dem Bewusstsein aller Existenzen.

In dem Moment, in dem wir auf der Erde diese neue Ebene erreichen, finden wir uns in genau diesem Zustand wieder.


Der nächste Schritt besteht darin, dass wir uns dessen bewusst werden und beginnen, aktiv in dieses große Ganze einzutauchen.

Jetzt geht es darum wahrzunehmen, dass jeder Gedanke, jedes Gefühl und jede Wahrnehmung etwas ist, das das große Ganze nährt, es in seiner Bewegung, seinem Lernen und seiner Entwicklung trägt. Wenn wir lernen, dies bewusst wahrzunehmen, verlieren viele Kleinigkeiten, egoistische Gedanken und auch viele Ängste ihre Wirkungsweise. Es entsteht ein Schulterschluss, der uns Sicherheit gibt, nicht, weil wir beschützt oder abgesichert sind, sondern weil wir in ein Bewusstsein integriert sind, das alles umfasst und alles ist.

Menschen, Pflanzen, Tiere, Mineralien und Elemente sind wie Zellen dieses großen Ganzen. Ebenso die einzelnen Moleküle, die Atome und immer kleinere Strukturen. Alles trägt das große Ganze – dieses Bewusstsein, das Universum.


Als Mensch bist du eine unersetzbare, unglaublich wichtige Zelle.


Stell dir das Ganze anhand eines Körpers vor: Wenn eine Zelle nicht mehr funktioniert und aus der Schwingung der Einheit fällt, wird sie zu einem Schmarotzer, einem Krebsgeschwür. Sie saugt Energie und erlangt mit der Zeit die Kraft, den gesamten menschlichen Körper aus dem Gleichgewicht zu bringen und schließlich zu zerstören. Erkennst du dies mit deinem Bewusstsein und beginnst du, deine Schwingung zu erhöhen sowie dem Körper neue Energie zuzuführen und ihn mit neuen Gedanken und Glaubensmustern zu nähren, kannst du diesen negativen Prozess überwinden. Genauso funktioniert es mit der Menschheit im Energiekörper der Erde.

Jeder menschliche Funke ist wie eine einzelne Zelle dieses großen Körpers.

Von außen arbeiten unsere galaktischen Freunde sowie hohe Instanzen des Lichts seit einiger Zeit intensiv daran, diese dunklen, zerstörerischen Frequenzen mit höheren Schwingungen zu überlagern. Damit stärken sie das Lebensenergieumfeld der Erde und geben ihr die Kraft, sich zu verändern und aufzusteigen.

Diese Bewusstseinserhöhung der Erde ist vergleichbar mit einem Menschen, der an Krebs erkrankt ist und beginnt, seinen gesamten Körper so zu stärken, dass der Krebs keine Chance mehr hat, überhand zu nehmen, zu wachsen und den Körper zu zerstören.

Für die Erde sind die dunklen, schweren Energien der Krankheitsherd. Es sind Energien, die die Erde ummanteln, ihr die Luft zum Atmen nehmen und aus den negativen Gedanken ihrer Bewohner entstehen. Aus der Sicht des Universums stellen diese Schwingungen keine wirkliche Bedrohung dar. Im Prinzip könnte man sie löschen, herausschneiden oder entfernen.

Doch genau darin liegt der Unterschied dieses Entwicklungsprozesses. Nicht das Entfernen der dunklen Schwingungen steht im Mittelpunkt, sondern die Bewusstseinserhöhung der Menschheit.

Die Erde soll ihren Aufstieg gemeinsam mit all ihren bewussten Bewohnern weitergehen. Sie ist ein wichtiger und tragender Bestandteil des Universums. Sobald die Menschheit ihre Schwingung erhöht, in ihre Kraft geht und sich ihres Lichtfunkens bewusst wird, erzeugt sie jene Frequenz, die den Wandel ermöglicht.

Hierin liegt auch die Aufgabe all derer, die von höheren Bewusstseinsebenen aus daran mitarbeiten, seien es Außerirdische oder andere lichtvolle Instanzen. Sie schaffen den Raum für Veränderung. Wir werden nicht nur von hohen Sonnenenergien durchflutet. Auch viele der unter uns weilenden Seelen, die sich in Kenntnis ihrer Aufgabe für diese Inkarnation entschieden haben, energetisieren die Erde, heben das Bewusstsein und in weiterer Folge auch die Schwingung.

Dadurch ist es für jeden Menschen auf dieser neuen Erde überhaupt keine Frage mehr, in welche Richtung er weitergehen möchte, denn diese Energieeinwirkungen geben die Richtung vor. Sie ermöglichen Heilung auf der neuen Erde, bewusst oder unbewusst.

Die abgespaltete “alte” Erde verbleibt in der tieferen Schwingung. Sie bleibt in ihrer eigenen Frequenz gewissermaßen abgekapselt und darf sich dort auf ihrem eigenen Weg weiterentwickeln.

Die neue Schwingung von Erde und Menschheit ist im großen Ganzen ein wichtiger Baustein und eröffnet eine wesentliche Möglichkeit, das gesamte Universum in seinem weiteren Wachstum zu unterstützen. Darin liegt auch der wesentliche Grund, warum dieser Entwicklungsprozess so aufmerksam beobachtet, begleitet und gefördert wird.

Somit ist es die Aufgabe jedes Einzelnen, sich achtsam auf diese Frequenzebene einzulassen und sich auf sie einzustellen. Es geht darum, ganz bewusst mit den tiefen Schwingungen umzugehen, sie in sich selbst zu finden, zu erkennen und zu verändern.

Nicht das Außen zu verändern oder den Menschen um sich herum zu sagen, was richtig wäre und wie sie sich verhalten sollten, sondern die eigene Schwingung hochzuhalten, sich von ihr zu nähren und sich mit ihr zu erfüllen.


Vor allem geht es darum, diese Schwingung immer wieder herbeizuführen und die Aufmerksamkeit neu auszurichten. Sich nicht dafür zu verurteilen, wenn man wieder in eine tiefe Schwingung geraten ist, sondern vielmehr danach zu streben, in solchen Situationen achtsamer auf die Wahrnehmung, auf die Weisheit des eigenen Körpers zu hören. Wenn es dir danach körperlich schlecht geht, obwohl dein Körper dich bereits vorher deutlich alarmiert hat, dann bist du dieser tiefen Schwingung unbewusst gefolgt. Wenn du das bemerkst, richte deine Aufmerksamkeit nicht weiter auf das Außen, sondern gehe tief in dein Inneres und stelle dir vor, einen Lichtschalter umzulegen.


„Wo ist mein Licht?“


Spüre dich, verbinde dich mit dir selbst und erhöhe deine Schwingung. Nur dann kannst du dir selbst und anderen helfen.

In dem Augenblick, in dem du nur den anderen siehst und fühlst, seine Schwingungen übernimmst, unbewusst oder in dem Versuch, sie bewusst zu transformieren, ist es nicht mehr der richtige Weg, denn in diesem Moment missbrauchst du deinen Körper. Erst wenn du dir deines eigenen Lichtfunkens bewusst wirst, bleibst du in deiner Kraft.

Immer dann, wenn es zu ‚menscheln‘ beginnt, tauchen wir mit Vergnügen in tiefere Schwingungen ein, die mit irdischen Freuden verbunden sind. Ob das nun Alkohol ist, laute Ausgelassenheit oder das Bedürfnis, aus sich herauszugehen, all das können Situationen sein, in denen Menschen ihre Gedanken hinter äußerem Verhalten verbergen, etwas verdrängen und ihre Gefühle nicht zeigen, weil sie glauben, dafür abgelehnt zu werden.

Wenn du dich in einer solchen Situation befindest, sollst du sie beim nächsten Mal nicht dadurch vermeiden, indem du nicht mehr hingehst. Du sollst aber ebenso wenig anwesend sein mit dem Gefühl, den anderen durch ein größeres Bewusstsein überlegen zu sein und ungefragt energetische Reinigungen durchzuführen oder Lichtsäulen zu bilden.

Es geht vielmehr darum, einfach du selbst zu bleiben und deine Schwingung zu halten.

Auch hier ist der Körper wieder ein gutes Beispiel. Wenn er Krebs hat, geht es nicht darum, den Krebs vernichten zu wollen. Die wirkliche Hilfe besteht darin, den Körper zu stärken, die Zellen rundherum zu kräftigen und den gesamten Organismus in eine hohe Schwingung zu bringen.

Es hat keinen Sinn, diese hohe Schwingung in den Krebs hineinzuleiten. Er macht, was er will. Er lässt sich nur verdrängen, wenn er keine Möglichkeit mehr findet, sich auszubreiten, weil das Umfeld und die biologischen Bedingungen, die er dafür braucht, nicht mehr vorhanden sind.

Genauso verhält es sich, wenn du Teil einer größeren Gruppe bist, die tiefer oder anders schwingt als du. Es geht nicht darum, alle glücklich zu machen oder verändern zu wollen. Es geht darum, deine eigene Schwingung zu halten und in ihr zu bleiben, damit du nicht selbst von ihr erfasst wirst und ebenfalls in diese tiefere Schwingung fällst.

Das ist der einzige Weg.

Deine Verantwortung besteht nicht darin, für die anderen zu sorgen und ständig darauf zu achten, dass es ihnen gut geht. Das wäre so, als würdest du den Krebs nähren. Du sollst einfach du selbst bleiben, in deiner Schwingung bleiben und den anderen dadurch die Möglichkeit geben, sich in die höhere Schwingung zu integrieren, sich ihr anzupassen und sich zu verändern.

Das klingt alles unglaublich einfach und mühelos. Doch genau das ist das Schwierigste an diesem Aufstieg, an diesem neuen Weg.

Die Geistführer, deine ständigen Begleiter auf der feinstofflichen Ebene, die selbst viele Leben auf der Erde inkarniert waren, arbeiten genau nach diesem Prinzip. Sie stehen dir sehr nahe und erleben jeden Gedanken, jede Situation an deiner Seite. Sie könnten dich vor Fehlern bewahren und dich auf deinem Weg unterstützen. Trotzdem schicken sie dir nicht einfach Energie, um dich stark zu machen oder damit es dir besser geht. Sie bleiben in ihrer eigenen Schwingung. Vielleicht schenken sie dir einen Gedanken, der dir hilft, etwas zu verändern. Vielleicht machen sie dich darauf aufmerksam, dass du dich gerade in einer belastenden oder toxischen Situation befindest und du auf dem falschen Weg bist. Sie beeinflussen dich nicht, denn da unterliegen auch sie dem Gesetz des freien Willens. Sie unterstützen, begleiten und leiten dich. Sie geben dir Hinweise, damit du selbst erkennst, was zu tun ist.

Ganz im Sinne der Pädagogin Maria Montessori: Erziehung zum Sein. Eine Begleitung, die dich in deinen Erfahrungen unterstützt und dir hilft, dir dessen bewusst zu werden, was du tust.


Wenn wir uns als Lichtarbeiter sehen, glauben wir oft zu wissen, wie es geht, den Weg des anderen zu kennen und ihm helfen zu müssen. Doch in der Folge beginnt meist der eigene Körper zu reagieren. Die negativen Symptome zeigen sich im Bereich des Solarplexus, des Magens oder des Darms. Denn dort manifestieren sich Blockaden und Überforderung im Zusammenhang mit dem Thema Verantwortung.

Darin liegt auch eine Erklärung dafür, warum Menschen zu Alkohol oder Drogen greifen. Die Wirkung dieser Selbstmedikation führt dazu, sich nicht mehr mit dem Gefühl der Verantwortung auseinandersetzen zu müssen. Diese meist unbewusst vorhandene Regung wird betäubt und weggedrückt.

Sobald man bereit ist, sich seinen wahren Gefühlen zu stellen, muss Eigenverantwortung übernommen werden. Tiefe, schmerzhafte seelische Wunden kommen dann zum Vorschein. Sie wollen gesehen und bearbeitet werden. Erst wenn alte, belastende Strukturen losgelassen sind, geschieht Heilung, Verantwortung wird übernommen und damit wird die Schwingung erhöht.

Und genau hier kommt die Erkenntnis, warum du nicht mehr dabeisitzt und den anderen Licht gibst oder Energie schickst. Du erkennst, dass deine Verantwortung darin liegt, deine Schwingung zu halten und selbst das Licht zu sein. Das bedeutet, so in dir selbst verankert und abgegrenzt zu sein, dass du nicht die anderen nährst, sondern selbst die Energie bist."


Ebenso war es in dieser Spirale.

Dieses gegenseitige Unterstützen, bei dem Energie von allen Seiten zufließt und gleichzeitig wieder abgegeben wird. Dieses ständige Im-Fluss-Sein, dieses Verbundensein, in dem alles dazu beiträgt, den Fluss aufrechtzuerhalten.

Genau das ist das Ziel, das bewusste Ziel für jeden Menschen: in sich selbst so stark zu werden, dass keine Krebszelle mehr die Kraft erhält, mit unserer Energie zu wachsen, im Kleinen wie im Großen.

Es geht darum, dass die anderen wieder gesund werden, aber nicht dadurch, dass sie uns krank machen. Vielmehr geht es darum, diese innere Stabilität und Bewusstheit zu entwickeln und zu erkennen, dass es nicht deine Verantwortung ist, den anderen die Kraft zu geben, glücklich zu sein.

Deine Verantwortung besteht darin, selbst glücklich zu sein.

Erst dann können die anderen beginnen, ihr Glück auf ihre eigene Weise zu suchen, zu finden und in sich selbst entstehen zu lassen. Nur so kann die Menschheit gesund werden. Andernfalls bleibt alles ohne klare Ausrichtung. Denn wenn die Energie nicht gehalten wird, zerfließt sie. Und wenn sie zerfließt, verliert sie ihre Kraft. Dann entsteht Krankheit.


Wieder sehe ich das Bild der Krebszellen, die sich vermehren können, weil sie ihre Kraft von außen erhalten. Würden sie diese Energie von außen nicht bekommen, sei es durch falsche Ernährung, Umwelteinflüsse oder andere belastende Faktoren, könnten sie nicht wachsen.

Wenn du auf der kleinen Ebene gesund werden möchtest, musst du dafür sorgen, dass sowohl dein Umfeld als auch du selbst eine hohe Schwingung erreichen und halten. Dann überwiegt die Gesundheit die Krankheit. Die hohe Schwingung überwiegt die niedrige und kann wieder die Führung übernehmen


Körper


Ich befinde mich in keinem Raum. Ich stehe in einer riesigen Kuppel, gemeinsam mit vielen anderen. Und doch befindet sich jeder in seinem eigenen Bereich. Es sieht aus wie unzählige Blasen, die nebeneinander bestehen. Jeder steht in seiner eigenen Energie. Es sind Menschen wie ich, die bewusst oder unbewusst in dieser Heilungsarbeit tätig sind.

Es fühlt sich an, als wären wir alle Teil jener Spirale, die ich zu Beginn gesehen habe. Einer Spirale, in der wir von universellen Energien genährt werden und unermessliches Wissen empfangen.

Diese Kuppel ist riesig. Sie wirkt zunächst abgegrenzt und ist es doch nicht, denn wir stehen in vollständiger Verbindung mit der universellen Energie. Jeder hat in diesem Raum eine eigene Kugel um sich.

Doch genau jetzt geschieht etwas. Eine Schwingung strömt ein und beginnt, sowohl die Grenzen der Kuppel als auch die der einzelnen Kugeln aufzulösen. Es entsteht ein universelles Verbundensein, eine Schwingung, in der jeder den anderen unterstützt und nährt.

Wenn ich nur mich selbst betrachte, dann geht es darum, dass dieses universelle Wissen, dieses universelle Sein – dieses Ich bin – durch jede Zelle meines Körpers fließt. Es fühlt sich wie eine Reinigung an.

Vor meinem inneren Auge erscheint das Bild jener außergewöhnlichen Bibliothek, in der es keine Bücher gibt. Genau das geschieht auch hier. Ich werde von diesen Energien durchströmt. Das Buch, das ich scheinbar in den Händen halte, manifestiert sich in mir. Sein Inhalt wird in mir gespeichert wie ein Abdruck, ein Imprint aus dem großen Ganzen. Er wird bewusst aufgenommen, weil ich jetzt hier in dieser Kugel, in dieser Kuppel stehe.

Es entsteht ein tiefes Gefühl von Sicherheit. Das Gefühl, eingebettet zu sein in einen universellen Energiestrom, der nährt, unterstützt, begleitet und jederzeit jedes Wissen zur Verfügung stellt.

Es ist, als stünde ich dort mit dem Gefühl: Ich habe alles. Wie die “Cloud” eines höheren Bewusstseins, auf die jederzeit zugegriffen werden kann. Dieses Wissen muss nicht in mir gespeichert sein. Ich erkenne, dass es mir jederzeit zur Verfügung steht.

Genau deshalb lösen sich die Wände dieser Kugeln auf. Die Begrenzung verschwindet. Ich befinde mich nicht mehr in jener Dunkelheit, in jener Höhle, die ich zuvor gesehen habe und in der ich mich von allem getrennt fühlte. Stattdessen wird das Bewusstsein gestärkt, dass es diese Begrenzung in Wahrheit nicht gibt. Ich bin immer Teil des großen Ganzen.

Und dieses große Ganze bin ich.

Mit jedem Gedanken trage ich alle Informationen des universellen Bewusstseins bereits in mir. In dem Moment, in dem ich erkenne, dass die Begrenzung, die ich aufrechterhalte, aus meinem Inneren kommt, verändert sich mein ganzes Verständnis.

Es widerspricht scheinbar dem, was zuvor gesagt wurde – dass man sein Licht halten soll. Doch es ist dasselbe.

Es geht nicht darum, sich durch eine Hülle oder einen Schutz von anderen abzugrenzen. Wenn du in einen dunkleren oder niedriger schwingenden Bereich kommst, sollst du dem anderen nichts überstülpen. Es geht vielmehr darum, bei dir selbst zu bleiben.

Du brauchst keine schützende Hülle. Du brauchst das Bewusstsein dafür, wer du bist und was du bist. Dann erkennst du, dass du immer Teil des großen Ganzen warst.

Dann kannst du gesund – oder besser gesagt: bewusst – bleiben.