Fernwahrnehmung vom 16.09.2026

Kohärenz


Ich stehe auf dieser Rampe der Raumstation, dort, wo man ankommt und auch als Gast begrüßt wird. Heute werde ich nur von zwei meiner Freunde abgeholt. Es ist relativ ruhig. Normalerweise ist hier mehr los, mehr Bewegung. Doch dieses Mal wirkt es, als wären alle irgendwo beschäftigt.


Meine Freunde bringen mich in eine große Halle. Wobei „Halle“ eigentlich nicht ganz stimmt, denn der gesamte Raum ist rund. Es ist, als würden wir im Inneren einer riesigen Kugel stehen.

Wir befinden uns im Zentrum dieser Kugel. Um uns herum ist unglaublich viel los. Es ist bunt, überall blitzen Bilder auf und verschwinden wieder, wie ein Strom, der ungebremst an uns vorbeizieht. Gleichzeitig ist es vollkommen ruhig. Es gibt hier keine wahrnehmbare Schwingung, kein Geräusch, keinen Ton. Es fühlt sich an, als wären wir in einem luftleeren Raum.


Wir drehen uns langsam im Kreis und sie machen mich darauf aufmerksam, dass oben, unten und in allen Richtungen ständig etwas geschieht, dass fortwährende Veränderung alles in Bewegung und im Fluss hält.

Es ist ein in sich geschlossenes Gesamtbild, das zugleich mit jeder einzelnen Aktion vernetzt ist.

Meine Frage: „Was machen wir hier eigentlich? Was ist das?“

Im Grunde kann man hier beobachten, was in unserem Energiesystem Erde geschieht, wie sich etwas entwickelt und ausbreitet. Man sieht Frequenzen.

Trotzdem verstehe ich es noch nicht ganz, denn ich sehe keine Gesichter, keine Menschen, keine konkreten Szenen. Ich sehe nur Farbschlieren, Farben, die sich miteinander vermischen, und einzelne präzise Punkte, die sich plötzlich ausdehnen, fast wie kleine Explosionen, die strahlenförmig auseinandergehen.

Sie erklären mir, dass dies gewissermaßen der Ort ist, an dem Kreation entsteht. Der Ort, an dem sich neues Bewusstsein, neue Energie, neues Sein formt.

Man steht hier einfach als diese Kreateur im Inneren der Kugel und schaut sich um.

Während sie mir das zeigen, habe ich das Gefühl, als wären sie mit ihrer Energie in mich hineingeschlüpft und würden mich durch diesen Prozess so begleiten, damit ich überhaupt verstehen und später erklären kann, was hier geschieht.

Sie erklären mir, dass ich meinen Blick auf einen bestimmten Punkt richten soll, um so meine Aufmerksamkeit dorthin zu lenken und dann ist es nur davon abhängig, in welcher Frequenz ich selbst schwinge.

Sobald mich etwas anspricht, entsteht gewissermaßen die Kohärenz einer Welle. Das bedeutet, die Frequenzen schwingen im gleichen Takt und überlagern einander.

Genau dann und dadurch entsteht die Möglichkeit, hier zu kreieren, etwas zu erschaffen.

Was dabei entsteht, hängt von der Ebene des Bewusstseins ab.

Auf einer sehr hohen Bewusstseinsebene kann es ein Planet sein. Genauso aber ein Gegenstand, etwas, das du brauchst, eine Situation, ein Lebensumfeld oder auch eine Idee, die du so manifestierst.



Jetzt kommen mir viele Gedanken. Genauso hat Mozart seine Musik heruntergeladen. Oder genau das geschieht bei einem Wissenschaftler, der plötzlich eine Eingebung hat.

Die Harmonisierung von Frequenzen schafft jene Situationen, in denen ein Funke überspringt, eine Idee sich manifestiert und etwas real wird.


Um das jetzt menschlicher und greifbarer zu machen, soll ich mich mit meinen Gedanken auf mein drittes Auge konzentrieren und versuchen, einen Wunsch zu formulieren.


Ich stelle mir eine Sonne vor, und wieder kommt mir dieses eine Wort in den Sinn: glücklich. Einfach glücklich sein.

In dem Augenblick, in dem der Gedanke und das Gefühl des Glücklichseins entstehen, bündelt sich die Energie in meinem dritten Auge und alles scheint sich zu fokussieren und auszurichten. Ich verstehe es so, dass dort Intellekt und Gefühl – die linke und rechte Gehirnhälfte – zusammenfinden und sich gemeinsam auf das Glücklichsein ausrichten.


Plötzlich wird meine Aufmerksamkeit auf einen Punkt an der Innenseite dieser Kugel gezogen. Einen gelben Punkt, aus dem etwas wie eine Explosion entsteht und diese breitet sich strahlenförmig aus. Zuerst ist alles goldgelb, dann gelb und schließlich rot.


Mit einem Mal bin ich mitten in diesem Punkt und werde von einem unglaublich schönen Gefühl erfüllt. Es durchströmt meinen ganzen Körper und besonders in der Lunge und in der Brust kann ich es wahrnehmen. Ich bin tief berührt, so tief, dass mir die Tränen kommen. Ein Gefühl von absolutem Sein, von unendlichem Strahlen, von einem vollkommenen Ich-bin.


Dann kommt eine Aufforderung, das Ganze zu präzisieren.

Meine Gedanken nehmen diesen Impuls wahr und sofort entstehen weitere Bilder und Empfindungen: Wasser, Ozean, Glitzern, Freiheit, Geruch, Palmen, Sand, unendliche Weite und Freiheit.


Ich bin mittendrin und fühle. Ich nehme wahr, ich sehe den Ozean glitzern. Es ist, als würde ich tief einatmen, als würde ich diese Schwingung in mich aufnehmen und integrieren.

Ich höre die Wellen rauschen. Dann kommt ein Wind dazu, der sanft über meine Haut streicht. Ich sehe ein Ufer, ein wunderschönes Ufer, nicht mit weißem Sand, sondern mit glitzerndem, in dem auch Lila mitschimmert. Und dann ist da auch noch so viel Grün, das den felsigen, feuchten Hang hinaufwächst. Einfach ein wunderschönes Bild irdischer Harmonie und Ausgeglichenheit.

Sie sagen: Kreiere weiter, manifestiere!

Ja, ich hätte gerne einen Platz, an dem ich mich setzen kann.

Im gleichen Moment erscheint ein großer, glatter Stein, ein Felsen, ganz gerade, wie eine Bank, auf den ich mich setze, um entspannt alles betrachten zu können.

Ihre Gedanken, sprich: meine Gedanken, vermitteln mir, dass dies nur eine Vorführung, eine Idee davon sei, was es bedeutet, mit einer Frequenz zu kreieren und zu manifestieren.

Alles entsteht aus deinem Bewusstsein, aus deinen Gedanken, deinem Wissen und aus dem, was du als Seele auf die Erde mitgebracht hast und als Mensch in dir trägst.


Das sollst du in eine Form positiver Frequenz verwandeln. Zerstörerische oder egoistische Machtgedanken haben darin keinen Raum. Vielmehr sollst du in einer inneren Freude und unbegrenzten Freiheit sein und im Herzen das Gefühl tragen: Alles ist möglich, alles ist da, alles kann sein.

Auf eine gewisse Weise liegt darin auch Bedürfnislosigkeit.

Es ist nie fordernd. Dann bündelst du deine Kreativität im dritten Auge, fokussierst sie und bringst etwas in die Materie, in die dritte Dimension.

So schaffst du - du erschaffst etwas. Entscheidend dabei ist jedoch immer deine eigene Frequenz.

Wo tritt die Frequenz nach außen? Wo beginnt sie sich auszubreiten?

Über das Stirnchakra, in dem sich der Gedanke formt, und über das Halschakra.

Im Halschakra entsteht aus dem Sein und der Bereitschaft die Schwingung, durch die sich der Gedanke nach außen manifestiert.


Das Erste, was daher gereinigt und geklärt werden muss, ist deine Stimme – dein Ausdruck, deine Aussage, die Frequenz, die durch deine Stimme nach außen tritt. Darauf sollst du achten: Kohärenz herzustellen, um überhaupt etwas erzeugen und in Bewegung bringen zu können.

Übe dich in deiner Stimme. Tönen, Mantras singen und Singen im Allgemeinen führen zu einer Reinigung und können schwere Blockaden lösen. Alleine – und noch besser gemeinsam mit anderen –, denn dann harmonisieren sich die Frequenzen. Sie überlagern und ergänzen einander und werden zu einem Wellenpaket, zu einem Klang, der alles in dir mitnimmt und integriert, was deine Schwingung verdichtet, dich zurückhält oder daran hindert, dich in dein höchstes Potenzial hineinzuentwickeln.

So versetzt du deinen Körper in eine homogene Schwingung, die die Kraft besitzt, etwas in Bewegung zu bringen.



Nicht zufällig steht in vielen religiösen Schriften sinngemäß: Am Anfang war das Wort. Denn das Wort ist das, was manifestiert.

Wenn du also etwas manifestieren möchtest, musst du es in die entsprechende Frequenz bringen und diese Frequenz durch deinen Körper senden. Erst dann kann das, was zuvor als Gedanke im dritten Auge entstanden ist, Form annehmen.


Was bedeutet das für uns Menschen auf der Erde?

Als Erstes müssen wir lernen, unsere Gedanken bewusst zu führen. Wir dürfen sie nicht einfach von außen beeinflussen oder in irgendeiner Form manipulieren lassen.

Wir müssen in uns selbst, als Mensch, als Funke, jene Schwingung finden, die uns Stabilität gibt. Das Licht in uns muss eine solche Kraft entwickeln, dass es uns in unserem eigenen Sein hält und äußere Einflüsse nicht einfach eindringen lässt.

In dem Moment, in dem du dieses Gefühl des Einsseins, dieses Bewusstsein, alles in dir zu tragen, halten kannst, bist du auch fähig, aus dir heraus etwas im Außen zu manifestieren.


Im Grunde beginnt das Ganze schon viel früher, nämlich bei der folgenden Aussage: Du kreierst dir als Mensch deine Welt.

Wenn du ein glücklicher Mensch bist, wirst du auch eher Erfahrungen machen, die dieser inneren Schwingung entsprechen. Dabei ist mit Glück nicht dieses oberflächliche „Juhu, ich bin fröhlich!“ gemeint, sondern eine tiefe innere Zufriedenheit, die sich in dir entwickelt hat.

Aus dieser Schwingung kreierst du auch dein Umfeld. Du ziehst Menschen an, die in einer ähnlichen Frequenz schwingen, weil ihre Schwingung mit deiner kohärent ist. Gleiche oder ähnliche Frequenzen können sich überlagern und dadurch verstärken.

Damit kommen wir zum nächsten Schritt: Es braucht nicht immer viele, um viel zu bewirken. Wenn Menschen mit einer ähnlichen Schwingung zusammenkommen, verstärken sich ihre Frequenzen gegenseitig. Je mehr Kohärenz entsteht, desto stärker und stabiler wird die gemeinsame Welle.


Und diese Welle trägt. Wenn sie trägt, zieht sie auch an. Denn Licht leuchtet, andere nehmen es wahr, spüren es und werden davon angezogen, ähnlich wie Insekten vom Licht.

Wenn du dich hingegen in einer negativen Schwingung befindest, kannst du dir das wie eine Spirale vorstellen, die dich immer tiefer hineinzieht. Je tiefer du gerätst, desto weniger Licht kannst du erkennen. Gleichzeitig ziehst du in diesen Trichter immer mehr von jener Negativität hinein, die deiner eigenen Schwingung entspricht.

Dabei entsteht eine Blockade, weil du das große Feld, das große Ganze, immer weniger wahrnehmen und empfinden kannst.

Wenn du also aus einer solchen Spirale heraus manifestieren möchtest, während du gleichzeitig von den Energien anderer Menschen, von äußeren Einflüssen oder von einem Umfeld umgeben bist, das dich belastet, wird es immer schwieriger, in eine klare eigene Frequenz zu kommen.

Deshalb musst du zuerst dein Umfeld bewusst wahrnehmen. Du musst beginnen, es nach und nach zu reinigen und zu klären.

Dasselbe gilt für deinen Körper. Auch er kann wie eine solche Spirale wirken. Wenn du ihn schlecht nährst, wenn ihm sauberes Wasser fehlt oder die Zellen nicht mehr gut funktionieren, dann kann bereits der Körper selbst zu diesem dunklen Trichter werden, in dem du feststeckst.

Beginne also Schritt für Schritt damit, deinen Körper, sprich: dein Gefährt, und dein Umfeld zu reinigen.


Damit kommst du nach und nach in eine höhere Schwingung, in eine höhere Frequenz, auf eine Welle, die dich trägt und dann kannst du beginnen, dein Glück zu suchen und auch zu finden.

Irgendwann wirst du genau in diesem wunderschönen Umfeld deiner Vorstellung sitzen und merken, dass deine Bedürfnisse gar nicht mehr so groß sind. Du suchst Frieden und Ruhe, um einfach zu sein. Du möchtest das Leben auf dieser Erde als das genießen, was es dir bietet, es aufnehmen und dich von Schönem umgeben lassen.

Dann existiert kein vom Menschen geschaffenes Umfeld mehr mit grauen Asphaltstraßen, unendlich hohen Wohntürmen und mit Giften belasteter Luft, sondern Natur, Weite und Freiheit.


Und plötzlich sind wir wieder einmal auf der Venus.

An diesem Ort findet sich genau ein solches Umfeld: wunderschön, grün, atmend, feucht, schwingend, zwitschernd. Dieser Rhythmus, dieses Klingen – es ist so wunderschön.

Ein Genuss, der in jedem Molekül steckt. Du siehst, wie sich diese Schwingung auf alles überträgt. Es gibt keine Aggression. Trotzdem existiert Polarität. Es wird Nacht und wieder Tag, es ist nass und trocken. Es gibt immer den Ausgleich zur Ganzheit.

Dennoch ist da eine tiefe Zufriedenheit, ein Fließen, ein Geben und Nehmen, ein ständiger Austausch.

Der Mensch kreiert. Er bringt das Wasser, damit die Pflanze wachsen kann. Die Pflanze wiederum gibt ihm, was er braucht. Sie formt ihm das Haus, das zuvor in seinen Gedanken entstanden ist und in seinem Bewusstsein Gestalt angenommen hat. Sie erhält die Struktur genau so, wie sie gebraucht wird.

Seine Gedanken leiten die Kreation, manifestieren sich und nehmen in jedem Augenblick Form an.

Darin liegt die Grundlage telepathischen Denkens: Jeder und alles nimmt den anderen wahr, erkennt und spürt ihn – in jedem Augenblick.

Für uns Menschen bedeutet das, dass der Weg dorthin damit beginnt, uns unserer Gedanken bewusst zu werden, um Frequenz und eigene Schwingung in eine klare Form zu bringen.


Wo sollen wir beginnen?

Mit unserem eigenen Körper, mit unserem unmittelbaren Umfeld.

Dabei geht es nicht darum zu sagen: Ihr müsst aufhören, die Luft zu verschmutzen, das Umfeld zu vergiften oder etwas im Außen zu verändern. Denn damit übertragen wir unsere Verantwortung nach außen.

Jeder von uns muss bei sich selbst beginnen und den ersten Schritt machen. Wenn du aus einem gesunden, klaren Körper heraus strahlst, verliert das Außen zunehmend seine Macht über dich.

Je stabiler deine innere Struktur ist, desto weniger bestimmen äußere Einflüsse dein Erleben.

Dann ist nicht mehr entscheidend, was von außen auf dich einwirkt – welche Energien dich umgeben, ob es Handymasten sind, verschmutztes Wasser oder andere belastende Einflüsse.

Wenn deine Gedanken „sauber“ und klar sind, dann kreierst du mit deinem Denken und deiner Frequenz dein Leben, dein Umfeld und dein Sein.

In dem Moment, in dem du sagst "Der andere ist schuld, ich kann nicht, weil die Regierung, die Menschen, mein Partner oder meine Kinder...!" verlagerst du deine Verantwortung nach außen. Doch diese Auslagerung verändert nichts in dir.

Du beginnst immer bei dir selbst, indem du dein eigenes Licht nährst und Verantwortung für dich und deinen Körper übernimmst. Und wenn du das für deinen Körper tust, verändert sich auch dein Umgang mit allem, was dich umgibt – und damit letztlich auch dein Verhältnis zum gesamten Planeten Erde.

Es geht nicht darum, Verantwortung für alles zu übernehmen. Es geht darum, Verantwortung in dir selbst zu finden und das Licht zu sein. Und wenn du dieses Licht bist, kann auch das um dich herum mit dir in Resonanz treten und in Harmonie kommen.

Genau darin liegt der Weg in jene neue Dimension, nach der wir uns so sehr sehnen. Und dieser Weg beginnt in uns selbst – nicht im Außen.

Körper


Wo bin ich?

Ich bin in einem Kristall.

Nicht in einer Druse, sondern tatsächlich im Inneren einer Kristallspitze, einer vollkommen durchsichtigen Kristallspitze.

Rund um mich ist alles klar und transparent. Ich schaue mich um und sehe überall Regenbogenfarben. Der Kristall fühlt sich nicht hart an, eher wie ein flüssiger Kristall, der mich vollständig umgibt.

Wenn ich ihn von außen betrachte, sehe ich seine Spitze und seine Kanten. Doch ich bin in seinem Inneren und dort sehe ich vor allem diese Regenbogen. Überall, wohin ich meinen Blick richte, beginnen sie zu glitzern und sich auszubreiten. Wie kleine Lichtspiele, wie Orbs, wie funkelnde Figuren, die genau dort entstehen, wo meine Aufmerksamkeit hinfällt.

Was geschieht hier?

Ich bin eins mit allem und jetzt wird alles gereinigt.

Es fühlt sich an, als würde mein gesamter Körper von diesem flüssigen Kristall durchdrungen. Als würde von innen etwas neu aufgebaut, das bis in die Moleküle und Atome hineinreicht.

Diese Regenbogen, diese Lichtspiele und dieses Strahlen wirken wie eine sehr hohe, klare Energie, die in den Körper einfließt, um ihm eine Erinnerung zurückzugeben. Eine Erinnerung daran, wozu er eigentlich fähig ist.

Es ist, als wären die Zellen mit der Zeit geschrumpft, weil sie falsche Informationen aufgenommen haben.

Jetzt werden sie wie neu aufgesetzt. Als würde jede einzelne Zelle erneut mit einer ursprünglichen Information versehen werden, damit sie sich wieder erinnert: Ich bin Licht. Ich bin alles. Ich bin eins mit allem, was ist.

Warum geschieht das in diesem durchsichtigen Kristall?

Weil er für eine sehr hohe, klare und reine Schwingung steht. Gleichzeitig besitzt er eine feste Außenstruktur. Dadurch bin ich in seinem Inneren wie geschützt.

Dieses Bild lässt sich auch auf den Menschen übertragen. Wenn diese Information in jeder Zelle gespeichert ist, dann entsteht nach außen eine klare, stabile Struktur – ähnlich der glatten Oberfläche eines Kristalls. Eindringen kann nur das, was mit dieser Frequenz in Resonanz steht.

Alles, was eine andere Schwingung trägt, prallt an dieser stabilen Struktur ab.

Der Kristall wird damit zu einem Symbol für das, woran wir arbeiten sollen: an unserer inneren Stabilität. Daran, nicht länger zum Spielfeld für all das zu werden, was nicht zu uns gehört.

Und das beginnt in uns selbst.

Auch die Regenbogenfarben zeigen mir genau das. Sie erscheinen immer dort, wohin ich meine Aufmerksamkeit richte. Wenn von außen negative Gedanken oder andere belastende Einflüsse auf dich zukommen und du deine Aufmerksamkeit bewusst in dieses innere Licht lenkst, bleiben sie außerhalb deiner eigenen Struktur.

Diese Regenbogenaufmerksamkeit bedeutet für mich zu wissen, dass du nicht zerstörbar bist. Dass du du bist. Dass du das Recht hast, dieser Regenbogen in all seinen Farben zu sein.

Du darfst alles sein.

Und alles darf seinen Platz haben.

Wenn von außen Kritik oder etwas Belastendes kommt, dann geh in dein Licht, geh in dein Inneres, geh in dein Sein. Sei dir bewusst, dass du bist. Das Außen kann nur dann wirklich zu dir vordringen, wenn es mit deiner eigenen Schwingung in Resonanz steht.

An diesem Bild des Kristalls wird damit wieder sichtbar, wie einfach das Prinzip im Grunde ist: Du ziehst das an, was deiner eigenen Schwingung entspricht.

Wenn du einen klaren, stabilen Kristall in dir trägst, ist deine Struktur geschlossen und tragfähig. Wenn du dagegen wie ein poröser Lavastein bist, kann alles ungehindert eindringen.

Deshalb geht es darum, den eigenen Körper von innen heraus zu stabilisieren, zu nähren, eine gesunde äußere Struktur zu entwickeln und vor allem eine tiefe Zufriedenheit in sich zu tragen.

Genau deshalb hat das Ganze mit dieser Zufriedenheit begonnen, mit diesem Glücklichsein.

Wenn diese innere Stabilität vorhanden ist, verliert auch das Außen seine Macht über dich. Selbst negative Erlebnisse, bei denen du dich zunächst fragst, warum dir das passiert, verlieren ihre Spitze.

Denn irgendwann erkennst du: Ja, ich setze mich damit auseinander. Ich gehe da hindurch. Es ist eine Erfahrung, die ich machen möchte.

Und so wird das Leben wieder zu diesem Spiel, das es eigentlich sein sollte.