Fernwahrnehmung vom12.05.2026
Körperweisheit
Es fühlt sich an wie Wellen, Wellen, die pulsierend durch meinen ganzen Körper ziehen. Es beginnt in meinem Kopf und das Schwingen bleibt überall spürbar.
Ich liege da und habe das Gefühl, im Rhythmus einer Wellenlinie bewegt und immer wieder "durchvibriert" zu werden, dann beginnt sich mein Kopf zu öffnen, weit zu werden, fast grenzenlos.
Vor mir bildet sich ein riesiges, weißes Licht und darauf bewege ich mich zu und in dieses Licht tauche ich ein.
Gleichzeitig ist da eine enorme Lautstärke - ein Gemisch aus hallenden Stimmen, Rauschen und überlagernden Klängen. Alles wirkt nebelhaft weiß, verschwommen und gleichzeitig intensiv. Ich gehe Stufen hinauf, auf dieses Licht zu.
Zu beiden Seiten ertönt ein lautes Stimmengewirr, fast wie ein chaotischer Strom aus Rufen und Erinnerungen. Es fühlt sich an, als würde ich durch eine Art Zeittunnel gehen, in dem sich unzählige Leben oder Erfahrungen bemerkbar machen.
Und doch ist es kein Tunnel, sondern eher eine große, umschließende Blase.
Schritt für Schritt, Stufe für Stufe und mir wird immer mehr bewusst, warum ich diesen Weg gehe.
Ich entferne mich damit aus diesem gesamten Wirrwarr menschlicher Belastungen, Unruhen und emotionaler Verstrickungen. Und auch wenn ich das Ziel nicht vollständig greifen kann, ist die Richtung vollkommen klar.
Ich komme auf die Plattform, wo meine Begleiter bereits auf mich warten. Sie nehmen mich in ihre Mitte und drehen mich schnell weg von dem Licht.
Wir stehen da und blicken in den Weltraum hinaus. Doch eigentlich ist da nichts zu sehen.
Trotzdem fühlt es sich an, als würden wir gemeinsam in einer Runde zusammensitzen. Zwischen uns eine stille Präsenz, in der ich ihre Gedanken wahrnehmen kann. Als würden sie telepathisch mit mir sprechen und mir gleichzeitig sehr viel Wissen vermitteln.
Im Mittelpunkt: die Konzentration des Menschen auf sich selbst. Er soll lernen, bei sich zu bleiben, seine eigenen Gedanken bewusst wahrzunehmen und sich nicht in der Vielzahl äußerer Eindrücke zu verlieren. Es geht um das Verstehen, dass ständig Informationen über Intuition, Wahrnehmung und Bewusstsein in den Menschen einströmen. Die Herausforderung liegt darin, sie bewusst zu sammeln, einzuordnen und mit der eigenen, vorhandenen inneren Kapazität zu verarbeiten.
Im Grunde verstehe ich gar nichts. Doch in dem Moment, in dem ich das denke, scheint sich der Horizont zu erweitern. Es ist, als würden plötzlich nicht nur der Verstand, sondern auch die Ohren, die Haut, der Magen – der ganze Körper – beginnen wahrzunehmen.
Dabei wird deutlich: Genau darin liegt die Kapazität des Menschen. Der Mensch bestimmt sein Sein nicht nur über Bewusstsein und geistige Erkenntnis. Ihm steht auch ein Körper zur Verfügung, der durch seine Wahrnehmung wesentlich zum Erleben beiträgt.
Die Faszination des Menschseins. Er kann lernen, entwickeln, schaffen, seine Kreationen verwirklichen, einfach indem er die Feinheiten seiner körperlichen Wahrnehmung nutzt. So entstehen zwei Ebenen, die erst miteinander tatsächlich zur Wirkung kommen. Auf der einen Seite stehen Intellekt, Geist, Bewusstsein und Intuition – all das, was über das Denken und das Gehirn verarbeitet wird. Auf der anderen Seite existiert eine feine, hochsensible Körperwahrnehmung. Wenn sie bewusst wahrgenommen wird, kann sie das Leben auf der Erde vereinfachen, weil durch sie Dinge gespürt und erkannt werden, noch bevor sie verstandesmäßig erklärt werden können.
Ähnlich wie bei einem Reh im Wald, das wachsam bei seinem Rehkitz liegt, um es vor Gefahr zu schützen. Der gesamte Körper des Tieres ist dabei auf Wahrnehmung ausgerichtet. Es spürt feinste Veränderungen in seiner Umgebung und registriert mögliche Gefahr, noch bevor sie sichtbar wird. So besitzt auch der menschliche Körper diese Fähigkeit. Er spürt, reagiert und kann für den Menschen selbst sorgen – sogar im Schlaf. Auch dann, wenn das bewusste Denken in den Hintergrund tritt, bleibt er aufmerksam und handlungsfähig. Eine Besonderheit dieses Körpers, der eigenständig wahrnimmt, schützt und auf das Leben reagiert. Wir Menschen haben uns über lange Zeit nur darauf konzentriert, unseren Geist auszubilden, intellektueller zu werden und immer mehr Wissen anzusammeln. Dabei geriet völlig in Vergessenheit, dass auch das Bewusstsein des Körpers etwas ganz Besonderes ist.
Der Körper besitzt eine eigene Form von Wahrnehmung. Er vermittelt Genuss, Sicherheit und Orientierung. In ihm liegt eine natürliche Intelligenz, die den Menschen durch das Leben tragen kann. Man könnte sich ein Fahrzeug vorstellen, in dem die Seele sitzt. Dieses Fahrzeug funktioniert nicht nur mechanisch, sondern kann auch selbstständig reagieren und auf sich achten. Dadurch entsteht für die Seele ein Raum von Freiheit und Entfaltung. Sobald der Mensch lernt, mit dieser äußeren Hülle im Einklang zu sein und ihrer Wahrnehmung zu vertrauen, entsteht ein Zusammenspiel zwischen Bewusstsein und Körper, das das Leben wesentlich erleichtern kann.
Dieses Prinzip zeigt sich auch in anderen Bereichen des Universums, auf anderen Ebenen oder in anderen Dimensionen.
Dort stehen den Wesen keine physischen Körper wie dem Menschen zur Verfügung. Stattdessen nutzen sie Technologien oder Gefährte, die mit Bewusstsein verbunden sind. Ein Raumschiff wäre demnach so konstruiert, dass es sich direkt mit dem Bewusstsein oder dem Intellekt seines Nutzers verbindet. Durch Berührung oder bewussten Kontakt entsteht eine Verbindung zwischen Wesen und Gefährt. Wenn das Wesen eine klare Absicht formuliert, etwa an einen bestimmten Ort zu gelangen, nimmt das System diese Information unmittelbar auf und setzt sie um. Das Raumschiff reagiert dabei nicht auf mechanische Steuerung im herkömmlichen Sinn, sondern auf Bewusstsein und innere Ausrichtung. Und so funktioniert auch der menschliche Körper: Er reagiert auf innere Impulse, Wahrnehmung und Bewusstsein und kann den Menschen durch das Leben führen, wenn eine bewusste Verbindung zu ihm besteht.
Jedoch handelt der Mensch meist gegen diese bereichernde Verbindung. Er verwendet seine Sinne kaum bewusst und erkennt die Wahrnehmung des Körpers nicht als eigene Fähigkeit, die er für sich entwickeln und verfeinern könnte. Stattdessen arbeitet er ständig gegen seinen Körper.
Er überfüttert ihn, bewegt ihn nicht seinen Ansprüchen entsprechend und nimmt kaum jemals Rücksicht auf seine Bedürfnisse. Das egoistische Denken im Menschen sagt ständig „ich muss“, „ich will“, „ich brauche“. Obwohl es, genau genommen, die Aufgabe des Ego-Bewusstseins wäre, Bewacher des Körpers zu sein, ihn zu schützen und gut auf ihn zu achten. Doch genau zwischen diesen beiden Ebenen – dem geistigen Denken und der körperlichen Wahrnehmung – besteht eine Diskrepanz, die Spannung erzeugt. Die beiden Ebenen sind nicht harmonisch miteinander verbunden. Gerade deshalb sollte es in dieser Zeit der Bewusstseinsentwicklung darum gehen, dem Irdischen wieder mehr Bedeutung zu geben. Denn der Körper ist das Material, das dem Menschen auf der Erde zur Verfügung gestellt wurde. Er ist das Gefäß, durch das Leben überhaupt erfahrbar wird.
Wir sagen, dass Pflanzen geschützt werden müssen. Wir sagen, dass Tiere geschützt werden müssen. Doch den eigenen Körper behandeln wir oft nicht mit derselben Achtsamkeit. Wir achten zu wenig darauf, dass er das höchste Gut ist, das wir als Menschen besitzen.
Deshalb ist es wichtig, dem Körper wieder mehr Raum zu geben – mehr Pflege, mehr Aufmerksamkeit, mehr Achtung und mehr Wertschätzung.
Und das wird der nächste Schritt in die neue Zeit sein, nämlich diesem wunderbaren Körper wieder seine ursprüngliche Funktion zuzuerkennen. Ihn nicht länger Einflüssen auszusetzen, die ihn erschöpfen, schwächen und ihm seine Lebenskraft nehmen, sondern bewusster mit ihm umzugehen.
Der überall immer höher werdende Elektrosmog, die zunehmend “leerer” werdende Nahrung,
Über- und Unterforderung der physischen Fähigkeiten sowie ein Umfeld niederer Frequenzen powern ihn aus, zerstören seine mitgebrachten Grundlagen und vor allem seine Selbstheilungskraft.
Gerade jetzt, in einer Zeit, in der sich künstliche Intelligenz und technologische Entwicklungen immer weiter entfalten, ist es umso wichtiger, die Aufmerksamkeit verstärkt auf die Fähigkeiten, Bedürfnisse und Eigenschaften dieses hochsensiblen menschlichen Körpers zu richten.
Dabei geht es nicht darum, aus jedem Menschen einen Hochleistungssportler zu machen, Vielmehr geht darum, dieses lebendige, vibrierende, schwingende Wunder aus Milliarden von Zellen in seiner natürlichen Funktion zu stärken, zu nähren, zu erhalten und zugleich im Rahmen seiner Möglichkeiten zu fordern. Dieser Körper sollte nicht länger durch permanente Reizüberflutung oder belastende Umwelteinflüsse geschwächt werden – weder von außen noch von innen. Stattdessen soll der Mensch beginnen, ihm wieder jene Bedeutung zurückzugeben, die ihm ursprünglich zukommt.
Was mache ich mit einer Pflanze, wenn ich sehe, dass sie nicht gedeiht? Ich beginne damit, sie wieder zu nähren und zu stärken - mit natürlichen Mitteln, Mineralien und Nährstoffen. Ich stelle sie in die Sonne und gebe ihr alles, was sie braucht, damit sie sich regenerieren kann.
Genau das gilt auch für den menschlichen Körper. Viele “Lebensmittel” haben ihr Leben verloren. Wichtige Stoffe fehlen heute in unserer alltäglichen Nahrung, werden durch künstlich erzeugte Ersatzprodukte ausgetauscht und verlieren dadurch an Qualität sowie an erforderlicher Nährstoffdichte. Deshalb wird es immer wichtiger, Eigenverantwortung zu übernehmen und dem Körper bewusst jene Stoffe zuzuführen, die er benötigt, damit seine natürlichen Funktionen erhalten bleiben.
Während viel darüber gesprochen wird, dass künstliche Intelligenz immer mehr Einfluss übernimmt und viele Menschen davor Angst entwickeln, liegt die eigentliche Verantwortung dennoch beim Menschen selbst. Wir sind verantwortlich für unseren Körper, für seine Kraft, seine Stabilität und seine Gesundheit. Daher braucht es ein neues Bewusstsein dafür, den eigenen Körper als das Gut zu betrachten, das uns erst zum Menschen macht und für das wir die Pflicht haben zu sorgen.
Das eigene Bewusstsein soll mit der körperlichen Erfahrung auf dem Planeten Erde entwickelt werden und nicht durch die Vorgaben künstlicher Intelligenz vereinheitlicht werden.
Dieses Verständnis braucht es und sollte auch verstärkt vermittelt werden.
Wir sollen beginnen, unseren Körper und seine körperliche Intelligenz wieder zu ihrer höchsten Leistung zu entwickeln - ihn zum Strahlen zu bringen und ihn als kraftvollen Gefährten wahrzunehmen. Einen Körper, der Genuss wieder empfinden kann, seine natürliche Sensibilität zurückerlangt und feine Veränderungen bewusst wahrnimmt.
Dazu gehört auch, inneren Signalen mit Aufmerksamkeit zu begegnen: jenem intuitive Empfinden, wenn sich “die Haare aufstellen", Gefahr spürbar wird, sich Energien verändern oder die Präsenz eines anderen Menschen oder einer anderen Lebensform wahrgenommen wird. Genau diese Sensibilität des Körpers - als Teil seiner Urprogrammierung - gilt es wieder zu stärken und nicht die oberflächlichen Funktionen oder rein körperlichen Triebe, sondern die Entwicklung der Zellen, des inneren Potentials und des epigenetischen Gedächtnisses.
Der menschliche Körper soll nicht durch unkontrolliertes Zellwachstum geschwächt oder zerstört werden, sondern lernen, seine Energie von innen heraus, Zelle für Zelle aufzubauen und zu entfalten. Mit dem Ziel, einen Zustand zu erreichen, in dem Körper, Geist und Bewusstsein harmonisch zusammenwirken. Dann wäre die Grundlage vorhanden, Technologien zu erschaffen, die nicht mehr auf belastenden Antriebssystemen beruhen, sondern auf Bewusstsein, Energie und harmonischer Verbindung zwischen Geist und Materie. Vergleichbar mit den Raumschiffen der außerirdischen Freunde, die durch Bewusstseinskraft gesteuert und angetrieben werden – eine Verbindung zwischen Bewusstsein und Gefährt, um sich lautlos und emissionsfrei fortzubewegen.
Wir sollen unseren Körper – dieses lichtvolle, fleischliche Wunder – wieder in seine ursprüngliche Kraft und Funktionsfähigkeit bringen. Einen leistungsfähigen Körper, der lebendig und im Einklang mit seiner natürlichen Bestimmung ist.
Denke zum Beispiel an einen gesunden Löwen. Der aus seiner Kraft schöpfend die Fähigkeit besitzt zu brüllen, zu jagen, sich fortzupflanzen und vollkommen in seinem Wesen zu wirken. Genauso trägt auch der menschliche Körper ursprünglich eine natürliche Stärke und Lebendigkeit in sich. Darin liegt seine Bedeutung.
Und das zeigt der nächste Schritt, auf den sich der bewusste Mensch fokussieren soll. Nämlich herauszufinden, wozu der irdische Körper tatsächlich fähig ist, welche Potenziale noch in ihm verborgen liegen und wo er die Möglichkeit hat, ihn weiterzuentwickeln. Möglicherweise braucht es nicht das ausschließlich verstandesorientierte Denken in seiner höchsten Form, um Glück, Erfüllung und Genuss zu erfahren. Denn was bleibt, wenn der Körper zur bloßen Hülle degradiert wird, die zwar funktioniert, aber nichts mehr spürt, nichts mehr fühlt und den Zugang zu ihrer inneren Wahrnehmung verliert?
Auf diese Art sind bereits andere Völker des Universums diesen Weg vor uns gegangen: Sie haben die Bedeutung des natürlichen Körpers außer Acht gelassen und seine Verletzlichkeit schließlich durch benutzerfreundliche Klonhüllen ersetzt. „Geist vor Gefühl“ wurde dabei zum leitenden Prinzip.
Jetzt verstehe ich erst, warum wir zu Beginn in dieser “stillen” Runde beisammensaßen: Es diente der Einsicht, dem Verstehen, warum hier mit uns gearbeitet wurde. Es geht um die Weiterentwicklung eines universellen Plans, quasi eine Richtungsänderung.
Der weiße Tunnel, durch den ich gegangen bin, begleitet von Schreien, Stimmen und lauten Geräuschen, war der Ausdruck kollektiver Unzufriedenheit. Die Unzufriedenheit darüber, in einem Körper zu sein, der nicht mehr richtig funktioniert, und ein Leben zu führen, das sich nicht so entfaltet, wie es ursprünglich gedacht war.
In authentisch unverfälschten Naturvölkern findet man immer noch diese andere Art zu leben - diese andere Form von Lebensgefühl. Sie suchen nicht die äußere Ablenkung, Unterhaltung oder die “unersetzbaren” technischen Hilfsmittel, um sich erfüllt zu fühlen. Stattdessen besitzen sie meist noch diese tiefe innere Verbindung zu sich selbst, zur Natur, zu Tieren und Pflanzen. Sie nehmen ihre Umwelt und ihre Umgebung intensiv wahr, spüren die Luft auf der Haut und erleben sich als unmittelbaren Teil der Natur und des großen Ganzen. Darin liegt eine besondere Form von Natürlichkeit und Urvertrauen. Diese Menschen sind nicht entfremdet von ihrem Körper, sondern verbunden mit ihm und sind sich dessen bewusst, wozu er fähig ist.
Ihre Art zu leben vermittelt beinahe einen eigenen Klang oder eine Schwingung des Miteinanders und des Einsseins mit ihrer Umgebung.
Die Zukunftsvision wäre deshalb, dieses ursprüngliche Empfinden mit einem entwickelten intellektuellen Bewusstsein zu verbinden. Es geht nicht darum, Technologie oder künstliche Intelligenz abzulehnen, sondern daran zu arbeiten, dass der Mensch den Bezug zu seinem Körper, seiner Wahrnehmung und seiner inneren Lebendigkeit der Lebensfreude bewahrt.
Die Gefahr einer rein technisierten Entwicklung entsteht erst dann, wenn der Mensch vergisst, seinen Körper zu nähren, zu stärken und bewusst zu erhalten.
Die eigentliche Vision wäre daher nicht die Trennung von Körper, Geist und Technologie, sondern ihre bewusste und harmonische Verbindung – mit dem Ziel, alle Seiten im Einklang zu ihrer höchsten Entfaltung zu bringen und so den Weg zum Seelenmenschen mitzugestalten.
Mein Körper
Der Raum, in dem ich mich befinde, ist grün – ein intensives Frosch- oder Erbsengrün. Alles um mich herum ist davon durchdrungen und vibriert und wirkt lebendig.
Ein wellenförmiges Schwingen einer grünen Energie, die sich in alle Richtungen ausbreitet und den Körper vollständig erfasst. Alles scheint sich ineinander zu vermischen und zu durchdringen.
Dabei entsteht beinahe ein Geschmack im Mund – wie feuchtes Gras nach einem Regenschauer, wie Erde und Natur. Es ist nicht nur eine Farbe, sondern ein umfassendes Sinneserlebnis: ein grüner Geruch, eine grüne Wahrnehmung, verbunden mit Frische, Lebendigkeit und Freude.
Das Wort Photosynthese kommt in mein Bewusstsein, begleitet von einem gelben, sonnenähnlichen Licht, das sich jetzt dazumischt und die Schwingung des Raumes verändert.
Die zuvor gröberen Wellen werden feiner und zarter, als würde sich ein Ton erhöhen und in eine höhere Frequenz übergehen. Diese Frequenz wird immer feiner und intensiver, fast hochfrequent. Blockaden scheinen sich zu lösen. Grauschleier werden entfernt und Stagnationen brechen auf. Gleichzeitig der Eindruck, dass Gefühle von Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper – Gedanken wie „zu dick“, „zu dünn“, „nicht schön genug“ – aus dem System herausvibriert werden.
Es fühlt sich an wie eine innere Reinigung oder „Entkalkung“, durch die der Körper wieder lebendiger, freier und durchlässiger wird.
Es ist ein Gefühl tiefer Selbstliebe, ein inneres Aufrichten - die Schultern gehen zurück, der Körper wird groß und weit, die Brust hebt sich. Ein Empfinden von „Das bin ich.“ Ein Gefühl von Präsenz, Würde und vollständigem Annehmen der eigenen Existenz.
Gleichzeitig spüre ich alles auch körperlich.
Besonders aus den Oberschenkeln scheinen sich Ablagerungen zu lösen und Spannungen wie zu verschleifen. Der Körper wirkt durchlässig und frei. Ein leichtes Kribbeln auf der Haut, als käme das Lymphsystem wieder in Bewegung, stagnierende Energie beginnt zu fließen.
Die Lymphe, ein wichtiges Organsystem des Körpers als Träger von Reinigung, Heilung und Regeneration. Anders als viele andere Prozesse im Körper wird sie nicht von einem äußeren Motor angetrieben, sondern durch Bewegung, Aktivität und Lebendigkeit des Menschen selbst.
Alles kommt jetzt wieder in Fluss. Weich, angenehm und harmonisch, als würde sich ein feiner Film aus Energie, der den Körper durchzieht und ihn lebendiger werden lässt, ausbreiten.
Vor meinem inneren Auge sehe ich jetzt meinen Körper vor mir. Es scheint sich eine feine, alles umfassende Schicht um mich zu legen. Ein grünes Feld, das lebendig wirkt und den gesamten Körper durchdringt. Nicht nur die Oberfläche umfasst, sondern tief in alle Ebenen hineingeht, alles erfasst und jede vorhandene Struktur belebt.
Die Lymphe als zentrales System, das den ganzen Körper durchströmt, reinigt und in Bewegung bringt. Und das nicht nur auf physischer Ebene, denn sie scheint auch mit dem Bewusstsein, den Gedanken und der inneren Verfassung des Menschen in Verbindung zu stehen. Ein Netzwerk, das Körper und Geist in Einklang hält und das Bewegung, Heilung, Wohlbefinden und Lebenskraft transportiert. Wenn sie frei fließen kann, entsteht ein Empfinden von Harmonie und innerer Heilung.
Es erinnert mich an die Darstellung der Meridiane der traditionellen chinesischen Medizin: feine Bahnen, die den gesamten Körper durchziehen und alles miteinander verbinden.
Auch die Haut ist ein wesentlicher Teil dieses Systems. Als schützende sensible äußere Schicht, ist sie eng mit Wohlbefinden, Wahrnehmung und Heilung verbunden.
Ein wichtiges grünes Leuchten um den Körper herum, eine Aura, die Lebendigkeit und Vitalität ausdrückt.
Denn wenn dieses Leuchten verblasst, gilt das als erstes Indiz dafür, dass das Leben versiegt und die Seele den Körper verlässt..