Fernwahrnehmung vom 11.06.2026

Vertrauen ins Sein


Ich stehe vor etwas, das wie der Ausgang, die runde Öffnung einer großen Höhle scheint. Noch befinde ich mich im Dunkeln, in der Höhle, während vor mir ein helles, gleißendes Licht den Ausblick auf alles Dahinterliegende begrenzt. Dieser Höhlenausgang wirkt gewaltig.

Ich stehe an der Schwelle von Dunkel und Hell und überlege, ob ich hinausgehen soll. Es ist nicht das Gefühl von Angst, das mich zurückhält. Vielmehr nehme ich eine gewisse Ehrfurcht wahr, wenn ich daran denke, in dieses Licht zu gehen. Gleichzeitig fühle ich mich sanft geschubst, als würde mich eine unsichtbare Energie aus der Höhle hinausschieben wollen.

Vorsichtig setze ich die Zehenspitzen in den hellen Bereich.

Es fühlt sich ungewohnt an. Das, was vor mir liegt, wirkt unbekannt und völlig anders. Ich spüre Zurückhaltung und das Gefühl, mich nicht hinauszutrauen. Ein  Eindruck, der vergleichbar ist mit dem Moment, auf einem Drei-Meter-Brett im Schwimmbad zu stehen und springen zu sollen. Mit einem Widerstand, einer Unsicherheit darüber, was geschehen könnte. Die Aufforderung, keine Angst zu haben, wird zwar wahrgenommen und es wird ihr auch geglaubt, dennoch muss der Mut für diesen Schritt erst selbst gefunden werden.

Der dunkle Bereich hinter mir fühlt sich sicher an, wie zuhause sein. Vor mir befindet sich das  Unbekannte in Form einer nicht durchschaubaren, hellen, dichten Lichtwand. Ich steige in das Licht hinein. Von den Zehenspitzen aufwärts beginnt ein feines Kribbeln. Etwas, das von einer Vibration begleitet wird, beginnt sich auszudehnen. Es wirkt, als würde von unten her Wasser durchfließen und alles zunehmend transparent werden lassen.

Was passiert mit mir?

Ich gehe weiter und da spüre ich, wie sich alles zum Herzen hin ausrichtet. Alles wird weit.

Im Dunkeln war ich schmal, dort war ich einfach ich. Hier draußen ist dieses Gefühl nicht mehr vorhanden. Hier draußen bin ich alles.

Obwohl ich meinen Körper noch erkennen kann, fehlt ihm jegliche Begrenzung. Die Umgebung ist von hellem Licht erfüllt und der Körper schimmert bläulich. Gleichzeitig wird alles unendlich weit. Die Grenzen lösen sich auf, und dieses Gefühl verstärkt sich mit jedem Schritt. Der Körper ist noch da, doch die Wahrnehmung reicht weit über ihn hinaus.

Langsam gewöhne ich mich an dieses Licht, das zu Beginn dicht und undurchdringlich wirkte. Es erschien wie eine Wand, wie ein greller, gelblicher Schaum. Jetzt, da ich mich mitten darin befinde und sich die Wahrnehmung meines Körpers verändert hat, wird alles zunehmend klarer. Der dichte Schleier beginnt sich aufzulösen und die Lichtwand wird transparent. Ich erkenne eine ganz normale Umgebung, eine Landschaft, die klar und deutlich sichtbar ist. Es fühlt sich an, als wäre ich durch einen Nebel hindurchgegangen. Sobald ich ihn durchquert habe, wird die Sicht frei und alles erscheint vollkommen klar.


„Wo sind meine Freunde?“

Sie stehen neben mir und meinen, dass es eine Weile gedauert habe, bis ich durchgegangen bin. Eine Aussage, eine freundliche Frage mit der Bedeutung: Was hat dich aufgehalten? Weshalb hast du gezögert? Weshalb hattest du kein Vertrauen, den Schritt zu machen, obwohl wir die ganze Zeit hier waren?

Telepathisch lasse ich mir diese Situation nun näher erklären.


Es handelt sich hier um einen Transformationsprozess, ein Anpassen an unterschiedliche Frequenzen, verschiedene Bewusstseinsdimensionen und unterschiedliche Formen der Wahrnehmung. Gleichzeitig betreffe es die Schwingung des eigenen Körpers und die Art und Weise, wie sich dieser an eine veränderte Umgebung anpasst.

Der zuvor erlebte Übergang entspricht genau dem, was häufig als Wechsel von einer Dimension in eine andere bezeichnet wird, beispielsweise von der dritten in die vierte oder von der vierten in die fünfte Dimension. Der Übergang selbst sei keine feste Grenze, sondern eher mit einer Wand aus Nebel oder einer Wolke vergleichbar. Zwischen den unterschiedlichen Zuständen entstehe ein Bereich der Anpassung, in dem sich die Wahrnehmung zunächst neu ausrichten müsse. Erst wenn diese Anpassung erfolgt sei, könne die neue Umgebung klar vom Bewusstsein aufgenommen werden. Vergleichbar mit dem Übergang zwischen zwei unterschiedlichen Zuständen, die sich zunächst miteinander vermischen. Während dieses Prozesses verändere sich die eigene Wahrnehmung schrittweise, bis sie mit den Gegebenheiten der neuen Umgebung übereinstimme und diese vollständig erfassen könne. Der zuvor wahrgenommene Nebel, die Lichtwand und das Gefühl des Übergangs seien Ausdruck dieses Anpassungsprozesses. Nicht die Umgebung selbst sei undurchdringlich gewesen, sondern die eigene Wahrnehmung habe sich erst Schritt für Schritt auf die veränderten Bedingungen einstellen müssen..

Weil es sich um eine höhere Frequenz, eine höhere Schwingung handelt, braucht es zunächst eine Anpassung. Je größer der Unterschied zwischen den Zuständen sei, desto mehr Zeit benötigten Bewusstsein, Wahrnehmung und Körper, um sich darauf einzustellen. Erst dann könne die neue Umgebung klar erkannt und vollständig erfasst werden.


Was bedeutet das jetzt?

Telepathisch vermitteln sie mir immer wieder das Wort „Innererde“.

Und tatsächlich, wir befinden uns jetzt in der Innererde, denn hier ist genau eine solche Schwelle zu überwinden – ein Bereich, in dem eine andere Frequenz vorherrschend ist.

Die großen Öffnungen an den Polen, die ins Innere führen, sind solche Energieportale. Für einen Menschen mit normaler Wahrnehmung erscheinen sie lediglich als dunkle Löcher oder Eingänge, als Höhlen, die in den Fels hineinführen. Bewegt man sich weiter in eine solche Höhle hinein, gelangt man irgendwann an einen Punkt, an dem – abhängig von der eigenen Frequenz und der inneren Bereitschaft – etwas sichtbar wird, das wie ein Portal oder ein Energieübergang wirkt.

Dreidimensionale Wesen, die vollständig in ihrer gewohnten Wahrnehmung verankert sind, erkennen diesen Bereich gar nicht als Portal, da er sich kaum von seiner Umgebung unterscheidet. Erst ab einer bestimmten Frequenz oder Bewusstseinsstufe wird dieser Übergang sichtbar.

Manchmal zeigt er sich nur für einen kurzen Moment – ein Flimmern, ein flüchtiges Bild. Dann kommt es auf den eigenen Entdeckergeist, den Mut und die Bereitschaft an, sich darauf zuzubewegen. Genau so, wie ich zuvor vor dieser Schwelle gestanden bin, geht es hier um die innere Bereitschaft, den Mut und das Vertrauen, diesen Schritt tatsächlich zu wagen.


Wenn du dazu bereit bist und sich deine Sinne bereits an die neue Wahrnehmung angepasst haben, trittst du bewusst in diese andere Dimension ein. Ist dieser Übergang vollzogen, schließt sich der Schleier, die Tür oder der Nebel hinter dir, und du befindest dich vollständig in dieser neuen Dimension.


Jedoch kann es auch geschehen, dass ein Mensch unbewusst in einen solchen Übergangsbereich gerät. Dies sei eine mögliche Erklärung für Berichte, in denen davon gesprochen wird, dass Menschen plötzlich verschwunden seien oder unerwartet nicht mehr auffindbar waren. In solchen Fällen könne es vorkommen, dass jemand aus irgendeinem Grund und in einem bestimmten Bewusstseinszustand in einen solchen Bereich hineingerät, ohne die Bedeutung dessen zu erkennen.

Solche Portale werden als eine Art Wurmlöcher oder Transformationsbereiche beschrieben – Übergangszonen, durch die ein Wechsel von einer Welt oder Realitätsebene in eine andere möglich ist.


Es gab immer schon Menschen, die bewusst mit solchen Dimensionsübergängen umgehen konnten. Schamanen und Medizinmänner verschiedener Naturvölker, aber auch Medien und Magier, beschäftigten sich mit den unterschiedlichen Ebenen der Wahrnehmung. Sie verfügten über den Zugang zu solchen Transformationsbereichen, und das Wandern zwischen den Welten war ihnen vertraut.

Hellsichtige Menschen, die als Medien, Channel oder spirituell Wahrnehmende arbeiten, vollziehen diesen Schritt bereits aus ihrem Tagesbewusstsein heraus. Durch Übung, Erfahrung und Vertrautheit mit diesen Bewusstseinszuständen sind sie in der Lage, ihre Wahrnehmung gezielt zu verändern und diesen Übergang bewusst zu vollziehen.

Sie verändern dabei nicht ihren physischen Standort, sondern nutzen ihr drittes Auge, um sich zwischen verschiedenen Bewusstseinsebenen zu bewegen. Ähnlich der Frequenz- oder Sendersuche eines Radios richten sie ihre Wahrnehmung auf andere Ebenen aus und bewegen sich so zwischen verschiedenen Welten oder Dimensionsbereichen.


Träumende Menschen erleben etwas Ähnliches, jedoch unbewusst. Sobald das Bewusstsein den Körper verlässt, wechselt es aus der dreidimensionalen Wahrnehmung des Körpers in eine andere Ebene – in eine körperlose vierte Dimension, in der Zeit und Raum miteinander verschmelzen. Es ist eine andere Welt, in die man hineingelangt, als wäre man durch eine Art „Wurmloch“ hindurchgeschlüpft.


Wenn heute vom Aufstieg der Erde gesprochen wird, dann ist genau dieser Wechsel zwischen verschiedenen Energieschichten und Frequenzbereichen gemeint – der Übergang zu einer Erde mit neuem Bewusstsein und einer höheren Dimension. Es ist der zuvor beschriebene Schritt in eine neue Wahrnehmung, in eine neue Wirklichkeit.

Viele Menschen tragen die – nicht zuletzt durch Medien geschürte – Angst in sich, dass äußere Einflüsse wie Meteoriten, Katastrophen oder andere Ereignisse die Menschheit auslöschen könnten. Tatsächlich waren der Untergang der Dinosaurier sowie die auch in der Bibel beschriebene große Flut Auswirkungen solcher Kräfte.

Rückblickend betrachtet gab es jedoch auch immer wieder Völker und ganze Zivilisationen, die plötzlich und scheinbar unerklärlich aus der Geschichte verschwunden sind, wie beispielsweise die Maya oder die Bewohner der Osterinsel. Dabei handelte es sich um Zeitpunkte in der Entwicklung der Erde und der Menschheit, an denen sich unterschiedliche Bewusstseinsbereiche voneinander trennten, weil sie nicht länger miteinander harmonierten.

In solchen Phasen gingen nicht mehr alle Menschen denselben Weg. Jeder entschied sich entsprechend seiner eigenen Entwicklung, seiner Wahrnehmung und seiner inneren Bereitschaft für den Bereich, der für ihn passend war.

Diejenigen, die diesen Übergang vollzogen und sich für die nächste Dimension entschieden, wurden nicht ausgelöscht, sondern setzten ihr Leben in einer höheren Schwingung fort. Die Realitätsebenen trennten sich, und dadurch verschwanden sie aus der Wahrnehmung der zurückbleibenden Menschen sowie aus der überlieferten Geschichte.


So wird mir auch die Bedeutung der Begriffe „neue Erde“, „alte Erde“, „höhere Schwingung“ oder „tiefere Schwingung“ erklärt. Es geht nicht darum, dass alle Menschen gemeinsam und gleichzeitig einen solchen Übergang vollziehen. Vielmehr geht jeder Mensch entsprechend seiner eigenen Bereitschaft, seinem Bewusstsein und seiner inneren Entwicklung seinen eigenen Weg.

Diejenigen, die diesen Übergang vollzogen und sich für die nächste Dimension entschieden, wurden nicht ausgelöscht, sondern setzten ihr Leben in einer höheren Schwingung fort. Die Realitätsebenen trennten sich, und dadurch verschwanden sie aus der Wahrnehmung der zurückbleibenden Menschen sowie aus der überlieferten Geschichte.


Das ist auch die Bedeutung der Begriffe „neue Erde“, „alte Erde“, „höhere Schwingung“ oder „tiefere Schwingung“. Es geht nicht darum, dass alle Menschen gemeinsam und gleichzeitig einen solchen Übergang vollziehen. Vielmehr geht jeder Mensch entsprechend seiner eigenen Bereitschaft, seinem Bewusstsein und seiner inneren Entwicklung seinen eigenen Weg.

Wenn heute von diesen Energieschichten oder Dimensionsbereichen gesprochen wird, ist damit der Aufstieg in eine neue Dimension, ein neues Bewusstsein der Erde oder eine neue Energie der Erde gemeint. Eine Erklärung, die genau das beschreibt, was in früheren Zeiten bereits stattgefunden hat.

Jeder Mensch überschreitet mit seinen persönlichen Entscheidungen und seiner inneren Entwicklung diese Schwelle und bewegt sich in den Bereich, der seiner eigenen Schwingung und Wahrnehmung entspricht. Ist dieser Übergang einmal vollzogen, richtet sich die Aufmerksamkeit nicht mehr auf das zurück, was zuvor als Begrenzung wahrgenommen wurde. Die Höhle, die dunkle Seite, die Schwelle oder der Übergangsbereich verlieren an Bedeutung. Gedanken an das Alte verblassen, das Neue wird zur Wirklichkeit.

Diese andere Welt erscheint der vorherigen auf den ersten Blick sehr ähnlich. Die Landschaft, die Umgebung und vieles von dem, was vertraut ist, bleiben bestehen. Der Unterschied liegt vielmehr in der Art der Wahrnehmung und in der zugrunde liegenden Schwingung. Die eine Ebene wirkt dichter und schwerer, während die andere eine höhere und feinere Schwingung aufweist. Das äußere Erscheinungsbild verändert sich wenig, aber der Unterschied liegt in der Qualität der Wahrnehmung und des Erlebens.


Daraus ergibt sich nun die Frage, was mit Familien, Partnern und Kindern geschieht, wenn jeder Mensch seinen eigenen Weg geht und diesen Übergang entsprechend seiner persönlichen Entwicklung vollzieht.

Familien haben tiefe, generationenübergreifende Verbindungen. Kinder, Partner und nahestehende Menschen beeinflussen sich gegenseitig in ihrer Entwicklung. Eine höhere Schwingung zieht eine niedrigere auf gewisse Weise immer mit, ohne dabei in den freien Willen des anderen einzugreifen.

Das bedeutet nicht, dass jemand gegen seinen Willen mitgerissen wird. Vielmehr kann es sein, dass manche Menschen mehr Zeit benötigen, um sich anzupassen, die neue Situation zu verstehen oder mit den veränderten Bedingungen in Einklang zu kommen.


Wenn du derjenige bist, der diesen Schritt bereits vollzogen hat, dann hast du die entsprechende Schwingung aufgebaut. Die Menschen in deinem unmittelbaren Umfeld folgen diesem Prozess auf ihre eigene Weise. Möglicherweise benötigen sie etwas länger, um sich an die neue Energie anzupassen, sie anzunehmen und in ihr Leben zu integrieren.


In diesem Zusammenhang stehen auch Krankheit, Abschied, Tod oder Phasen des Loslassens. Sie sind mögliche Bestandteile eines solchen Wandlungsprozesses. Gleichzeitig wird betont, dass jeder Mensch seine eigene freie Entscheidung trifft und vor allem treffen darf. Die Frage ist nicht, ob jemand gezwungen wird mitzugehen, sondern auf welche Weise der eigene Weg fortgesetzt wird.

All diese Prozesse entstehen nicht erst im Augenblick des Übergangs. Sie wurden bereits auf einer höheren Ebene vor der Geburt vorbereitet. Jeder Mensch hat seinen Lebensplan gemeinsam mit seinen Geistführern und seiner Seele vorbereitet – eine Art Blaupause, in der Begegnungen, Beziehungen, Erfahrungen und Entwicklungsmöglichkeiten angelegt sind.

Vor jeder Inkarnation finden unzählige Treffen und Abstimmungen innerhalb der großen Seelenfamilie statt, bei denen festgelegt wird, welche Erfahrungen gemacht, welche Begegnungen erlebt und welche Lernaufgaben gemeinsam durchlaufen werden sollen. Dabei geht es um die größtmögliche Form von Entwicklung, Erfahrung und Wachstum zugunsten der Seele – niemals um Schwere oder Bestrafung.

Das Leben ist nicht als Last gedacht. Es ist kein Rucksack voller Leiden, den man „ertragen“ muss, sondern ein Weg der Weiterentwicklung. Freude, Wahrhaftigkeit, neue Wahrnehmungen, neue Erfahrungen und neue Möglichkeiten stehen im Mittelpunkt.


Was schafft die Menschheit miteinander? Was kann ich beitragen? Was kann ich kreieren?

- das sind die Gedanken, die den Schritt ins Helle begleiten, die Erklärung für den Übergang in eine höhere Schwingung. Es ist ein Schritt, den du dir selbst ausgesucht hast und den deine Familie sowie deine Seelengruppe mit dir besprochen haben – mit der Entscheidung: Diesen Weg gehen wir gemeinsam.


Damit komme ich wieder zu dem Bild, über das schon oft gesprochen wurde:

Du BIST das Licht.

Das Licht, das die Menschen in deinem Umfeld wahrnehmen und annehmen können, wenn und wann sie es möchten. Sie bleiben mit deiner Frequenz in Verbindung. Oder sie entscheiden sich anders, wenden sich davon ab und gehen ihren eigenen Weg.

Das ist auch ein Grund, weshalb sich Freundschaften und Beziehungen lösen und Wege sich trennen, sobald sich die Ausrichtung oder die Vorstellungen vom Leben verändern. Manche Menschen vollziehen diesen Übergang durch Abschied, Krankheit oder Tod. Sie entscheiden sich, die Erfahrungen dieses Körpers zu beenden, um mit einem neuen Körper und einem neuen Leben neu zu beginnen.

Nichtsdestotrotz ist die gesamte Entwicklung der Erde ein Schritt durch ein Portal, ein Energietor, ein Wurmloch – ein Übergang in eine neue Schwingung, eine neue Dimension.

So wie ich es zu Beginn selbst erlebt habe, beginnt sich dabei die Wahrnehmung des Körpers zu verändern. Die Erde bleibt die Erde, und doch trägt sie nun eine andere Frequenz. Um sich harmonisch in dieser Frequenz bewegen zu können, muss die eigene Schwingung damit in Resonanz sein. Alles, was nicht dazu passt, gerät zunehmend in Spannung, wird abgestoßen oder löst sich voneinander.

Darum erscheint auch immer wieder das Bild der zwei Erden: einer tiefer schwingenden Erde und einer neuen Erde mit einer deutlich höheren Schwingung, in der sich das Bewusstsein ausbreitet.


Nun verstehe ich auch, weshalb immer wieder der Begriff „Innererde“ auftaucht.

Damit wird gezeigt, dass sich dort Bereiche befinden, in denen jene Völker weiterexistieren, die im Laufe der Geschichte von der Bildfläche verschwunden sind. Ob Maya, Rapa Nui oder andere Zivilisationen – sie hätten sich für diesen Übergang und für ein Leben in einer höheren Dimension entschieden. Dort setzten sie ihre Entwicklung fort, jedoch außerhalb unserer Wahrnehmung, auf einer anderen Bewusstseinsebene.


Und diese Übergänge ereigneten sich nicht nur in der Vergangenheit, auch heute befindet sich  die Menschheit in einem solchen Entwicklungsprozess.

Wir gehen in dieses neue Leben, wir gehen auf diese andere Seite, auf jene Ebene, auf der auch sie ihr Leben fortgesetzt haben. Dort, wo sie weiterhin ihre Städte aufbauten, ihre Bauwerke errichteten und ihre Kultur entwickelten. In einem anderen Raum, in einer Dimension, die für uns nicht wahrnehmbar war – der sogenannten Innererde. Lichtvolle Wesen, die dort ihre Existenz aufgebaut haben.

Wir sprechen von „dort unten“, weil wir uns vorstellen, dass sich diese Bereiche im Inneren der Erde befinden. Tatsächlich ist dies jedoch nur eine menschliche Erklärung und eine Frage der Wahrnehmung, denn eine wirkliche räumliche Trennung dieser Bereiche existiert nicht.

Deshalb betrifft jede Frequenzveränderung eines Planeten alle Ebenen und Bereiche des Bewusstseins gleichermaßen. Alle Frequenzstufen und Dimensionsbereiche stehen miteinander in Verbindung. Dort, wo sie aufeinandertreffen, entstehen Anpassungsprozesse. Diese Grenzen verändern sich und entwickeln sich weiter. Alles befindet sich in Bewegung und strebt der nächsthöheren Entwicklungsstufe entgegen. Und immer bleibt es die Entscheidung jedes Einzelnen, welchen Weg er gehen möchte.

In diesem Zusammenhang wird auch verständlich, weshalb von den Eingängen an den Polen gesprochen wird. Sie sind die Energieportale oder Tore in diese andere Welt und entscheidend dabei ist nicht das Portal selbst, sondern die eigene Wahrnehmung. Sie bestimmt, was ein Mensch erkennen, erfahren und wahrnehmen kann.

Jeder Mensch nimmt die Welt auf seine eigene Weise wahr. Manche erkennen Zusammenhänge, Energien oder Veränderungen früher als andere. Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob etwas existiert, sondern ob die eigene Wahrnehmung bereits dafür geöffnet ist.

Wird eine erweiterte Wahrnehmung bewusst erkannt, beginnt erst der eigentliche Entwicklungsprozess.

Vieles kann erlernt werden. Das Besitzen dieser Fähigkeit - dieses Werkzeugs ist erst der Anfang. Es eröffnet die Möglichkeit, etwas zu nutzen, aber erst durch Übung und Erfahrung entsteht die Fähigkeit, bewusst damit umzugehen.

Wie jedes Werkzeug kann man es besitzen und ungenutzt beiseitelegen oder man beginnt, damit zu arbeiten. Durch die Anwendung entsteht Erfahrung, aus Erfahrung entwickelt sich Können und daraus wiederum die Frage, wie dieses Können eingesetzt wird. Denn hinter jedem Werkzeug steht trotzdem der Mensch, der es verwendet. Und damit kommt der freie Wille ins Spiel.

Wie geht man mit dem um, was man wahrnimmt? Folgt man dem Ego oder der Intuition? Können beide in Einklang gebracht werden? Wie viel Vertrauen schenkt man der eigenen Wahrnehmung und wie geht man mit dem Neuen, dem für viele Unsichtbaren um?

Viele Bereiche gilt es zu entdecken und weiterzuentwickeln und eine Begabung wird erst durch Erfahrung und Anwendung zu einer Fähigkeit. Darin liegt auch der Unterschied, warum Menschen dieselbe Situation unterschiedlich wahrnehmen. Und genau so ist es auch mit diesen Energieportalen. Der eine nimmt sie wahr und geht hindurch, während der andere nichts erkennt.


Nicht das Portal entscheidet darüber, was sichtbar wird, sondern die Wahrnehmung des Menschen.



Mein Körper



Der Weg zur Raumstation erscheint weit. Immer wieder nehme ich Grün wahr. Alles ist grün, nichts anderes als grün.

Schließlich finde ich mich in diesem Raum wieder, in dieser Kugel, die im Nichts zu schweben scheint. Es wirkt wie eine Glaskugel, doch gleichzeitig ist da etwas anderes. Alles bewegt sich in Wellen. Es vibriert.

Wenn ich dieses Grün betrachte, wirkt es geschichtet. Unten ist es dunkel und nach oben hin wird es immer heller. Es sind verschiedene Ebenen desselben Grüns. Mit jeder Schicht scheint sich die Frequenz zu erhöhen.

Eigentlich erinnert mich hier alles an das, was ich zuvor gesehen und erlebt habe. Es ist derselbe Weg von der Schwere in die Leichtigkeit. Die dunkleren Bereiche stehen für die dichteren Frequenzen, die helleren für die höheren Schwingungen.

Mein gesamter Körper beginnt jetzt mitzuschwingen. Nicht nur der physische Körper, sondern mein ganzer Energiekörper. Es fühlt sich angenehm an, wie ein sanftes Schaukeln, ein leichtes Wiegen. Diese Schwingung wird weiter erhöht. Stufe für Stufe steigt sie an. Und ich frage mich, woher diese Veränderung kommt.

Plötzlich wird mir klar, dass ich mich nicht in einer Glaskugel befinde, sondern in Wahrheit im Inneren eines Kristalls. Eines grünen Kristalls, der völlig transparent ist und von innen heraus leuchtet. Dabei befindet sich der dunklere Bereich dort, wo er gewachsen ist, an seinem Ursprung. Diese Schicht vermittelt Stabilität und Festigkeit. Nach oben hin wird der Kristall immer heller. Die Farbe wird lichter und feiner, bis sie sich in der Spitze konzentriert. Die Schwingung im Kristall steigt kontinuierlich an – von den dunkleren, dichteren Bereichen bis hin zu den hellsten und feinsten Frequenzen an seiner Spitze.

Ich spüre mich im Inneren dieses Kristalls. Er wirkt nicht fest, sondern eher wie die flüssige Form eines Kristalls. Es ist, als würde ich in diesen Kristall hineingeschwungen werden. Die Frequenzen bewegen sich ununterbrochen in Wellen durch meinen Körper. Von dunkel nach hell, von hell nach dunkel. Es fühlt sich an, als würde die Gesamtheit dieses Grüns, dieses Wissens und all dessen, was in dieser Kristallenergie enthalten ist, durch mich hindurchströmen und mich vollständig durchvibrieren.

Es beginnt dicht und zäh, fast schwer. Dann steigt die Schwingung an, wird leichter, weiter und feiner. Sie bewegt sich nach oben, breitet sich aus und öffnet sich immer mehr. An der Spitze des Kristalls wird alles klar, durchsichtig und nahezu grenzenlos. Von dort aus setzt sich die Bewegung fort und dehnt sich in die Unendlichkeit aus.

Ein Gefühl von: Ich bin Grün. Ich habe Grün. Ich spüre Grün. Ich höre den Ton von Grün.

Alles ist in mir. Die gesamte Information dieses Kristalls wird durch mich hindurchgeleitet. Dieses Grün ist reine Herzenergie. Es hat mit dem Menschsein zu tun, mit Selbstannahme und Selbstliebe. Es geht darum, mich so anzunehmen, wie ich bin – von meiner dunkelsten bis zu meiner lichtvollsten Seite – und zu erkennen, dass alles zu mir gehört.

Alles bin ich.

Ich bin sowohl dort, wo mein Ursprung liegt, in der Schwere und Dichte, als auch dort, wo sich mein Sein in das Lichtvolle, Helle, Durchsichtige und Transformierte hinein entwickelt. Ein Weg – die Entwicklung.

Alles bin ich, von ganz unten bis ganz oben. Alles gleichzeitig. Alles jetzt. All diese Ebenen existieren nicht nacheinander. Es gibt weder Vergangenheit noch Zukunft. Alles ist gleichzeitig vorhanden. Der gesamte Weg, vom Ursprung bis zur Spitze, ist jetzt. Alles davon bin ich jetzt.

Das Bild des Kristalls ist so passend, denn wenn man einen Kristall betrachtet, sieht man seinen gesamten Aufbau auf einen Blick – vom Fundament bis zur Spitze. Alles ist gleichzeitig vorhanden und bildet eine Einheit.

Genau das gilt für uns Menschen. Genau so, wird mir vermittelt, sind auch wir Menschen. Wir haben nicht eine Vergangenheit oder eine Zukunft. Im Hier und Jetzt sind wir bereits alles. Es hängt lediglich davon ab, worauf wir unseren Fokus richten, wo wir sein möchten und als was wir uns erfahren wollen.

Dabei gibt es weder etwas Schlechtes noch etwas Gutes, weder etwas Altes noch etwas Neues. Es ist einfach da. Du bist. Du bist vollständig. Du bist alles.

Daher das Bild des Kristalls. Er ist unser Vorgänger oder Ursprung.

Eine Manifestation aus den Mineralien, Elementen und chemischen Verbindungen dieser Erde, aus der sich das Leben entwickelt hat. Genau wie der menschliche Körper, so wie er heute existiert, ein Teil dieses großen Ganzen ist, Teil dieses Wachstums und dieser Entwicklung. Ein Prozess, der sich über unvorstellbar lange Zeiträume erstreckt und Milliarden von Jahren Entwicklung umfasst.


Während ich diese Bilder sehe, bekomme ich auch Wissen vermittelt. Die Information, Teil dieses Ganzen zu sein. Ein wichtiger Teil dieser Entwicklung, dieses Werdens und Entfaltens.

Es hängt letztlich nur von mir selbst ab, worauf ich meinen Fokus richte.

Jetzt entsteht ein unglaublich schönes Gefühl. Eine tiefe Freude darüber, dass alles offensteht und keine Begrenzung existiert. Es reicht, dem Fokus des Herzens zu folgen.

Die grüne Energie des Herzens, die Selbstliebe, stellt die Frage: Was erlaube ich mir zu sein? Was erlaube ich mir zu erfahren?

Genau darin liegt die Botschaft: Was erlaube ich mir selbst? Welche Erfahrungen lasse ich zu? Welche Möglichkeiten gestatte ich mir zu leben?

Darin zeigt sich das Zusammenspiel von Geist, Seele und Körper.

Der Kristall steht dabei sinnbildlich für die Manifestation, für die körperliche Form.

Die Seele stellt die Frage: Wer bin ich? Wo befinde ich mich in diesem Ganzen?

Der Geist hingegen fragt: Wie manifestiere ich mich? Was mache ich aus dem, was ich bin? Wie bringe ich es zum Ausdruck?

Gemeinsam bilden Geist, Seele und Körper jene Einheit, durch die Erfahrung möglich wird.

Es ist eine vollkommene Gelassenheit. Ein Zustand tiefer Zufriedenheit mit sich selbst. Eine innere Ruhe, verbunden mit einer völligen Angstlosigkeit.

Ich hatte zuvor keine Angst im eigentlichen Sinn, und doch wird mir in diesem Moment bewusst, wie sinnlos der Widerstand gewesen ist. Wovor hatte ich Angst? Was hat mich zurückgehalten? Weshalb bin ich nicht einfach über diese Schwelle gegangen?

Wieder komme ich an den Punkt des Vertrauens. Vertrauen in das Sein. Vertrauen in den Weg. Einfach Schritt für Schritt weiterzugehen und zu sein.

Genau so fühlt sich dieses Herzzentrum an. Es ist unglaublich groß, weit und offen. Gleichzeitig fällt es mir schwer, diese Empfindung in Worte zu fassen. Es gibt kein passendes Wort dafür.

Es ist vollkommen wertfrei. Dort existiert weder Gut noch Böse, weder Dunkel noch Hell. All diese Bewertungen verlieren ihre Bedeutung.

Was bleibt, ist ein Zustand des Seins.

Und mit diesem Sein ist eine tiefe Freude verbunden. Nicht die Freude über etwas Bestimmtes, sondern eine grundsätzliche Freude am Dasein selbst. Ein Gefühl von Offenheit, Vertrauen und innerem Frieden.


Es ist das Wissen, dass alles in Ordnung ist, genauso wie es ist