Fernwahrnehmung vom 06.08.2026
Entfaltung
Ich nehme wahr, in einen schwarzen Tunnel hineingesaugt zu werden. Einen sehr langen Tunnel, eine Röhre, einen Schlauch. Mit dem Gefühl, weit weg gezogen, fortgetragen zu werden.
Plötzlich bin ich da und vor mir stehen meine Freunde, hell und strahlend, als würden sie ein starkes Licht reflektieren.
Ich reihe mich bei ihnen ein und erkenne nun vor mir eine strahlende Unendlichkeit.
Ein gleißendes, helles, wunderschönes Licht. Man sieht nichts, man kann nichts erkennen außer Licht. Einfach nur Licht.
Die Information, die ich jetzt bekomme, besagt:
Das ist alles, was ist. Gleißendes Licht – das ist das Universum. Das ist das Sein. Darin sind alle Dimensionen und Frequenzebenen enthalten. Das ist alles.
Jetzt werde ich in ihre Mitte genommen. Sie umringen mich, als bräuchte ich ihren Schutz, und gemeinsam tauchen wir nun in dieses Licht ein.
Hier herrscht eine völlig andere Atmosphäre, eine andere Dimension.
Im Nachhinein fühlt es sich so an, als wäre ich durch ein schwarzes Loch gezogen worden. Als wäre ich in einer anderen Dimension, auf einer anderen Ebene, in einem anderen Bereich, in einem anderen Universum oder auf einem anderen Planeten angekommen.
Auch das Licht ist hier völlig anders. Für mich wirkt alles, als läge ein feiner Nebel darüber. Ich sehe alles durch eine Art Schleier.
Ich glaube, dass ich mich nach und nach an die hier herrschende Frequenz anpasse, denn langsam wird alles klarer und klarer.
Es ist ein Planet. Hier gibt es Leben.
Immer wieder kommt mir der Gedanke, dass es eigentlich wie bei uns auf der Erde ist, aber doch ganz anders.
Die Wesen, die Menschen, haben eine menschliche Gestalt. Sie sehen uns ähnlich.
Sie sind groß und schlank. Sie wirken alle sehr schön und edel. Sie tragen lange Gewänder und Umhänge. Die meisten haben lange, helle bis blonde Haare. Manche tragen etwas, das wie eine Krone aussieht, oder das Haar ist so zurückgenommen, dass es diesen Eindruck vermittelt. Alles wirkt sehr erhaben und von einer natürlichen Vornehmheit.
Auch ihre Behausungen und die Städte wirken außergewöhnlich. Alles erscheint sehr gleichmäßig, sehr ordentlich, sauber, gepflegt und nahezu fehlerlos. Es wirkt, als wäre alles erschaffen oder gemalt.
Ich sehe kupferfarbene Dächer, teilweise mit Kuppeln, und lang gezogene Gebäude. Die meisten Häuser sind nicht weiß, sondern vielmehr in sanften, harmonisch schwingenden Farbtönen gehalten.
Jetzt bekomme ich die Information, dass dies alles aus Gedanken erschaffen wird.
Alles entsteht so, wie man es sich vorstellt, wie man es manifestiert und wie man es gerne haben möchte. Dennoch wirkt alles unglaublich erhaben, fein und harmonisch. Es ist schwer zu beschreiben. Alles erscheint fließend, sonnig und liebevoll.
Dieses ruhige, fließende Miteinander findet sich auch im Umgang der Menschen wieder. In jedem für mich sichtbaren Lebensbereich herrscht diese tiefe Zufriedenheit.
Und trotzdem gibt es Polarität.
Es ist eine Polarität, die nichts mit der Dualität zu tun hat, wie wir sie auf der Erde kennen, wo das Ego kämpft, versucht, seine Macht zu demonstrieren, und jeder nur für sich selbst einsteht. Es ist eine andere Form der Polarität.
Ich werde mir der Tatsache bewusst, dass ich mich hier nicht auf unserer Erde oder einer Parallelerde befinde, sondern auf einem ganz anderen Planeten, an einem anderen Ort im großen Universum. Ich bin dort und nehme alles unmittelbar wahr.
Überall zeigt sich diese Harmonie im Zusammenleben der Menschen.
Sie diskutieren miteinander, sie beraten, treffen Entscheidungen, und alles geschieht auf eine ruhige, genussvolle und selbstverständliche Weise.
Es ist diese Schönheit.
Sie machen etwas daraus. Sie entwickeln sie ständig weiter und blockieren einander dabei nicht. Sie geben einander den Raum, damit jeder sich entfalten und manifestieren kann.
Dadurch, dass man nichts zerstören kann, weil sich alles mithilfe der Gedanken aus der entsprechenden Frequenz immer wieder neu aufbauen und manifestieren lässt, bleibt alles im Fluss.
Alles befindet sich in einem stetigen Wandel. Errungenschaften werden betrachtet, überdacht und übernommen.
Auffallend ist, wie die Kinder auf das Leben vorbereitet werden. Sie sind von klein auf miteinander in unglaublich schönen, lang gezogenen, kristallähnlichen Palästen versammelt. Alles hier wirkt unbegrenzt. Diese Bauwerke haben zwar Wände, doch sie vermitteln nicht das Gefühl von Begrenzung. Vielmehr bieten sie den Kindern die Möglichkeit, alles zu erfahren, zu erforschen und zu erkennen.
Es gibt keinen Unterricht, in dem ihnen gesagt wird, was richtig oder falsch ist. Alles wird durch Erfahrung erlernt. Das Wissen entsteht aus dem Erleben.
Doch dieses Lernen beschränkt sich nicht darauf, etwas wissen oder können zu müssen. Es ist vollständig in ihrem Sein, ihrem Wissen und ihrem Handeln integriert. Dadurch kann sich das Ganze stetig weiterentwickeln, denn jedem steht das gesamte Potenzial zur Verfügung.
Es gibt keine verborgenen Bereiche oder etwas, das jemand nicht weiß, denn in dem Moment, in dem Wissen benötigt wird, verbindet man sich geistig mit dieser Kristallbibliothek. Hier ist das Wissen unmittelbar verfügbar – immer, für jeden und zu jeder Zeit. Es steht genau in dem Moment zur Verfügung, in dem es gebraucht wird, um jeder Situation entsprechend und verantwortungsvoll handeln zu können. Genau das lernen die Kinder hier.
Dieses kristalline Haus ist ein Gebäude mit sichtbaren Wänden. Doch diese Wände sind erschaffen. Sie sind Manifestationen von Gedankenstrukturen und tragen das hohe Bewusstsein dieses gesamten Planeten in sich. Dieses Bewusstsein ist in ihnen gespeichert.
Jedes Kind, das dieses Gebäude betritt, verschmilzt gewissermaßen mit diesem Bewusstsein. Die Kinder setzen sich beispielsweise mit dem Rücken an eine Wand und lesen ein Buch. Ohne etwas bewusst tun zu müssen, werden sie von dem Wissen dieses Bewusstseinshauses durchdrungen. Sie werden Teil dieses manifestierten Bewusstseins.
Des Planetenbewusstseins. Des gesammelten Wissens des gesamten Volkes, dieser gesamten Einheit, dieses großen Ganzen, von allem, was ist.
Ein Bewusstsein, das jederzeit präsent ist. Jedes Kind lernt in diesem Kristallhaus, sich mit ihm zu verbinden und darin seine Erfahrungen zu machen.
Ihre geistigen Fähigkeiten werden geschult und verfeinert, denn in späteren Jahren erschaffen sie damit ihre Gefährte. Raumschiffe, die sie aus ihrem Bewusstsein kreieren und manifestieren und die sie quer durch Raum und Zeit tragen können.
Jedes dieser Raumschiffe entsteht ausschließlich aus dem Bewusstsein dessen, der es erschafft.
Das bedeutet, dass jedes Gefährt zu einem energetisch verbundenen Teil seines Schöpfers wird. Es wird aus der eigenen Manifestationskraft und dem eigenen Wissen hervorgebracht und an die individuellen Wünsche und persönlichen Anforderungen angepasst. Dadurch besteht eine unmittelbare Verbindung zwischen dem Wesen und seinem Gefährt. Ohne die Kraft seines Erschaffers verliert es seine Funktion.
Vergleichbar ist dies mit einer Hand, die sich nur bewegt, wenn der Impuls des Wollens vom Gehirn ausgeht. Verliert sie diese Verbindung über die Nervenbahnen, wird sie funktionsunfähig.
Diese Raumschiffe benötigen weder ein herkömmliches Antriebssystem noch eine äußere Energiequelle. Sie bewegen sich ausschließlich durch Gedankenkraft, die ihre Energie aus jenem Licht schöpft, das ich zuvor gesehen habe, einem Licht, das unerschöpfliche Energie zur Verfügung stellt.
Dadurch sind sie vollkommen frei von den Begrenzungen, in denen wir Menschen uns noch befinden. Sorgen des irdischen Lebens, wie Geld zu verdienen oder Besitz zu erschaffen und erhalten zu müssen, werden in dieser Welt hinfällig. Denn sobald sie etwas aus ihrem eigenen Leuchten, aus ihrem Licht heraus manifestieren, wird es zu einem persönlichen Teil von ihnen, den sie fortwährend mit ihrer eigenen Energie und ihrem Bewusstsein versorgen.
Genährt wird das Ganze aus einer hohen Quelle. Alles fließt von dort ein. Dadurch haben Neid, Verlangen oder das Streben nach mehr keine Grundlage, denn die Fülle liegt in jedem selbst. Daher auch der Eindruck, den ich bereits zu Beginn hatte.
Alles wirkt so sauber, so fröhlich, so makellos, so fließend und so angenehm.
Zusätzlich liegt alles im Auge des Betrachters. So, wie ich gerade in diesem Augenblick offen und frei auf diese Welt blicke, spüre ich dieses Fließen, dieses Angenehme, diese Harmonie.
Käme jemand mit einer tiefen Schwingung hierher, könnte er vieles von dem, was hier geschieht, gar nicht wahrnehmen. Denn diese Welt schwingt auf einer sehr hohen Frequenz.
Trotzdem sind die Körper noch manifestiert. Es handelt sich weiterhin um eine dreidimensionale Verkörperung. Man sieht die Körper und die Wesen erfahren sich durch sie. Doch ihre Bewusstseinsschwingung, ihre Bewusstseinsfrequenz und ihre Bewusstseinsdimension sind bereits sehr hoch entwickelt.
Körperliche Erfahrungen der Seele geschehen ausschließlich in einer manifestierten Form. Nur so kann sich Bewusstsein durch einen Körper erleben. Jenseits davon gibt es keinen Körper mehr. Dort ist jegliches Sein körperlos.
Eine Form der dritten Dimension schafft den Raum für diese menschenähnliche Manifestation. Auf diesem Planeten jedoch ist sie von einer außergewöhnlich hohen Entwicklung und Schönheit geprägt. Sie zeigt die Zukunftsvision der Weiterentwicklung des Menschen auf unserer Erde.
Es ist wirklich schön. Die Landschaft, die Bäume, die Tiere, alles wirkt so angenehm, so fließend. Es gibt keine Existenzängste, denn alles steht jederzeit zur Verfügung. Nichts fehlt.
Es wird viel diskutiert. Jedoch fehlt die egobehaftete Dualität, wie wir sie kennen. Unterschiedliche Meinungen, verschiedene Zugänge und Gedanken führen zu Diskrepanzen. Doch genau daraus entsteht Weiterentwicklung.
Der Widerspruch, dass jemand nein sagt und einen anderen Weg gehen möchte, ist in jedem Fall erwünscht. Denn das Ziel besteht darin, unterschiedliche Polaritäten immer wieder zu einer neuen, spannenden Einheit zusammenzuführen.
Gerade diese Spannung macht das Ganze aus. Ohne sie wäre alles statisch und es gäbe keine Weiterentwicklung.
Dabei wird nichts missbraucht. Das berührt mich besonders, denn alles erfährt die gleiche Achtung. Ein Kristall besitzt dieselbe Wertigkeit wie ein Tier. Auch Wasser, Feuer und Luft werden als heilig und wunderschön angesehen, als Elemente, die die gesamte Schöpfung mittragen. Die gesamte Manifestation des göttlichen Bewusstseins wird geschätzt, geehrt und bewusst in ihrer manifestierten Form genutzt.
Es wird immer deutlicher, wie weit diese Entwicklung bereits fortgeschritten ist.
Und mir wird auch bewusst, dass dieser Tunnel zu Beginn nicht einfach der Weg in ein Nachbaruniversum war. Er hat mich in einen Bereich geführt, der weit darüber hinausgeht. Vielleicht erschienen mir die Freunde der geistigen Welt deshalb so hell erleuchtet und umgaben mich schützend mit ihrer Energie, um mich sicher hierher zu begleiten.
Ich habe auch den Eindruck, dass mich an diesem Ort niemand direkt sieht. Ich werde jedoch wahrgenommen, denn es scheint, als würde meine Anwesenheit eine feine Veränderung, eine leichte Störung in ihrem Energiefeld verursachen.
Es ist unglaublich grün.
Es gibt keinen Stress, denn jeder trägt jederzeit alles mit sich, nur einen Gedanken entfernt. Sein Gefährt, sein Haus, einfach alles, was aktuell benötigt wird.
Die eigentliche Aufgabe der Wesen auf diesem Planeten ist die Weiterentwicklung des Bewusstseins. Es geht darum, die göttliche Manifestation aus eigener Kraft immer weiter zu entfalten und darin zu erkennen, was alles möglich ist. Es geht um den Genuss des Lebens, um die Erfüllung im Körper, im Gefährt und in einem glücklichen Miteinander.
Ich komme zu einem Gebäude, einer Art Sammelplatz. Hier treffe ich auf Wesen oder besser gesagt Instanzen, die sehr bewusst entscheiden, alles überwachen und weiterentwickeln.
Es gibt aktive Schutzsysteme, denn von außen können jederzeit auch negative Energien einströmen. Mein telepathisch vermitteltes Bild zur Erklärung zeigt mir eine solche dunkle Energie, die alles in sich hineinzieht. So lange und so intensiv, bis etwas wie ein schwarzes Loch entsteht, das schließlich implodiert und alles in sich aufnimmt, vollständig absorbiert und auslöscht.
Das Licht hingegen, das wir hier sehen, steht für die Ausdehnung nach außen. Für Wachstum.
Mir wird zum Vergleich ein Bild vor Augen geführt: Ein Stern wird immer größer und größer, bis er schließlich implodiert und zu einem schwarzen Loch wird. Dies zeigt die Entwicklung dieses Planeten – die Ausdehnung seines Bewusstseins bis zu jener höchsten Form, in der Erfahrung noch möglich ist. Ist dieser Punkt erreicht, wird diese Form implodieren und es kann Neues entstehen, in dem Erfahrungen auf andere Weise, vielleicht auch mit anderen Körpern, gemacht werden können.
Es ist eine Bewusstseinsentwicklung bis in die höchstmöglichen Ebenen. Die Aufgabe dieser Wesen besteht darin, diese Form des Daseins vollständig auszukosten. Sich durch ihren Körper zu erfahren und alle Möglichkeiten dieser Verkörperung zu erleben.
Dabei sind ihre Körper nicht vom Geist manifestiert. Es sind natürlich gewachsene, lebendige Körper, geschaffen aus der Substanz und unter den Bedingungen dieses Planeten. Keine künstlichen Hüllen, keine Roboter. Es sind Körper aus Fleisch und Blut. Wird die Haut verletzt, tritt Flüssigkeit aus.
Es ist eine wirkliche Verbindung von Geist und Körper. Gleichzeitig ermöglicht ihnen diese Verbindung, die gesamte sie umgebende Energie, diese Lichtenergie, zu bündeln, zu manifestieren und daraus Neues zu erschaffen.
Nun verstehe ich auch besser, was in diesem Gebäude geschieht, das ich zunächst als eine Art Gemeindehaus wahrgenommen habe.
Die Wesen dort beschäftigen sich intensiv damit, Neues zu erschaffen. Sie kreieren neue Welten und Lebensformen und entwickeln Möglichkeiten für neue Planeten und deren Besiedelung. Dabei greifen sie auf die bereits gemachten Erfahrungen zurück.
Es wirkt auf mich wie eine Gemeinschaft von Wissenschaftlern, die untersucht, wie sich diese Erfahrungen und das daraus gewonnene Wissen neu zusammensetzen lassen, um daraus neue Formen zu erschaffen, die wiederum neue Möglichkeiten des Erlebens und Erkennens eröffnen.
Plötzlich bin ich wieder auf der Raumstation. Nämlich genau in diesem Verbindungsbereich, der sich kilometerlang über die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der verschiedenen Sternenvölker erstreckt. Ich befinde mich im oberen Bereich dieser Kuppel, in der sich dieses große Lebensfeld befindet.
Im Prinzip ist hier in einem kleineren Bereich etwas Ähnliches geschaffen worden wie auf dem Planeten, den ich gerade gesehen habe. Der gesamte sich hier erstreckende Lebensraum bietet ein Umfeld, in dem unglaublich viele unterschiedliche Lebensbedingungen und Möglichkeiten zur Verfügung stehen, unter denen sich bewusstes Leben entwickeln kann. Alles ist möglich, und immer wieder kommen Besucher aus unterschiedlichen Welten hierher, um zu beobachten, wie etwas gedeihen und sich entwickeln kann.
Ich sehe hier eine kleinere Form dessen, was ich zuvor im Großen erlebt habe.
Hier werden unterschiedliche Lebensbedingungen geschaffen und erprobt. Es wird beobachtet, was geschieht, wenn ein bestimmtes Umfeld zur Verfügung gestellt oder verändert wird. Dabei geht es auch um Gedanken und um die Verbindung von Körper, Geist und Seele. An diesen Themen arbeiten unterschiedliche Sternenvölker und jene, die uns in ihrer Entwicklung bereits vorausgegangen sind.
Eigentlich ist es wie ein Museum – ein lebendiges Museum.
Was wurde bereits ausprobiert? Welche Möglichkeiten gibt es? In welche Richtungen wurde bereits geforscht? Was hat funktioniert? Welche Bedingungen und Entwicklungen lassen sich miteinander verbinden?
Es ist ein Forschungsbereich, in dem man sich darüber informieren kann, welche Möglichkeiten sich einem Volk auf einer bestimmten körperlichen Entwicklungsstufe eröffnen.
Die Wesen auf dem Planeten, auf dem wir gerade waren, besitzen das Bewusstsein, dass sie Teil eines Ganzen und nicht vom göttlichen Energiefluss abgeschnitten sind. Sie wissen, dass sie ein Teil davon sind. Dieses Bewusstsein ist uns auf der Erde mit der Inkarnation verloren gegangen.
Eigentlich sollte auch der Mensch längst aktiv daran beteiligt sein und mitarbeiten. Denn er hat bereits eine sehr weitreichende Entwicklung in Bereichen durchlaufen, die viele andere noch nicht erfahren haben. Eine Entwicklung, die vor allem die freie Entscheidung beinhaltet.
Es ist ein Ort, an dem auch der Mensch der Erde mit seinem jetzigen Entwicklungsstand und der höheren Frequenz der neuen Erde seinen Platz finden soll. Er hat es bereits weit gebracht und steht an der Schwelle zu einem planetaren Wesen, das mit seinen Erfahrungen zur Weiterentwicklung auf höheren Ebenen beitragen kann.
Körper
Jetzt begebe ich mich hinunter in den tiefer in der Raumstation gelegenen Behandlungsraum. Heute ist hier alles vollkommen weiß, klar und durchscheinend. Überall sehe ich opalisierende Kristalle. Ungewöhnlich ist, dass ich Töne höre. Der gesamte Raum ist von Klängen erfüllt, die mich an das feine Klingen von Kristallstäben erinnern.
Eigentlich befinde ich mich im Inneren einer großen Kristalldruse. Ihre Spitzen sind teilweise außergewöhnlich groß und lang, und von ihnen gehen präzise Strahlen aus. Einige verlaufen senkrecht, andere waagrecht auf meinen Körper zu. Es ist, als würde ich in einem Kreuz aus gebündelter Kristallenergie liegen.
Dann kommen die Strahlen in Bewegung. Das Ganze beginnt sich zu verwirbeln und es entsteht ein Muster, das mich an die Blume des Lebens erinnert.
Ich selbst liege im Zentrum dieser Druse. Im Hintergrund höre ich die ganze Zeit diese Musik, dieses Klingen, eine Art Tonleiter aus den Frequenzen der Kristallstäbe. Die Kristallspitzen sind senkrecht und waagrecht auf meinen Körper ausgerichtet. Die Schwingung der Musik bringt die von ihnen ausgehenden Strahlen in Bewegung und lässt dieses besondere Schwingungsmuster entstehen.
Ich spüre es zu Beginn deutlich als ein Ziehen im Solarplexus, das sich in weiterer Folge im ganzen Körper ausbreitet und ihn regelrecht durchvibriert.
Jetzt bekomme ich die Information, dass hier nichts gereinigt wird. Vielmehr wird mein gesamter Körper neu kalibriert. Er wird in eine Schwingung gebracht, die alte karmische, für dieses Leben nicht mehr relevante Verhaftungen löst.
Dieses Abhängige, dieses dunkle Klebrige wird aus meinem Energiefeld entfernt. Es entsteht eine neue Freiheit. Durch die Vibration, durch diese Musikfrequenzen, wird in meinem Inneren etwas in Schwingung gebracht, das sich nach außen ausdehnt. Es ist, als würde mein eigenes Licht immer mehr Raum einnehmen und dabei diese klebrige Hülle auflösen, die mich noch an alte Abhängigkeiten bindet, obwohl die dahinterliegenden karmischen Themen bereits gelöst sind.
Mein Körper wird neu kalibriert.
Diese klebrige Schicht besteht eigentlich aus den niederfrequenten, dunklen Stellen in mir, die entsprechende Stellen im Außen anziehen, um mir als Mensch bestimmte Erfahrungen zu ermöglichen. Genau dieser Vorgang wird jetzt erleichtert und geöffnet.
Es geht nicht mehr darum, dass ein dunkler Punkt zwangsläufig denselben dunklen Punkt im Außen anziehen muss, damit ich eine Erfahrung in ihrem vollen Ausmaß durchlebe. Durch die allgemein höhere Schwingung können diese Verbindungen gelockert und die dahinterliegende Aufgabe früher erkannt werden. Das erweiterte Bewusstsein und die umfassendere Sicht auf die Situation lassen mehr Liebe und Verständnis einfließen. Dadurch zeigt sich auch die Lösung schneller und klarer.
Ich muss nicht mehr in karmische Geschichten hineinstolpern und erst ihr volles Ausmaß erfahren, um zu verstehen, worum es geht. Ich kann bereits früher wahrnehmen, was geschieht.
Natürlich bleiben dabei die Diskussionen mit meinem Ego. Seine laute Stimme in meinem Kopf sagt mir weiterhin: Du musst, du sollst, du hast und du darfst. Doch ich kenne bereits die dahinterliegende Aufgabe und kann dementsprechend bewusst reagieren.
Ich erkenne wesentlich früher, wenn eine bestimmte Situation, ein bereits bekannter Stolperstein, auf mich zukommt, und habe die Möglichkeit, mich zu entscheiden. Die Freiheit, ja oder nein zu sagen. Dadurch erweitert sich mein Handlungsspielraum und ich kann auch leichter wieder loslassen.
So bleibe ich in diesen karmischen Geschichten nicht mehr in einer ewigen Wiederholung gefangen.
Genau damit hängt dieses Wirbeln zusammen, diese Musik, diese Beschallung mit Frequenzen. Ähnliches geschieht, wenn Kristallstäbe oder Kristallschalen angeschlagen werden. Hier ist die Wirkung jedoch gebündelter. Durch die Ausrichtung der Kristallspitzen beginnt sich die Energie in bestimmten Mustern der heiligen Geometrie zu bewegen, die sich immer wieder zur Blume des Lebens formieren.
Besonders deutlich spüre ich die Wirkung in meiner Körpermitte, im Bereich um den Nabel, im energetischen Zentrum des Körpers, dem Tan Tien. Dort sitzt meine Lebensenergie. Gleichzeitig sehe ich dort all meine Verhaftungen gebündelt in einem pulsierenden Strang.
Jetzt kommt eine weitere Information.
Es geht hier um das Festhalten an dem, was man glauben möchte. Um das Vermeiden eigener Entscheidungen und darum, lieber mit der Masse konform zu gehen, als für das eigene Selbst und die selbst gewählte Aufgabe einzustehen und damit den eigenen Lebensplan zu erfüllen. Es ist leichter, mit der großen Masse mitzuschwingen, als gegen den Strom zu schwimmen und für das Eigene einzustehen.
Dieser Bereich wird nicht nur durch die Frequenz der Töne gestärkt, sondern jetzt mischen sich auch Farben dazu.
Das anfängliche Weiß verwandelt sich in einen leuchtenden, fluktuierenden Regenbogen. Es ist wie der Blick in ein Kaleidoskop. Alles bewegt sich, dreht sich, zieht sich zusammen und dehnt sich wieder aus. Es wird größer und kleiner. Farben und Formen vermischen sich, beginnen zu funkeln und formieren sich immer wieder neu zu einer unendlichen Vielfalt an Mustern.
Es ist unglaublich schön. Es ist diese Freude, die entsteht, wenn man durch ein Kaleidoskop schaut und beobachtet, wie sich mit jeder Bewegung alles neu mischt und immer wieder ein anderes Bild entsteht. Immer verbunden mit der spannenden Erwartung dessen, was sich als Nächstes daraus formt.
Genauso fühlt es sich an.
Nichts Klebriges. Alles ist beweglich. Alles ist machbar.