Fernwahrnehmung vom 01.10.2026
Resonanz 1.10.2026
Der Beginn ist eine Energieexplosion. Überall um mich herum sind Energie und Licht.
Vor mir entsteht ein Bild, das mich an einen Wassertropfen erinnert, der auf eine Wasseroberfläche fällt und dabei eine Form bildet, die einer sich öffnenden Blüte gleicht.
Ich stehe mitten in dieser Erscheinung auf einer kreisrunden Basis und beobachte, wie sich die Form um mich herum allmählich auflöst. Unter mir bleibt ein Kreis aus Energie.
Was passiert jetzt?
Alles ist in ein helles Blau getaucht, es wirkt wie Wasser. Bin ich im Wasser?
Ich frage mich, wo meine Freunde sind. Ich kann sie bereits hören, obwohl ich sie nicht bewusst sehe. Doch ich spüre ihre Anwesenheit, als hätte sich ihre Energie um mich gelegt. Ich nehme ihre Frequenzen wie Wellen wahr, die beginnen, etwas um mich herum in Bewegung zu versetzen.
Allmählich wird alles klarer.
Wir befinden uns auf einem anderen Planeten, in einem anderen Sonnensystem. Dieser Planet ist ein Energiefeld, das aus Gefühl, Wasser und Denken besteht.
Wenn ich meine Umgebung nur mit meinen menschlichen Augen betrachte, sehe ich eigentlich nur eine Art von Flüssigkeit, die hellgrün und bläulich schillernd, glitzernd und strahlend wirkt. Sie fließt, bewegt sich und bildet dabei schlierenartige Formen.
Bis sie mich schließlich auffordern: „Fühl und nimm wahr. Versuche, deine Sinne darauf einzustellen. Lass los und lass dich hineingleiten.“
Plötzlich sprechen all die sensiblen Wahrnehmungspunkte meines irdischen Körpers an. Mir wird klar, dass diese Flüssigkeit um mich herum nicht einfach nur Wasser ist. Sie ist selbst eine lebendige Form.
Wenn ich bewusst in mich hineinhorche, nehme ich eine Art Murmeln wahr, ein Geräusch, ein Auf und Ab von Tönen. Doch diese Resonanz spielt sich ausschließlich in meinem Kopf ab.
Mein logischer Verstand vergleicht es mit der Anzeige auf einem Musikmischpult, bei der die Lichter je nach Stärke und Höhe der Töne auf- und abwandern. Genauso fühlt es sich an.
Tauche ich tiefer in dieses Gefühl ein, wird plötzlich alles farbig. Die Farben helfen mir dabei, die unterschiedlichen Frequenzen besser zu erkennen und zu verstehen. Es ist eine Art Übersetzung, damit mein Bewusstsein diese Wahrnehmungen überhaupt einordnen kann.
Diese farbigen Frequenzen umgeben mich. Bei genauerer Betrachtung erkenne ich, dass die gesamte Flüssigkeit aus verschiedenen Ebenen besteht.
Die erste Ebene ist jene, die ich zu Beginn wahrgenommen habe: diese blaugrüne, glänzende Weite, die an ein Meer erinnert, durchzogen von Licht und dem Glitzern des Wassers.
Verändere ich nun meine Aufmerksamkeit und richte sie auf andere Frequenzen, wird die Flüssigkeit milchig und undurchsichtig, durchzogen von farbigen Schlieren, die sich bewegen und immer wieder neue Formationen bilden.
Gehe ich noch tiefer, verwandeln sich diese Farbschlieren in einzelne Punkte. Punkte, die sich sammeln, wieder auseinandergehen und ständig in Bewegung sind.
Die Information, die ich dazu bekomme, ist, dass es sich bei diesen einzelnen Punkten um Wesenheiten handelt. Um Bewusstsein, um einzelne Bewusstseinsformen, die sich in dieser andersartigen Flüssigkeit, einem flüssigen Plasma, manifestieren. Sie leben miteinander durch bewusstes Denken und Fühlen.
Sie besitzen keine Körperform im herkömmlichen Sinn, sondern nutzen dieses Plasma als Raum ihres Ausdrucks.
Doch was tun sie eigentlich? Was geschieht hier? Wie funktioniert das Leben ohne Körper? Mein Verstand kann es nicht erfassen, und doch möchte ich verstehen, was hier vor sich geht.
Sie erklären mir, dass es sich einfach nur um Bewusstsein handelt. Bewusstsein, das sich sammelt.
Während ich darüber nachdenke, fällt mir auf, dass ich mich noch immer in dieser Blase, dieser schützenden Hülle, befinde. Und dass sich exakt in dem Moment, in dem mein Denken an seine Grenzen stößt und ich nicht mehr verstehe, was das alles bedeutet, zahlreiche Farben an der äußeren Schutzbarriere sammeln. An meiner energetischen Begrenzung haften nun unzählige farbige Blöcke.
Es wirkt beinahe bedrohlich, was es aber keineswegs ist. Vielmehr hat meine innere Gedankenblockade bewirkt, dass die Wesenheiten von außen sofort auf meine Gedankenfrequenzen reagiert haben. Obwohl ich nicht zu ihnen gehöre, kommen sie mir mit ihrer Energie zu Hilfe, um mein Denken wieder in Fluss zu bringen.
Dazu wird mir erklärt, dass das Leben hier grundsätzlich nach diesem Prinzip funktioniert: „Du lebst, hast Ideen, kreierst Gedanken und erschaffst deine Vorstellungen. Dabei wirst du durch die Gedankenkraft der anderen so unterstützt, dass sich deine Visionen in ihrer höchstmöglichen Form manifestieren können.“
Jeder, der sich hier befindet, hat jene Existenzebene bereits hinter sich gelassen, in der sich die Seele noch im Nirgendwo befindet, bevor sie sich zum ersten Mal in irgendeiner Form manifestiert.
Hier geht es vielmehr darum, Frequenzen, insbesondere Gedankenfrequenzen, in eine Form zu bringen, ihnen eine Richtung zu geben und sie auf eine gemeinsame Wellenlänge auszurichten. Durch Erfahrung wird erkennbar, was sie bewirken, welche weiteren Prozesse sie auslösen und welche elektromagnetischen Vorgänge dabei entstehen.
Das einzige Ziel ist die Erkenntnis, wie sich diese Frequenzen weiterentwickeln und wie Wissen als Bewusstsein auf einer höheren Ebene sichtbar wird.
Ich „sehe“ hier Denken. Ein Bild davon, wie Denken auf energetischer beziehungsweise elektromagnetischer Ebene funktioniert.
Im Prinzip geschieht in unserem Gehirn in jedem Augenblick etwas Ähnliches. Die elektromagnetischen Vorgänge sind vergleichbar, jedoch befindet sich bei uns feste Materie dazwischen, wodurch unsere Wahrnehmung des Geschehens deutlich verzögert ist.
Dort hingegen ist alles frei, alles fließt.
Bereits ein kurzer Gedanke zieht zahlreiche Moleküle aus dem Umfeld an, nennen wir sie Gedankenmoleküle, die diese Frequenz, diesen Moment unterstützen und mit ihrer Energie nähren. Dadurch kann sich der Gedanke weiterentwickeln und die nächste Stufe erreichen.
Die Weiterentwicklung in diesem Milieu entsteht also dadurch, dass sich Ideenfunken sammeln, miteinander verbinden und daraus neue Möglichkeiten entfalten, die wiederum zu einer weiteren Entwicklungsstufe führen.
Wir befinden uns hier in einer unglaublich hochschwingenden Umgebung, auf einer sehr hohen Bewusstseinsebene. Einer Ebene, auf der Gedanken kreiert, Ideen manifestiert und Möglichkeiten erforscht werden, wie sich diese weiterentwickeln können.
Doch hier gerät mein Denken erneut ins Stocken, weil mir jede Vorstellung davon fehlt, was sich gerade vor mir entfaltet.
Ich frage nach: „Ist das eine Ebene, auf der man sich befindet, bevor man inkarniert, oder gelangt man dorthin, wenn man wieder zurückkehrt?“
Sie antworten: „Das ist die Ebene, bevor du den nächsten Schritt machst. Wir befinden uns hier in einer anderen Dimension.
Wenn man von zehn Entwicklungsstufen beziehungsweise Dimensionen ausgeht, befinden wir uns jetzt auf der achten. Sehr weit oben, lange bevor etwas Form annimmt oder sich in Materie manifestiert."
Diese Dimension, diese unendliche Weite, die uns umgibt, erscheint mir wie eine Flüssigkeit. Doch es ist kein Wasser, sondern, wie bereits beschrieben, flüssiges Plasma.
Es fühlt sich an, als befänden wir uns im Gehirn Gottes. Anders kann ich es kaum beschreiben. Es ist so unvorstellbar, dass ich meine Freunde bitte, es mir einfacher zu erklären.
Als Antwort bekomme ich jedoch wieder nur: „Fühl dich hinein. Nimm wahr, wie es sich anfühlt.“
Mein Kopf scheint sich daraufhin enorm auszudehnen. Ich spüre einen gewaltigen Druck, als würden sämtliche Synapsen gleichzeitig aktiviert, um zu begreifen, was hier gerade geschieht.
Es ist vollkommen unwirklich. Sobald ich einen Gedanken fasse, kommen zahlreiche farbige Punkte von außen auf meine schützende Hülle zu, heften sich daran und versorgen mich mit Energie und Informationen.
Doch diese Informationen sind so abstrakt und liegen so weit außerhalb meines gewohnten Verständnisses, dass mir schlichtweg die Worte fehlen, um das Erlebte auch nur annähernd zu erklären. In meinem Kopf verstehe ich durchaus, was sie mir vermitteln, doch die Umsetzung in Sprache ist kaum möglich. Sie zeigen mir Bilder, die ich gefühlsmäßig erfassen, aber nicht in Worte fassen kann.
Genau das scheint diese hohe Dimension auszumachen, in der die Kreation von Leben erst ihren Anfang nimmt. Als Mensch auf der Erde trägt man nur einen winzigen Anteil dieses umfassenden Bewusstseins in sich. Das erklärt auch, warum es mir so schwerfällt, das Erlebte mit meinem menschlichen Verstand zu begreifen.
Hier aus dieser großen unbegrenzten Einheit spalten sich die einzelnen Seelen ab, was bedeuten
müsste, dass wir uns hier gewissermaßen in der Monade befinden.
Daraufhin nehme ich eine positive Regung wahr, beinahe wie eine Zustimmung, jedoch erneut verbunden mit der Aufforderung: „Fühle, lass dein Wissen los, nimm wahr.“
Faszinierend. In dem Moment, in dem ich aufhöre, verstehen zu wollen, und gedanklich vollkommen loslasse, wird alles unendlich weit.
Solange ich nicht versuche, das Erlebte in Worte zu kleiden, ist es ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Eine grenzenlose Weite, in der selbst die Wahrnehmung der Enge meines Kopfes verschwindet.
Ich bin alles. Ich bin eins mit allem, was ist.
Und jedes Gefühl, jede Regung, jede noch so kleine Ausrichtung meiner Aufmerksamkeit wird augenblicklich von einer Fülle weiterer Energiepunkte aufgegriffen, die sich an meine Gedankenfrequenz anheften. Sie unterstützen deren Ausrichtung, verstärken ihre Kraft und ermöglichen es ihr, sich immer weiter auszudehnen und zusätzliche Energien einzubeziehen.
Es ist ein unglaubliches Gefühl und doch kein Fühlen im gewohnten Sinn. Es ist ein Denken, aber kein logisches, denn damit scheitere ich hier völlig. Vielmehr ist es eine Art fühlendes Denken, eine reine Wahrnehmung.
Diese Wahrnehmung bringt unendlich viel in Bewegung.
Jetzt erkenne ich etwas, das die ganze Zeit bereits in meinen inneren Bildern präsent war: eine Pyramide. Genauer gesagt ist es der oberste Teil einer Pyramide, der in allen Farben leuchtet und strahlt, und ich befinde mich mitten darin.
Aus diesem oberen Bereich lösen sich die Farben und bündeln sich entsprechend ihrer Frequenz zu einzelnen Farbstrahlen, die zur nächste Ebene übergehen.
Das ist es, was ich zuvor zu beschreiben versucht habe, als ich von Farben sprach, die sich sammeln.
Überträgt man dieses Geschehen in eine lineare Darstellung, kann man es sich wie ein Bündel von Streifen vorstellen, deren einzelne Abschnitte für bestimmte Interessen oder Qualitäten stehen. Jeder Bereich, jede Farbe entspricht einem eigenen Thema und einer bestimmten Wellenlänge. So ist ein Bereich stärker mit Gefühl oder Fürsorge verbunden, ein anderer mit Kreativität, wieder ein anderer mit Technologie.
Vergleichbar ist das mit der Schule, wo man sich ab einer bestimmten Schulstufe für eine Richtung entscheiden muss. Je nach persönlichen Interessen und Vorlieben spezialisiert man sich auf bestimmte Bereiche. Genau das geschieht auch hier: Die Punkte sammeln sich gemäß ihrer jeweiligen Ausrichtung.
Aus dem Gewirr an Farben, Mustern, Formen und Ideen finden sich, wie von einem Magneten angezogen, jene zusammen, deren Ideen miteinander harmonieren.
Sie bündeln sich an bestimmten Stellen dieser Linie. Daraus entstehen neue Strahlen, deren Schwingungen sich auf der nächsten Entwicklungsebene manifestieren und dort wiederum in unterschiedliche Bereiche aufgliedern.
Damit gelangen wir zur nächsten Ebene, der siebten Dimension, in der sich allmählich erste Formen der Manifestation herauskristallisieren. Hier zeigen sich die Interessen und Ausrichtungen der aus den Monaden hervorgegangenen Seelen, die sich bereits in bestimmten Bereichen zusammengefunden haben. Daraus entsteht die Grundlage für alle weiteren Entwicklungsmöglichkeiten.
Doch meine Aufmerksamkeit bleibt weiterhin auf die darüberliegende Ebene gerichtet, auf jenen obersten Bereich, in dem sich die Monaden zusammenfinden, alles noch eine Einheit bildet und ausschließlich reines, ungetrenntes Bewusstsein existiert.
Ein Bewusstsein, das eine gewaltige, hochfrequente und äußerst sensible Gesamtheit bildet. In diesem „flüssigen Plasma“ löst jede noch so kleine Regung, jeder gedankliche Impuls etwas aus, setzt Moleküle in Bewegung und stößt neue Prozesse an.
All diese Bilder übersteigen zunehmend mein menschliches Vorstellungsvermögen. Deshalb bitte ich meine Freunde, mich dorthin zu bringen, wo ich das Geschehen besser erfassen kann, ohne so überfordert zu sein.
Tatsächlich befinde ich mich augenblicklich wieder auf der Raumstation, in einem Raum mit einer großen, rundum verlaufenden Plasmaleinwand, ähnlich wie in einem Kino. Darauf zeigen sie mir nun in einer linearen Darstellung, wie das System der Inkarnation von den höchsten Ebenen bis hinunter in die materielle Welt funktioniert.
Zuvor war ich mit meinem Bewusstsein auf der obersten Ebene, mitten in dieser Energieexplosion, umgeben von einer schützenden Hülle. Dort durfte ich unmittelbar etwas erleben, das mich an die Grenzen meines irdischen Vorstellungsvermögens brachte.
Die Energieimpulse, die von außen auf meine Hülle trafen, sind genau jene Impulse, die auch die zahlreichen Monaden miteinander verbinden. Aus den so entstandenen Monaden gehen wiederum die unterschiedlichen Farbstrahlen hervor.
Diese Farbstrahlen bilden die Wege, auf denen sich die einzelnen Seelen herauskristallisieren und ihre Ausrichtung für eine Inkarnation wählen. Jede Seele entscheidet sich für einen bestimmten Weg. So entstehen weitere Ebenen, auf denen sich das Bewusstsein zunehmend verdichtet, bis schließlich die Manifestation in einem Körper erfolgt und wir in der dritten Dimension ankommen.
Die Rückkehr zum Ganzen ist der Weg in die andere Richtung. Dabei geht es um Wahrnehmung, um Bewusstsein und vor allem um jenes fühlende Denken, das ich zuvor erfahren durfte.
Dieses fühlende Denken ist es, was der Mensch auf der Erde zu lernen hat: die Verbindung von Logik und Herz, von Verstand und Gefühl. Aus dieser Verbindung heraus entwickelt sich ein inneres Wissen, das unser Denken, Sprechen und Handeln im Umgang mit dem Ganzen bestimmt. Das Gefühl der Verbundenheit ist dabei wesentlich.
Auf meine Frage, warum sie mir das alles gezeigt haben, erklären sie, dass sie mir damit verdeutlichen wollen, wie tief und umfassend wir alle miteinander vernetzt sind.
Denn jene Verbindung, die ich auf der höchsten Ebene wahrgenommen habe, wirkt über alle darunterliegenden Ebenen hinweg bis in unsere materielle Welt.
Im Grunde ist jeder Gedanke eines Menschen mit den Gedanken anderer verbunden. Es sind Frequenzen, die ständig zwischen uns wirken und unsere Befindlichkeit beeinflussen.
Auf der höchsten Ebene konnte ich diese Vernetzung so intensiv und unmittelbar wahrnehmen, dass ich das Gefühl hatte, mein Kopf würde beinahe platzen.
Auch als Mensch empfängt man diese Impulse. Sie docken ebenso im Gehirn an, bleiben jedoch meist unbewusst und beeinflussen dennoch unser Verhalten und Empfinden. Im Grunde handelt es sich um denselben Vorgang, dessen Intensität vom eigenen Bewusstsein abhängt.
Sobald du etwas denkst, ziehst du durch deine Gedankenfrequenz entsprechende Energien von außen an. Da wir auf der Erde in einer materiellen Welt leben, können sich diese schließlich vor unseren Augen manifestieren. Auf diese Weise kreierst du dein eigenes Leben – im Guten wie im Bösen. Dabei gibt es keine Wertung, denn alles hat seine Berechtigung.
Wie unmittelbar die Reaktion folgt, habe ich in meiner schützenden Blase erlebt, denn sobald der Gedanke nur entstand, kamen von allen Seiten farbige Energien auf mich zu, dockten an meiner Hülle an und unterstützten ihn.
Und genau daran soll sich der Mensch wieder erinnern: Jeder Gedanke, den er aussendet, ruft eine Reaktion hervor – auf einer Ebene, die seiner bewussten Wahrnehmung meist verborgen bleibt.
Dabei spielt es keine Rolle, wo sich ein Mensch auf der Erde befindet, denn alles ist miteinander vernetzt. Uns verbindet ein plasmisches Bewusstsein – jenes Element, das ich anfangs nicht beschreiben konnte und zunächst für Wasser hielt. Es ist dieser Äther, der die gesamte Erde umschließt.
Wenn ich einen bewussten Gedanken aussende, ist verständlich, welche Energien ich damit anziehe. Doch auch all meine unbewussten oder zurückgehaltenen Empfindungen – Ängste, Sorgen, Scham, aber ebenso Freude, Zuversicht und alles, was in mir verborgen liegt – lösen die entsprechenden Wellen aus.
Für das menschliche Auge unsichtbar bündeln sich diese Bewusstseinsenergien und begegnen mir als Reaktion im Außen. Vergleichbar mit den zuvor beschriebenen Energiepunkten, die sich an meiner schützenden Hülle sammelten, um meine Gedanken mit Energie zu versorgen und mich dabei zu unterstützen, eine Lösung zu finden.
Dabei bündeln sich die Energien unabhängig vom eigenen Wertebewusstsein, verstärken die ursprüngliche Gedankenfrequenz und ermöglichen ihr eine immer größere Ausdehnung, aus der wiederum neue Erfahrungen entstehen.
Dieses Prinzip zeigt sich auch bei der Manifestation von Bildern. Sobald ich mit meinem Bewusstsein eine Vorstellung in ein Bild hineinlege und sie in den Äther aussende, ziehe ich entsprechende Bewusstseinspunkte von überall her an. Im Grunde geschieht das bei jedem Instagram-Beitrag, mit dem ich Gedanken und Vorstellungen nach außen trage.
Alles reagiert darauf. Für mich ist das gewissermaßen ein „Beweis“ dafür, dass bereits ein einzelner Gedanke eine Wellenbewegung auslösen kann, die die gesamte Erde umspannt. Bewusst geformt und ausgerichtet, besitzt er noch größere Kraft. Doch auch das, was unbewusst in uns wirkt, sendet ununterbrochen solche Wellen aus und trägt zur Manifestation unserer Wirklichkeit bei.
Jeder Gedanke, ob bewusst oder unbewusst, löst eine Wellenbewegung in diesem plasmischen Bewusstsein aus, das nicht nur unsere Erde, sondern das gesamte Universum, den ganzen Kosmos durchzieht.
Mein Körper
Ich befinde mich in einer Kristalldruse mit unzähligen kleinen Spitzen. Sie ist schillernd weiß, und jede ihrer Oberflächen wirkt wie ein Spiegel, der Regenbogenfarben hervorbringt.
Dieses Mal stehe ich darin, ganz aufrecht und gerade. Wie in einer Heilkammer.
Die Spitzen berühren meinen Körper nicht direkt, doch die Energie, die von ihnen ausgeht, kommt ihm sehr nahe. Der Raum ist eng, fast vollständig geschlossen. Die Strahlen fühlen sich dabei wie feine Piekser an.
Nun beginnt sich dieses ganze Energiefeld um mich herum zu bewegen. Die Strahlen erzeugen ein wildes Muster, das sich zunehmend wie ein Kokon um mich legt.
Schließlich bin ich vollständig in diese farbigen Strahlen eingehüllt. Die Hülle ist nicht fest, und doch ist mein Körper darin nicht mehr zu erkennen.
Warum tun sie das?
Sie erklären mir, dass auf diese Weise alles aus meinem Energiefeld entfernt wird. Ich bin nun ebenso eingehüllt wie zuvor in der schützenden Blase. Mein Energiekörper erhält den gleichen Schutz wie auf der oberen Ebene, als ich in dieses hohe Bewusstsein eingetreten bin.
Warum geschieht das?
Um mir zunächst wieder das Gefühl zu geben, ganz bei mir selbst zu sein. Ich bin vollständig von allem abgeschirmt und nehme nur noch mich selbst wahr.
Das Merkwürdige daran ist, dass ich gleichzeitig eine unglaubliche Weite empfinde. Ich fühle mich unermesslich groß, weil ich keinerlei Begrenzung mehr wahrnehme.
Mir wird bewusst, dass wir als Menschen auf der Erde durch die Energien und Gedanken anderer oft stark begrenzt sind. Weil wir diese Einflüsse weder bewusst wahrnehmen noch erkennen, bildet sich mit der Zeit eine Art Panzer um uns, der uns zunehmend einschließt und abschirmt.
Dann erhalte ich eine wesentliche Information: Gerade durch intensive Lichtarbeit und die bewusste Konzentration auf den eigenen Lichtkörper kann eine Begrenzung entstehen. Man ist zwar von Licht umgeben, verliert aber gleichzeitig die Verbindung zum Außen.
Genau diese abgrenzende Schicht wird durch den Kokon, in dem ich mich jetzt befinde, aufgelöst. Dadurch kann mein eigenes Licht wieder ungehindert von innen nach außen strahlen, während ich gleichzeitig wahrnehme, welche Energien von außen auf mich einwirken.
Bisher haben wir uns vor allem auf den eigenen Schutz und das Leuchten unseres Lichts konzentriert. Was hier geschieht, ist eine neue Form der Öffnung: Ich lerne, wieder bewusst wahrzunehmen, was von außen zu mir gelangt.
Auf der höchsten Bewusstseinsebene habe ich genau das bereits erlebt. Meine Gedanken wurden von den Wesenheiten im Außen wahrgenommen, und gleichzeitig konnte ich beobachten, wie sie darauf reagierten. Ich sah durch meine schützende Hülle hindurch, wie sie von allen Seiten auf mich zukamen, um mich mit ihrer Energie zu unterstützen.
Doch diese gegenseitige Wahrnehmung ist uns auf der Erde weitgehend verlorengegangen. Wir sind so sehr damit beschäftigt, unser eigenes Licht zu schützen und zu stärken, dass wir darüber vergessen haben, wie viele Gleichgesinnte uns umgeben und mit uns verbunden sind.
Dabei kommt mir das Bild der Bäume in den Sinn. Ihre Wurzeln und feinen unterirdischen Verbindungen bilden ein weit verzweigtes Netzwerk, über das sie miteinander in Verbindung stehen und einander gegenseitig unterstützen.
Genau darum geht es: sich wieder bewusst zu werden, wie eng wir alle miteinander vernetzt sind. Menschen, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen und auf einer gemeinsamen Frequenz schwingen, stehen weltweit miteinander in Verbindung und können sich gegenseitig unterstützen.
Wenn wir beginnen, diese Energien bewusst wahrzunehmen, anstatt uns ständig durch einen schützenden Lichtmantel abzugrenzen, könnte sich unsere Wirkung nach außen wesentlich verstärken. Natürlich strahlen wir auch jetzt schon Licht und Energie aus. Doch wie viel stärker wäre diese Wirkung, wenn wir das Netzwerk, das uns miteinander verbindet, bewusst wahrnehmen und spüren könnten, was von außen zu uns gelangt und was wir selbst aussenden?
Über den Äther, dieses plasmische Bewusstsein, besteht diese Verbindung selbst über Kontinente hinweg. Gleiche Frequenzen finden zueinander, auch weit außerhalb unseres unmittelbaren Umfelds. Wir nehmen nur selten wahr, wie tief wir in dieses gemeinsame Feld eingebettet sind.
Es sind Wellen, die sich über die gesamte Erde ausbreiten und uns miteinander verbinden.
Die Lichtstrahlen, die mich wie bei einer Laserbehandlung umgaben, sich miteinander vernetzten und einen Kokon bildeten, lösten meine begrenzende Hülle auf. Etwas Ähnliches können wir auch erfahren, wenn wir in den Wald gehen und uns bewusst mit dem elektromagnetischen Feld der Pflanzen verbinden. So treten wir mit der Natur in Verbindung. Doch auch zwischen uns Menschen ist diese Form der Verbindung möglich.
Auch zwischen uns Menschen besteht ein Licht- und Frequenznetz, ein äußerst feines Gewebe, in dem jeder Gedanke und jeder Impuls eine Wirkung entfaltet – ob positiv oder negativ.
Wenn wir uns bewusst auf eine gemeinsame, positive Frequenz ausrichten, können wir ein immer stärker werdendes Lichtfeld um die Erde entstehen lassen. Entscheidend ist, dass wir uns dieser Verbindung bewusst werden.
Dazu gehört auch, genauer hinzusehen, in uns hineinzufühlen und besonders in der gegenwärtigen Zeit unseren Träumen mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Gerade jene Träume, die uns nachhaltig beschäftigen, können uns auf Verbindungen aufmerksam machen, die wir im Alltag kaum wahrnehmen. Vielleicht erkennen wir dadurch, dass wir selbst über große Entfernungen hinweg mit anderen Menschen verbunden sind, die ähnliche Gedanken und Empfindungen haben.
Wir sind mit unseren Vorstellungen und Erkenntnissen nicht allein. Es geht nicht darum, gegeneinander zu arbeiten, um besser dazustehen, sondern unser Wissen miteinander zu teilen. So habe ich es auf der höchsten Bewusstseinsebene erlebt: Kaum entstand ein Gedankenfunke, kamen von allen Seiten Energien herbei, um ihn aufzugreifen und zu unterstützen.
Und diese Energien zeigten sich in Farben – in den Regenbogenfarben, in allen Farben dieser Welt.
Letztendlich ist alles weiß. Ein unglaublich strahlendes Weiß, das kaum noch als Farbe zu bezeichnen ist. Vielleicht ist es ultraviolett. Es ist ein Weiß, das sich immer mehr aufzulösen scheint, ins Bläuliche übergeht und schließlich in etwas mündet, das ich nur als Nichts beschreiben kann.
Es ist jene durchsichtige, aus sich selbst heraus leuchtende Weite, die ich zu Beginn als Meer wahrgenommen habe. Dieser Äther, dieses flüssige Plasma, dieses Bewusstsein, das nicht nur die Erde umgibt, sondern auch den Raum zwischen den Planeten erfüllt und im gesamten Universum und darüber hinaus vorhanden und wirksam ist.
Damit wird mir auch verständlich, dass alles, was auf der Erde geschieht, ebenso auf anderen Sternen, Planeten und in anderen Lebenssystemen wahrgenommen wird, unabhängig davon, wie weit sie entfernt sind.
Gedanken sind das Pulsieren deiner Energie. Eine Verbindung, die sich nicht erst fortpflanzen muss, sondern einfach vorhanden ist.
Wir sind Teil eines gewaltigen Netzwerkes, in dem jede noch so feine Regung wahrgenommen wird. Jetzt wird mir bewusst, wie leicht der Mensch über diese Verbindung beeinflusst werden kann. Denn auch Angst kann auf diesem Weg ausgelöst und verstärkt werden.
Eine Störung der Frequenz, die Angst erzeugt, kann dazu führen, dass sich ein Mensch zunehmend blockiert und immer stärker in seinen eigenen Kokon zurückzieht. Doch dieser Kokon besteht nicht aus Licht. Er gleicht vielmehr einer engen Hülle, über die sich eine feste, lederartige Haut spannt. Der Mensch ist darin so sehr abgeschirmt, dass er seine Verbindung zum Ganzen kaum noch wahrnimmt und sich beinahe wie eine Marionette beeinflussen lässt.
Das eigene Licht bleibt dennoch immer vorhanden, egal ob eingeschlossen oder in die Unendlichkeit ausgedehnt. Es geht niemals verloren.
Jetzt ergibt auch der zu Beginn wahrgenommene Wassertropfen einen Sinn. Die runde Basis, an der er auftrifft, wird zum Ausgangspunkt einer Bewegung, die etwas auslöst und sich weiter entfaltet. Nicht als abgeschlossene Form, sondern nach oben geöffnet, mit unzähligen Tropfen, die sich verteilen und ihrerseits wieder zum Ausgangspunkt neuer Bewegungen werden.
Das Auflösen der trennenden Hülle ermöglicht nun den nächsten Schritt: mich selbst wieder als Teil des Ganzen wahrzunehmen und zu erkennen, dass alles eins ist.